Sie sind hier: Home > Leben > Corona-Krise >

Neue Corona-Lockerungen: Das gilt jetzt in Ihrem Bundesland – Übersicht

Bundesländer in der Übersicht  

Corona-Lockerungen: Das ist jetzt bei Ihnen wieder erlaubt

01.07.2020, 16:04 Uhr | sms, mwe, ari, dpa, msc

Corona-Krise: Thüringen hebt Kontaktbeschränkungen auf

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, als er weitreichende Lockerungen von Anti-Corona-Maßnahmen forderte. Nun geht sein Land voran. Einige Verbote aber bleiben. (Quelle: dpa)

Unbeschwerter Sommer im Biergarten? Thüringen geht mit der Aufhebung von Kontaktbeschränkungen voran, einige Regeln gelten aber weiterhin. (Quelle: dpa)


Fast täglich beschließen ein oder mehrere Bundesländer neue Corona-Lockerungen – nach den wochenlangen Einschränkungen werden immer mehr Freizeitbeschäftigungen wieder erlaubt. Hier gibt es den aktuellen Stand (vom 1. Juli) der Lockerungen in den Ländern.

Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie gab es auch in Deutschland weitreichende Maßnahmen, Verbote und Einschränkungen. Mittlerweile sind viele der Corona-Regeln wieder gelockert. Welche Maßnahmen in Ihrem Bundesland gelten und was wo wieder erlaubt ist, lesen Sie hier im Überblick. 

Achtung: Die Informationen zu den einzelnen Bundesländern erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte informieren Sie sich zu individuellen Details bei Ihrer Landesregierung oder Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. 

Die bundesweiten Beschlüsse im Überblick: 

  • Kontakte sollen auf ein Minimum beschränkt werden, es gelten die Kontaktbeschränkungen in den jeweiligen Bundesländern. 
  • Abstands- und Hygieneregeln bleiben bestehen. 
  • Großveranstaltungen bleiben bis mindestens zum 31. Oktober verboten. 
  • Zum Umgang mit Reisenden aus Risikogebieten haben sich Bund und Länder auf eine gemeinsame Linie verständigt. Danach dürfen Reisende aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen nur dann in einem Hotel aufgenommen werden, wenn ihnen ein ärztliches Zeugnis bestätigt, dass sie nicht infiziert sind. Der Test darf bei der Anreise nicht länger als zwei Tage zurückliegen. Eine Ausnahme bildet Thüringen: Der Freistaat verhängte kein Einreise- und kein Beherbergungsverbot. 
  • In allen Bundesländern gilt eine Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen wie dem Öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften. 
  • Alle Geschäfte dürfen wieder öffnen, sofern sie Hygieneauflagen einhalten, den Zutritt zum Geschäft steuern und Warteschlangen vermeiden. 
  • Auch Restaurants, Hotels und Unterkünfte haben in allen Bundesländern wieder geöffnet. 
  • Gleiches gilt für Freizeiteinrichtungen wie Fitnesstudios, Freibäder, Spielplätze, Museen und Zoos. 
  • Auch Kultureinrichtungen wie Kinos, Theater oder Opernhäuser sind in den meisten Bundesländern wieder geöffnet. 
  • Nach den Sommerferien sollen alle Schulen wieder komplett geöffnet werden. Schon jetzt sind Kitas größtenteils wieder geöffnet. 
  • Mit Ausnahme von Bayern und Bremen haben auch Bars deutschlandweit ihren Betrieb wieder aufgenommen.
  • Shisha-Bars dürfen nur in Niedersachsen und Bremen nicht öffnen. 

Für die Umsetzung der Lockerungen und Anpassungen sind allerdings die einzelnen Bundesländer zuständig. Deshalb gibt es in jedem Bundesland eigene Regelungen. Hier ein Überblick:

Baden-Württemberg

Seit 1. Juli dürfen sich in der Öffentlichkeit 20 Menschen (statt bislang zehn) aus mehreren Haushalten öffentlich treffen. Bei privaten Veranstaltungen gibt es keine zahlenmäßigen Beschränkungen, wenn alle Personen miteinander verwandt sind. 

Öffentliche Tagungen, Kongresse, Messen und kleinere Sportevents mit bis zu 100 Menschen sind seit 1. Juli wieder möglich, sogar mit bis zu 250 Menschen, wenn es fest zugewiesene Sitzplätze und ein festes Programm gibt. Ab dem 1. August ist auch eine Teilnehmerzahl von bis zu 500 Menschen erlaubt. Ab dem 1. September sollen auch Messen mit mehr als 500 Personen wieder öffnen dürfen. Großveranstaltungen wie Volksfeste, auf denen kaum Hygienemaßnahmen durchsetzbar sind, bleiben bis Ende Oktober verboten.

Versammlungen sind erlaubt, mit Auflagen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes wie etwa zu Abständen oder Höchstteilnehmerzahlen.

Bayern

Restaurants dürfen sowohl die Außenbereiche als auch die Innenräume öffnen. Für auf den Getränkeausschank ausgerichtete Lokale wie Bars soll bis Anfang Juli eine Lösung gefunden werden. Auch Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze sind wieder geöffnet, seit 22. Juni dürfen auch Wellnessbereiche wieder öffnen. 

Seit Mitte Juni sollen auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen wieder möglich sein. Teilnehmen dürfen in geschlossenen Räumen maximal 50 Personen, im Freien sind maximal 100 Gäste erlaubt. 

Im öffentlichen Raum dürfen sich wieder Gruppen von bis zu zehn Personen treffen. In privaten Räumen und Gärten gibt es gar keine zahlenmäßige Beschränkung mehr. Über Demonstrationen wird im Einzelfall entschieden, die Versammlungsorte müssen genügend Platz für den Mindestabstand bieten. 

Seit 22. Juni dürfen wieder Hochzeits- und andere Feiern, aber auch Schulabschlussfeiern und Vereinssitzungen stattfinden, mit bis zu 50 Personen in Innenräumen oder 100 Personen im Freien.


Berlin 

Seit Ende Mai sind Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze wieder geöffnet. Auch Kneipen und Bars dürfen mittlerweile wieder öffnen, die Gäste müssen allerdings an Tischen Platz nehmen und die Lokale müssen um 23 Uhr schließen. 

Bis einschließlich 31. Juli bleiben Konzerthäuser, Theater und Opernhäuser geschlossen, die dadurch ihre Saison vorzeitig beenden. Kinos sind wieder geöffnet. Die maximal erlaubte Teilnehmerzahl von Messen, Tagungen und gewerblichen Freizeitangeboten im Innenbereich wird bis zum 1. Oktober schrittweise auf 1.000 erhöht, derzeit sind 300 erlaubt. Draußen dürfen bei solchen Veranstaltungen momentan bis zu 1.000 und ab 1. September bis zu 5.000 Menschen zusammenkommen. Diese Obergrenzen gelten auch für private Veranstaltungen.

Die Kontaktbeschränkungen wurden zum 26. Juni aufgehoben. Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Für Demonstrationen gilt keine Begrenzung der Teilnehmerzahl mehr. Dafür wird aber künftig bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Berliner Bussen und Bahnen ein Bußgeld von 50 Euro fällig. 

Gesperrter Spielplatz: In vielen Bundesländern dürfen die Kinder ab Juni wieder auf öffentlichen Spielplätzen spielen.  (Quelle: imago images/MiS)Gesperrter Spielplatz: In vielen Bundesländern dürfen die Kinder ab Mai wieder auf öffentlichen Spielplätzen spielen. (Quelle: MiS/imago images)

Brandenburg

In Brandenburg gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr. Abstands- und Hygieneregeln gelten aber weiterhin. Demonstrationen im Freien sind ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl, aber unter Abstands- und Hygieneauflagen möglich.

Öffentliche und private Veranstaltungen dürfen wieder mit bis zu 1.000 Menschen stattfinden, dazu zählen auch Gottesdienste und Konzerte. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen bleiben bis Ende August verboten. Abstands- und Hygieneregeln sowie im Freien ein geregelter Zutritt und in Räumen genügend Frischluft und das Erfassen von Personendaten müssen aber gewährleistet werden.

Bremen

Es können sich mehrere Angehörige aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Zudem dürfen sich maximal zehn Menschen aus mehreren Haushalten treffen. In geschlossenen Räumen sind Veranstaltungen mit maximal 20 Personen möglich, wenn ein Hygienekonzept vorliegt. Bei Veranstaltungen im Garten, auf der Parzelle oder ähnlich umfriedeten Flächen im Freien liegt die Grenze bei 50 Personen. Für beide Fälle wird die einschränkende "Zwei-Haushalts-Regel" aufgehoben.

Versammlungen müssen angezeigt werden und können behördlich verboten, beschränkt oder mit Auflagen versehen werden. In geschlossenen Räumen sind Veranstaltungen mit maximal 20 Personen möglich, wenn ein Hygienekonzept vorliegt. In geschlossenen Räumen muss eine Teilnehmerliste geführt werden. Bei Veranstaltungen im Garten, auf der Parzelle oder ähnlich umfriedeten Flächen im Freien liegt die Grenze bei 50 Personen. Für beide Fälle wird die einschränkende "Zwei-Haushalts-Regel" aufgehoben.

Hamburg

Restaurants in Hamburg sind bereits wieder geöffnet, eine Öffnung von Bars wird noch geprüft. In Hamburg dürfen sich bis zu zehn Mitglieder beliebig vieler Haushalte wieder in der Öffentlichkeit treffen. Im privaten Rahmen dürfen Sie zudem wieder mit bis zu 25 Menschen zusammenkommen und beispielsweise Geburtstage feiern. In Hamburg sind seit 1. Juli unter Auflagen wieder Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmern im Freien und 650 Teilnehmern in geschlossenen Räumen zulässig. Zudem gibt es für größere Versammlungen keine Teilnehmerbegrenzung mehr.

Bewohner von Pflegeeinrichtungen können seit 15. Juni pro Woche drei statt bisher eine Stunde Besuch empfangen. Außerdem dürfen drei statt bisher nur ein Besucher pro Woche nach vorheriger Anmeldung und Terminvergabe in die Pflegeheime kommen.

Hessen

Gaststätten und Bars sind wieder geöffnet, vorgeschrieben ist allerdings ein Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Gästen. Im öffentlichen Raum dürfen sich bis zu zehn Personen wieder treffen. 

Demonstrationen sind unter Auflagen erlaubt, prinzipiell müssen Veranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmern nicht mehr genehmigt werden, sofern ein Hygiene- und Abstandskonzept vorliegt. Veranstaltungen mit mehr Teilnehmern müssen von den Behörden extra genehmigt werden.

Leere Schulen: Nach dem Corona-Lockdown kehren die Schüler nach und nach in allen Bundesländern zurück an die Schulen.  (Quelle: imago images/imagebroker)Leere Schulen: Nach dem Corona-Lockdown kehren die Schüler nach und nach in allen Bundesländern zurück an die Schulen. (Quelle: imagebroker/imago images)

Mecklenburg-Vorpommern

Menschen können sich in Kürze wieder in unbegrenzter Zahl mit anderen treffen. Die Obergrenze von zehn Personen läuft am 10. Juli aus. Allerdings bleibt das Abstandsgebot zu Personen bestehen, die nicht zur eigenen Familie oder zum eigenen Hausstand gehören. 

Größere Veranstaltungen sollen wieder möglich sein: In Räumen dürfen es künftig 200 statt bisher 100 Personen sein. Bei Veranstaltungen im Freien steigt die Grenze von 300 auf 500 Personen. In Ausnahmen könnten auch bis zu 1.000 Menschen zugelassen werden. Über diese Zahl hinaus soll es zunächst keine Genehmigungen geben. 

Niedersachsen

Gruppen von bis zu 10 Personen dürfen sich treffen – sind es Angehörige oder Mitglieder zweier Haushalte, dürfen es auch mehr sein. Messen sind für den Publikumsverkehr weiterhin geschlossen. Für private Feiern zum Beispiel in einem Restaurant gelten die Kontaktbestimmungen mit der Obergrenze von zehn Personen, sofern es sich nicht ausschließlich um Angehörige oder die Mitglieder zweier Haushalte handelt. 

Demonstrationen unter freiem Himmel können ohne Ausnahmegenehmigung stattfinden. 

Fußgängerzone: Geschäfte dürfen bundesweit wieder öffnen – unabhängig von ihrer Größe. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)Fußgängerzone: Geschäfte dürfen bundesweit wieder öffnen – unabhängig von ihrer Größe. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago images)

Nordrhein-Westfalen

Bewohner in Alters- und Pflegeheimen dürfen seit dem 10. Mai wieder Besuch von Familienangehörigen und Freunden bekommen. Es sind aber strenge Auflagen vorgesehen. 

Gruppen mit bis zu zehn Personen dürfen sich wieder im Freien treffen. Sind es Personen aus zwei Haushalten, dürfen es auch mehr sein. Kongresse und Messen dürfen nur unter Auflagen und immer unter Vorlage eines Infektionsschutzkonzepts durchgeführt werden. An Veranstaltungen im Kultur- oder Bildungsbereich dürfen nun wieder mehr als 100 Personen teilnehmen. Feste wie Jubiläen, Hochzeiten, Taufen, Geburtstage oder Abschlussfeiern mit höchstens 50 Teilnehmern sind unter Auflagen wieder erlaubt. Voraussetzung sind die Beachtung von Hygieneregeln und die Erfassung der Personalien der Gäste. Schüler dürfen Abschlusspartys auch mit mehr Teilnehmern feiern, wenn ausschließlich die Schüler einer Klasse oder eines Jahrgangs teilnehmen.

Demonstrationen sind grundsätzlich erlaubt, bei Einhaltung der Abstandsregeln und einer Höchstzahl an Teilnehmern, gerechnet auf die Gesamtfläche. 

Im Kreis Gütersloh dürfen sich nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies bis zum 7. Juli nur zwei Menschen im Freien treffen, wenn sie nicht aus einem Haushalt sind. Für den Nachbarkreis Warendorf sind die gleichen Einschränkungen zum 1. Juli ausgelaufen. 

Rheinland-Pfalz

Gaststätten und Bars dürfen öffnen, Essen und Trinken darf auch wieder an der Theke abgeholt werden. Seit 10. Juni werden die erlaubten Öffnungszeiten ausgeweitet: Späteste Schließzeit ist 24 Uhr und nicht mehr 22.30 Uhr. 

Seit 10. Juni dürfen sich wieder bis zu zehn Personen unabhängig von der Anzahl der Haushalte treffen. Demonstrationen im Freien sind unter Auflagen möglich. Innen dürfen sich bei Veranstaltungen, darunter auch Messen oder Märkte, bis zu 150 Menschen versammeln. Im Freien sind Veranstaltungen mit bis zu 350 Menschen möglich, wenn der Abstand gewahrt bleibt und Kontaktdaten erfasst werden. Familienfeste oder Hochzeiten sind unter anderem dann möglich, wenn der Personenkreis vorher festgelegt wird und höchstens 75 Gäste kommen. Demonstrationen sind unter Auflagen wieder möglich. 

Saarland

Zusammenkünfte von bis zu zehn Menschen sind ebenfalls wieder erlaubt. Versammlungen unter freiem Himmel sind unter Auflagen erlaubt. Veranstaltungen im Freien mit bis zu 350 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 150 Personen sind unter Auflagen wieder erlaubt. Ab dem 13. Juli sind Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 500 Menschen zugelassen, in geschlossenen Räumen mit bis zu 250. Ab 24. August sind Höchstgrenzen von 1.000 Teilnehmern unter freiem Himmel und 500 in geschlossenen Räumen vorgesehen. 

Versammlungen und Demonstrationen sind ebenfalls unter Auflagen wieder erlaubt. 

Sachsen

Menschen aus zwei Haushalten dürfen sich wieder treffen. Auch Treffen mit bis zu zehn Menschen sind erlaubt, sowohl drinnen als auch draußen. In einer Gaststätte oder einem angemieteten Raum dürfen sich bis zu 100 Menschen bei Familienfeiern treffen. Tagungen, Kongresse und kleinere Messen mit höchstens 1.000 Besuchern sind wieder zulässig, Voraussetzung sind entsprechende Hygienekonzepte. In Jazzclubs oder anderen kleineren Lokalitäten können wieder Konzerte stattfinden.

Kundgebungen sind nicht mehr auf eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern begrenzt. 

Sachsen-Anhalt 

Seit 11. Mai sind Besuche in Alten- und Pflegeheimen unter Auflagen wieder erlaubt. Bis zu zehn Menschen dürfen sich wieder treffen, zu privaten Feiern wie Hochzeiten, Geburtstagen oder Trauerfeiern dürfen zudem bis zu 20 Gäste eingeladen werden, ab 2. Juli sogar 50 Gäste. Zu professionell organisierten Feiern wie Hochzeiten, Trauerfeiern oder Einschulungen sowie Fachtagungen, Vereinstreffen oder Parteiversammlungen dürfen derzeit bis zu 100 Menschen kommen. Ab 2. Juli sollen bei fachkundig organisierten Veranstaltungen im Freien bis zu 1.000 Menschen erlaubt sein, in Innenräumen ist die Teilnehmerzahl zunächst auf 250 begrenzt, ab 1. September auf 500. Messen und Ausstellungen können dann auch erlaubt werden, wenn Hygienekonzepte vorliegen und es eine Zugangsbegrenzung gibt (eine Person auf zehn Quadratmetern).

Ab 2. Juli soll eine Kontaktempfehlung das Kontaktverbot ersetzen. Demonstrationen sind möglich, wenn die Versammlungsbehörde sie gemeinsam mit dem Gesundheitsamt erlaubt. Eine Höchstgrenze für Teilnehmer gibt es nicht. 

Schleswig-Holstein

Bewohner von Alten- und Pflegeheimen dürfen wieder Besuch empfangen. Die Einrichtungen können Besuchskonzepte entwerfen – sie sind dazu allerdings nicht verpflichtet. Im privaten Raum sind Zusammenkünfte von bis zu 50 Personen erlaubt. Veranstaltungen im Freien sowie Demonstrationen sind für bis zu 250 Teilnehmende erlaubt, in geschlossenen Räumen für bis zu 100.

Thüringen 

Thüringen hat als erstes Bundesland die wegen der Corona-Pandemie erlassenen Kontaktbeschränkungen zum 13. Juni aufgehoben. In einer neuen Grundverordnung wird seitdem nur noch empfohlen, sich mit lediglich einem weiteren Haushalt oder mit maximal zehn Menschen zu treffen.

Mit der neuen Verordnung dürfen künftig in Thüringen auch noch mehr Einrichtungen wieder öffnen – zum Beispiel Schwimm- und Freizeitbäder in geschlossenen Räumen sowie Thermen, Saunen und Kinos. Allerdings müssen dafür zunächst Infektionsschutzkonzepte genehmigt werden.


Messen, Spezialmärkte und andere gewerbliche Ausstellungen sind erlaubt, wenn genehmigte Infektionsschutzkonzepte vorliegen. Private Feiern in geschlossen Räumen müssen ab 30 Teilnehmern zwei Tage im Voraus bei der jeweiligen Kommune angemeldet werden. Demonstrationen sind ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl wieder möglich. 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Internetseiten der Landesregierungen
  • Internetseiten der Bundesregierung
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal