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Neue Corona-Lockerungen: Das gilt jetzt in Ihrem Bundesland – Übersicht

Bundesländer in der Übersicht  

Corona-Lockerungen: Das ist jetzt bei Ihnen wieder erlaubt

18.07.2020, 13:08 Uhr | sms, mwe, ari, dpa, msc

Neue Corona-Lockerungen: Das gilt jetzt in Ihrem Bundesland – Übersicht. Menschen sitzen bei schönem Wetter in einem Berliner Biergarten. Viele Bundesländer lockern weiterhin Corona-Maßnahmen. (Quelle: Getty Images)

Menschen sitzen bei schönem Wetter in einem Berliner Biergarten. Viele Bundesländer lockern weiterhin Corona-Maßnahmen. (Quelle: Getty Images)

Fast täglich beschließen ein oder mehrere Bundesländer neue Corona-Lockerungen – nach den wochenlangen Einschränkungen werden immer mehr Freizeitbeschäftigungen wieder erlaubt. Hier gibt es den aktuellen Stand (vom 18. Juli) der Lockerungen in den Ländern.

Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie gab es auch in Deutschland weitreichende Maßnahmen, Verbote und Einschränkungen. Mittlerweile sind viele der Corona-Regeln wieder gelockert. Welche Maßnahmen in Ihrem Bundesland gelten und was wo wieder erlaubt ist, lesen Sie hier im Überblick. 

Achtung: Die Informationen zu den einzelnen Bundesländern erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte informieren Sie sich zu individuellen Details bei Ihrer Landesregierung oder Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. 

Die bundesweiten Beschlüsse im Überblick: 

  • Kontakte sollen auf ein Minimum beschränkt werden, es gelten die Kontaktbeschränkungen in den jeweiligen Bundesländern. 
  • Abstands- und Hygieneregeln bleiben bestehen. 
  • Großveranstaltungen bleiben bis mindestens zum 31. Oktober verboten. 
  • Zum Umgang mit Reisenden aus Risikogebieten haben sich Bund und Länder auf eine gemeinsame Linie verständigt. Danach dürfen Reisende aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen nur dann in einem Hotel aufgenommen werden, wenn ihnen ein ärztliches Zeugnis bestätigt, dass sie nicht infiziert sind. Der Test darf bei der Anreise nicht länger als zwei Tage zurückliegen. Eine Ausnahme bildet Thüringen: Der Freistaat verhängte kein Einreise- und kein Beherbergungsverbot. 
  • In allen Bundesländern gilt eine Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen wie dem Öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften. 
  • Alle Geschäfte dürfen wieder öffnen, sofern sie Hygieneauflagen einhalten, den Zutritt zum Geschäft steuern und Warteschlangen vermeiden. 
  • Auch Restaurants, Hotels und Unterkünfte haben in allen Bundesländern wieder geöffnet. 
  • Gleiches gilt für Freizeiteinrichtungen wie Fitnessstudios, Freibäder, Spielplätze, Museen und Zoos. 
  • Auch Kultureinrichtungen wie Kinos, Theater oder Opernhäuser sind in den meisten Bundesländern wieder geöffnet. 
  • Nach den Sommerferien sollen alle Schulen wieder komplett geöffnet werden. Schon jetzt sind Kitas größtenteils wieder geöffnet. 
  • Mit Ausnahme von Bayern und Bremen haben auch Bars deutschlandweit ihren Betrieb wieder aufgenommen.
  • Shisha-Bars dürfen nur in Niedersachsen und Bremen nicht öffnen. 

Für die Umsetzung der Lockerungen und Anpassungen sind allerdings die einzelnen Bundesländer zuständig. Deshalb gibt es in jedem Bundesland eigene Regelungen. Hier ein Überblick:

Baden-Württemberg

Seit 1. Juli dürfen sich in der Öffentlichkeit 20 Menschen (statt bislang zehn) aus mehreren Haushalten öffentlich treffen. Bei privaten Veranstaltungen gibt es keine zahlenmäßigen Beschränkungen, wenn alle Personen miteinander verwandt sind. 

Öffentliche Tagungen, Kongresse, Messen und kleinere Sportevents mit bis zu 100 Menschen sind seit 1. Juli wieder möglich, sogar mit bis zu 250 Menschen, wenn es fest zugewiesene Sitzplätze und ein festes Programm gibt. Ab dem 1. August ist auch eine Teilnehmerzahl von bis zu 500 Menschen erlaubt. Ab dem 1. September sollen auch Messen mit mehr als 500 Personen wieder öffnen dürfen. Großveranstaltungen wie Volksfeste, auf denen kaum Hygienemaßnahmen durchsetzbar sind, bleiben bis Ende Oktober verboten.

