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Sommerhemden: Hemden für den Sommer

Volle Ladung Kult: Sommerhemden mit Aloha-Effekt

09.07.2013, 13:18 Uhr | Sabine Kelle, wanted.de

Sommerhemden: Hemden für den Sommer. Tom Selleck machte das Hawaiihemd zum Kult. (Quelle: imago images)

Tom Selleck machte das Hawaiihemd zum Kult. (Quelle: imago images)

Wenn Magnum auf der Bildfläche auftaucht, heißt es in Deckung gehen. Das ist eigentlich ziemlich schade, denn so verpasst man einen echten Augenschmaus: sein Hemd. Selbst kein Kind von Traurigkeit, sind auch die farbenfrohen Hemden des Sunnyboys ein echtes Sinnbild der puren Lebensfreude. In unserer Foto-Show gibt es die volle Ladung der Kulthemden.

Tom Selleck – das ist nicht nur Magnum, sondern vor allem der Mann im Hawaiihemd. Das Markenzeichen des coolen Privatdetektivs zählte in den letzten Jahren zu den modischen No-Gos. Schade eigentlich, denn die knallig bunten Hemden bringen frischen Wind in die sonst recht cleane Herrenmode. Doch die tristen Zeiten sind nun vorüber: Der Kult kehrt zurück und das mit vollem Karacho.

Mut zum Muster

Die Themen in den diesjährigen Sommerkollektionen sind neben sehr leichten Materialien wie Seide und Muster, Muster und nochmals Muster. Karohemden, Stoffe mit Paisleymuster, geometrische Prints oder auch Blumenmuster verleihen Shirts, Hemden und Hosen sommerliche Akzente. Ganz oben auf dem Trendbarometer stehen jedoch Hawaiihemden.

Vor einiger Zeit galten sie noch als Relikt des schlechten Geschmacks, heute sind Hawaiihemden wieder im Trend und dazu sogar kurzärmelig.

Wenn selbst der mächtigste Mann der Welt eine Sammlung von Hawaiihemden im Schrank vorweisen kann (der US-Präsident Barack Obama ist ganz nebenbei ein echter Hawaiianer), dann sollten Sie zumindest eines der geschichtsträchtigen Teile Ihr Eigen nennen.

Hawaii Style

Damit kein Jürgen von der Lippe aus Ihnen wird, empfiehlt es sich das bunte Hemd mit einer adäquaten Hose zu kombinieren. Da die Looks bei Hosen im Moment zu schmalen Varianten tendieren, passen diese wunderbar zu den legeren und luftigen Hemden. Begehen Sie ja nicht den Fehler, das gute Stück (wie übrigens Magnum selbst) in die Hose zu stecken.

Das ist nicht nur ein Sakrileg für echte Hawaiianer, sondern ganz einfach peinlich. Ein elegantes Anzughemd können, beziehungsweise müssen Sie sogar in die Hose stecken, keinesfalls jedoch das lässige Hawaiihemd.

Tragbarer Kult Doch was macht ein typisches Hawaiihemd aus? Die Ureinwohner der sogenannten Sandwich-Inseln trugen seit jeher, passend zum tropischen Klima, nur wenig Kleidung. Diese war jedoch stets bunt gemustert. Mitte des neunzehnten Jahrhunderts tauchten dann die ersten Hawaiihemden auf. Um 1920 fertigte man die Hemden aus Stoffen für japanische Kimonos an, also aus edler Seide und luftigem Krepp. