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Preisvergleich: Welche Marken hinter den Handelsmarken der Supermärkte stehen

Preisvergleich Markenprodukte und Handelsmarken  

Eigenmarken der Supermärkte: Gutes billiger kaufen

21.12.2009, 10:19 Uhr | tze

Preisvergleich: Die Würstchen der Real-Eigenmarke "Tip" stammen ebenfalls vom Markenhersteller "Böklunder". (Foto: t-online.de)Die Würstchen der Real-Eigenmarke "Tip" stammen ebenfalls vom Markenhersteller "Böklunder". (Foto: t-online.de)Nicht nur bei Aldi, Lidl und Penny kann man Markenqualität zu Billigpreisen bekommen, weil viele Hersteller ihre hochwertige Ware unter anderem Namen an Discounter liefern. Inzwischen gibt es getarnte Markenprodukte auch bei nahezu allen Supermarktketten. Die Lifestyle-Redaktion von t-online.de hat bei einem Testkauf den Preisvergleich angestellt und zeigt Ihnen 14 Beispiele. Diese Lebensmittel sind mit Handelsmarken-Etikett 30 bis 60 Prozent billiger als das Original:

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Hohe Qualität zum kleinen Preis

Die Handels- oder Eigenmarken heißen beispielsweise "Gut & Günstig" (Edeka), "Tip" wie "Toll im Preis" (Real), "A&P" wie "Attraktiv und Preiswert" (Tengelmann). Der Name ist Programm, denn in der Packung steckt meist hohe Qualität zum kleinen Preis. Bei großen Vollsortimentern findet man Original und Handelsmarken-Gegenstück oft im selben Regal - die ideale Ausgangbasis für einen Preisvergleich.

Sind Handelsmarke und Original immer identisch?

Aber Schnäppchenjäger, die echte Markenprodukte um die Hälfte billiger einkaufen wollen, müssen ganz genau hinschauen. Oft, aber nicht immer ist die Handelsmarke identisch mit dem Original. Einige Produkte stammen zwar aus dem selben Haus, haben aber leicht abweichende Rezepturen, beziehungsweise werden mit billigeren Zutaten hergestellt. Beispielsweise enthält ein Markenmilchreis Vollmilch, während für er für die Handelsmarke mit Magermilch und Sahne zubereitet wird. Bei manchen Fruchtjoghurts hat das Original einen höheren Fruchtanteil, ebenso verhält es sich mit dem Fleischanteil bei Feinkostsalat. Man sollte also nicht nur die Veterinärkontrollnummer vergleichen, sondern auch die Zutatenliste.

Konkurrenzkampf im Supermarktregal

Der Anteil der Handelsmarken wird immer größer. In den Supermärkten läuft ein Konkurrenzkampf, fast schon ein Verdrängungswettbewerb zu Lasten der traditionellen Marken. Studien zufolge haben die Handelsmarken schon einen Marktanteil von 36 Prozent erobert - das wäre etwa ein Drittel des Supermarktsortiments. Klar, dass diese Entwicklung die Markenhersteller verärgert, schließlich haben sie viel Geld und Entwicklungszeit in Produktqualität und Aufbau ihrer Marke investiert.

Klassenunterschiede bei den Handelsmarken

Lange dominierten No-Name-Marken wie "ja!" und "Tip" die Billigschiene bei Alltagsprodukten. Auf dieser Ebene konkurrieren sie mit klassischen Discountern wie Aldi, Lidl und deren Eigenmarken. Aber nun wollen die großen Handelsketten mit weiteren Eigenmarken auch die Spitzenklasse erobern. So hat Beispielsweise Real die hauseigenen Premium-Marken "Selection" und "Real Quality" eingeführt. Viele Supermärkte führen auch eigene Bio-Labels wie "Naturkind" (Tengelmann) oder "Füllhorn" (Rewe).

Ein schlichtes Erfolgsmodell

Schon in den 70er Jahren setzten erste Supermärkte in Deutschland auf diese Strategie. Zu den Vorreitern gehörte die Handelskette Rewe mit "Die Weißen", später umbenannt in "ja!". Die No-Name-Marke mit dem ausgesprochen schlichten Erscheinungsbild ist heutzutage die bekannteste Eigenmarke. Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) kennen 92 Prozent der Verbraucher die Rewe-Marke "ja" und 81 Prozent die Edeka-Billiglinie "Gut & Günstig". Einen vergleichbaren Bekanntheitsgrad erreichen sonst nur traditionsreiche Top-Marken wie Coca Cola oder Persil.

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