Versammlungen sind erlaubt - allerdings mit Auflagen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes, zum Beispiel zu Abständen oder Höchstteilnehmerzahlen. Alle Schüler sollen zumindest zeitweise wieder Präsenzunterricht erhalten. Die Kitas können wieder vollständig öffnen.

Bayern

Im öffentlichen Raum dürfen sich wieder Gruppen von bis zu zehn Personen treffen. In privaten Räumen und Gärten gibt es keine strikte zahlenmäßige Beschränkung mehr, allerdings soll dort die Personenzahl so begrenzt werden, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

 Über Demonstrationen wird im Einzelfall entschieden, die Versammlungsorte müssen genügend Platz für den Mindestabstand bieten. 

Hochzeits- und andere Feiern, aber auch Schulabschlussfeiern und Vereinssitzungen dürfen stattfinden mit bis zu 100 Personen in Innenräumen oder bis zu 200 Personen im Freien. Und die Wirte von Schankwirtschaften und Diskotheken dürfen ihre Räume für private und kulturelle Veranstaltungen vermieten. Beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen wie Tagungen oder Kongresse werden unter gleichen Bedingungen zugelassen wie kulturelle Veranstaltungen – das heißt bei zugewiesenen Plätzen mit bis zu 400 Gästen im Freien und 200 in Innenräumen. Ohne Platzzuweisung liegt die Obergrenze bei 200 beziehungsweise 100 Menschen. Märkte ohne Volksfestcharakter wie kleinere Kunst- und Handwerkermärkte oder Flohmärkte ohne große Besucherströme werden im Freien unter Auflagen erlaubt. Auch für die letzten Schüler im Freistaat gibt es wieder Präsenzunterricht an den Schulen. Alle Kinder dürfen zurück in Kindergärten und Krippen.


Berlin 

Bis einschließlich 31. Juli bleiben Konzerthäuser, Theater und Opernhäuser geschlossen, die dadurch ihre Saison vorzeitig beenden. Kinos sind wieder geöffnet. Die maximal erlaubte Teilnehmerzahl von Messen, Tagungen und gewerblichen Freizeitangeboten im Innenbereich wird bis zum 1. Oktober schrittweise auf 1.000 erhöht, derzeit sind 300 erlaubt. Draußen dürfen bei solchen Veranstaltungen momentan bis zu 1.000 und ab 1. September bis zu 5.000 Menschen zusammenkommen. Diese Obergrenzen gelten auch für private Veranstaltungen.

Die Kontaktbeschränkungen wurden in Berlin zum 26. Juni aufgehoben. Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Für Demonstrationen gilt keine Begrenzung der Teilnehmerzahl mehr. In den Kitas soll die Betreuung aller Kinder wieder in vollem Umfang stattfinden. Die Schulen sollen nach dem Ende der Sommerferien (letzter Ferientag 7. August) zu einem Normalbetrieb zurückkehren.

Gesperrter Spielplatz: In vielen Bundesländern dürfen die Kinder ab Juni wieder auf öffentlichen Spielplätzen spielen.  (Quelle: imago images/MiS)Gesperrter Spielplatz: In vielen Bundesländern dürfen die Kinder ab Mai wieder auf öffentlichen Spielplätzen spielen. (Quelle: MiS/imago images)

Brandenburg

In Brandenburg gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr. Abstands- und Hygieneregeln gelten aber weiterhin. Demonstrationen im Freien sind ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl, aber unter Abstands- und Hygieneauflagen möglich.

Kitas können grundsätzlich wieder für alle Kinder öffnen. Die Schulen sollen nach dem Ende der Sommerferien am 10. August zum regulären Betrieb zurückkehren. In Schulen und Kitas fällt der allgemeine Mindestabstand dann weg, nur nicht zwischen Lehrern. Dafür müssen Hygieneregeln wie das Händewaschen eingehalten werden.

Öffentliche und private Veranstaltungen dürfen wieder mit bis zu 1.000 Menschen stattfinden, dazu zählen auch Gottesdienste und Konzerte. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen bleiben bis Ende August verboten. 

Bremen

Es können sich Angehörige in unbestimmter Zahl aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Erlaubt sind auch Zusammenkünfte von bis zu 10 Menschen aus verschiedenen Haushalten. Veranstaltungen mit bis zu 250 Menschen in Innenräumen sind erlaubt. Unter freiem Himmel können bis zu 400 Personen zu einer Veranstaltung zusammenkommen. Voraussetzungen für solche Zusammenkünfte sind ein Hygienekonzept und die Einhaltung des Abstandes von mindestens 1,5 Metern zueinander. Die Veranstalter müssen zudem die Namen der Teilnehmenden protokollieren. Kitas sind im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. Im Land Bremen sind Sommerferien.

Versammlungen müssen angezeigt werden und können zum Infektionsschutz behördlich verboten, beschränkt oder mit Auflagen versehen werden.

Hamburg

Im privaten Rahmen können bis zu 25 Personen zu Feiern zusammenkommen, egal aus wie vielen Haushalten. Treffen in der Öffentlichkeit sind auf zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten begrenzt. Unter Auflagen sind wieder Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmern im Freien und 650 Teilnehmern in geschlossenen Räumen zulässig. 

Für größere Versammlungen gibt es keine Teilnehmerbegrenzung mehr. Es wird jeweils der Einzelfall mit Blick auf Hygiene- und Abstandsregeln geprüft. 

Alle Kinder dürfen in einem eingeschränkten Regelbetrieb wieder die Kitas besuchen. In Hamburg sind Schulferien. Schulsenator Ties Rabe (SPD) geht davon aus, dass die Schulen nach den Ferien wieder ohne Mindestabstand in den Regelbetrieb gehen können. Auch in den Kitas soll es dann wieder einen uneingeschränkten Regelbetrieb geben.

Hessen

Im öffentlichen Raum dürfen sich bis zu zehn Personen wieder treffen. Prinzipiell müssen Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen nicht mehr genehmigt werden, wenn ein Hygiene- und Abstandskonzept vorliegt. Zuschauer bei Sportveranstaltungen sind wieder erlaubt, sofern ein Hygienekonzept vorliegt und jedem Zuschauer drei Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen. Auch Demonstrationen sind unter Auflagen erlaubt. 

Kitas sind im eingeschränkten Betrieb geöffnet. Nach dem Ende der Schulferien Mitte August ist wieder an allen Schulen normaler Präsenzunterricht mit Schulpflicht vorgesehen.

Leere Schulen: Nach dem Corona-Lockdown kehren die Schüler nach und nach in allen Bundesländern zurück an die Schulen.  (Quelle: imago images/imagebroker)Leere Schulen: Nach dem Corona-Lockdown kehren die Schüler nach und nach in allen Bundesländern zurück an die Schulen. (Quelle: imagebroker/imago images)

Mecklenburg-Vorpommern

Die Kontaktbeschränkungen für den öffentlichen Raum mit einer Obergrenze von zehn Personen sind aufgehoben. Damit dürfen sich wieder mehr Menschen treffen. Doch sind sie angehalten, möglichst die gebotenen Abstände einzuhalten und Mundschutz zu tragen.

Größere Veranstaltungen sind wieder möglich: In Räumen dürfen maximal 200 Menschen teilnehmen, bei Veranstaltungen im Freien 500. In Ausnahmen können in Räumen auch bis zu 400 und im Freien bis zu 1000 Menschen zugelassen werden. Über diese Zahl hinaus soll es zunächst keine Genehmigungen geben. Bei Familienfeiern sind höchstens 50 Personen zulässig, bei Hochzeiten, Jugendweihen oder religiösen Festen auch 75, ebenso bei Trauungen und Beisetzungen. Volksfeste bleiben verboten.

Demonstrationen und Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 500 Teilnehmern erlaubt, in Ausnahmefällen nach besonderer Genehmigung auch mit bis zu 1000 Teilnehmern.

Kitas stehen wieder allen Kindern offen. Nach dem Ende der Sommerferien Anfang August soll es einen verlässlichen und täglichen Regelunterricht für alle Schüler geben. Die Schulhorte sollen in den Sommerferien eine reguläre Ferienbetreuung von täglich sechs Stunden pro Kind anbieten.

Niedersachsen

Gruppen von bis zu zehn Personen dürfen sich treffen. Sind es Angehörige oder Mitglieder zweier Haushalte, dürfen es auch mehr sein.

Messen sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Für private Feiern zum Beispiel in einem Restaurant gelten die Kontaktbestimmungen mit der Obergrenze von zehn Personen, sofern es sich nicht ausschließlich um Angehörige oder die Mitglieder zweier Haushalte handelt. Für Veranstaltungen zum Beispiel im Kulturbereich gilt eine Obergrenze von 500 Besuchern.

Demonstrationen unter freiem Himmel können ohne Ausnahmegenehmigung stattfinden. Die Kitas sind in einem eingeschränkten Betrieb wieder für alle Kinder geöffnet. In Niedersachsen sind Schulferien.

Fußgängerzone: Geschäfte dürfen bundesweit wieder öffnen – unabhängig von ihrer Größe. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)Fußgängerzone: Geschäfte dürfen bundesweit wieder öffnen – unabhängig von ihrer Größe. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago images)

Nordrhein-Westfalen

Gruppen mit bis zu zehn Personen dürfen sich wieder im Freien treffen. Sind es Personen aus zwei Haushalten, dürfen es auch mehr sein. Feste wie Jubiläen, Hochzeiten, Taufen oder Geburtstage mit höchstens 150 Teilnehmern sind unter Auflagen erlaubt. Die gleiche Teilnehmerzahl gilt für Beerdigungen. Voraussetzung sind die Beachtung von Hygieneregeln und die Erfassung der Personalien der Gäste. Messen dürfen nur unter Auflagen stattfinden. Veranstaltungen im Kultur- oder Bildungsbereich mit maximal 300 Teilnehmenden brauchen nicht mal ein Hygienekonzept.

Demonstrationen sind grundsätzlich erlaubt, bei Einhaltung der Abstandsregeln und einer Höchstzahl an Teilnehmern, gerechnet auf die Gesamtfläche. Alle Kita-Kinder werden wieder betreut, allerdings mit weniger Stunden pro Woche als normal. In Nordrhein-Westfalen sind Sommerferien.

Rheinland-Pfalz

Es dürfen sich bis zu zehn Menschen unabhängig von der Zahl der Haushalte, aus denen sie kommen, treffen. In Innenräumen dürfen sich bei Veranstaltungen, darunter auch Messen oder Märkte, bis zu 150 Menschen versammeln. Im Freien sind Veranstaltungen mit bis zu 350 Menschen möglich, wenn der Abstand gewahrt bleibt und Kontaktdaten erfasst werden. Familienfeste oder Hochzeiten sind unter anderem dann möglich, wenn der Personenkreis vorher festgelegt wird und höchstens 75 Gäste kommen.

Demonstrationen im Freien sind unter Auflagen möglich. Innen dürfen sich bei Veranstaltungen, darunter auch Messen oder Märkte, bis zu 150 Menschen versammeln. Im Freien sind Veranstaltungen mit bis zu 350 Menschen möglich, wenn der Abstand gewahrt bleibt und Kontaktdaten erfasst werden. Familienfeste oder Hochzeiten sind unter anderem dann möglich, wenn der Personenkreis vorher festgelegt wird und höchstens 75 Gäste kommen. Demonstrationen sind unter Auflagen wieder möglich. 

Nach dem Ende der Sommerferien ist ab Mitte August wieder normaler Präsenzunterricht geplant. Die Kitas öffnen wieder für alle, wenn auch mit Einschränkungen. Bis zum 1. August sollen sie wieder den normalen Regelbetrieb aufnehmen.

Saarland

Zusammenkünfte von bis zu zehn Menschen sind wieder erlaubt. Versammlungen unter freiem Himmel sind unter Auflagen erlaubt. 

Ab 10. August erlaubt das Bundesland unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln wieder Veranstaltungen bis zu 450 Menschen in geschlossenen Räumen. Für Veranstaltungen unter freiem Himmel wird die erlaubte Höchstzahl von 700 auf 900 erhöht. 

Vom 24. August an sind Höchstgrenzen von 1.000 Teilnehmern unter freiem Himmel und 500 in geschlossenen Räumen vorgesehen.

Nach dem Ende der Sommerferien ist ab Mitte August wieder an allen Schulen normaler Präsenzunterricht mit Schulpflicht vorgesehen. Kitas haben wieder den eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen. Bislang ist keine Maskenpflicht in Saarlands Schulen geplant. 

Sachsen

Es können sich zwei Hausstände treffen. Auch Treffen mit bis zu zehn Menschen sind erlaubt, drinnen wie draußen. In einer Gaststätte oder einem angemieteten Raum dürfen sich bis zu 100 Menschen bei Familienfeiern treffen. Zusätzlich sind Betriebs- und Vereinsfeiern sowie Kinderferienlager mit bis zu 50 Personen wieder möglich.

Bei Familienfeiern außerhalb privater Räume dürfen sich bis zu 100 Menschen treffen. Tagungen, Kongresse und kleinere Messen mit höchstens 1.000 Besuchern sind wieder zulässig – Voraussetzung sind entsprechende Hygienekonzepte. In Jazzclubs oder anderen kleineren Lokalitäten können Konzerte stattfinden. Seit Samstag dürfen bis zu 1.000 Personen beim Breiten- und Freizeitsport unter Auflagen zuschauen, also auch bei Fußballspielen. Für Profifußball gilt diese geplante Lockerung noch nicht – es wird aber überlegt, dies zum 1. September zu ermöglichen.

Kundgebungen sind nicht mehr auf eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern begrenzt. 

Sachsen-Anhalt 

Die Landesregierung empfiehlt, sich mit nicht mehr als 10 Menschen zu treffen und den Kreis derer, die man trifft, möglichst gering zu halten. Ein Kontaktverbot gibt es nicht mehr.

Zu privaten Feiern dürfen bis zu 50 Menschen kommen. Bei professionell organisierten Festen wie Hochzeiten, Trauerfeiern oder Veranstaltungen wie Fachtagungen, Vereinstreffen oder Parteiversammlungen sind unter freiem Himmel bis zu 1000 Menschen erlaubt. In geschlossenen Räumen ist die Teilnehmerzahl für solche Veranstaltungen auf 250 begrenzt, vom 29. August an dürfen bis zu 500 kommen. Messen und Ausstellungen können dann auch erlaubt werden, wenn Hygienekonzepte vorliegen und es eine Zugangsbegrenzung gibt (eine Person auf zehn Quadratmetern).

Demonstrationen sind möglich, wenn die Versammlungsbehörde sie gemeinsam mit dem Gesundheitsamt erlaubt. Eine Höchstgrenze für Teilnehmer gibt es nicht.

Kitas arbeiten im eingeschränkten Regelbetrieb. Sie sollen in den kommenden Wochen zum Normalbetrieb zurückkehren. Die Schulen sollen nach den Sommerferien Ende August ebenfalls vom Corona-Betrieb mit Wechselmodell und starren Gruppen in den Normalbetrieb wechseln.

Schleswig-Holstein

Veranstaltungen im Freien sind ab 20. Juli für bis zu 500 Teilnehmende erlaubt, in geschlossenen Räumen für bis zu 250.

Im privaten Raum sind Zusammenkünfte von bis zu 50 Personen erlaubt. Veranstaltungen im Freien sind für bis zu 250 Teilnehmende erlaubt, in geschlossenen Räumen für bis zu 100.

Versammlungen und Demonstrationen sind vom 20. Juli an mit bis zu 500 Teilnehmern im Freien (bisher 250) möglich und mit bis zu 250 in geschlossenen Räumen (bisher 100).

Der Regelbetrieb an allen Schulen soll nach den Sommerferien mit dem neuen Schuljahr am 10. August wieder starten. Die Kitas können in den Regelbetrieb zurückkehren.

Thüringen 

Es gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr. Allerdings empfiehlt eine neue Grundverordnung, sich nur mit einem weiteren Haushalt oder mit maximal zehn Menschen zu treffen.

Messen, Spezialmärkte und andere gewerbliche Ausstellungen sind erlaubt, wenn genehmigte Infektionsschutzkonzepte vorliegen. Private Feiern in geschlossenen Räumen müssen ab 30 Teilnehmern zwei Tage im Voraus bei der jeweiligen Kommune angemeldet werden. Nun sind dann wieder Sportveranstaltungen im Freien mit bis zu 200 Zuschauern erlaubt, wenn ein genehmigtes Infektionsschutzkonzept vorliegt. Demonstrationen sind ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl wieder möglich. 

In allen Kitas gilt ein eingeschränkter Regelbetrieb. Kindergärten und Grundschulen öffnen für alle Kinder täglich. Mit der Zeugnisübergabe Mitte Juli sind die Schülerinnen und Schüler in die Ferien gestartet. Nach den Sommerferien Ende August sollen alle Schulen zum Regelbetrieb zurückkehren.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Internetseiten der Landesregierungen
  • Internetseiten der Bundesregierung
  • weitere Quellen
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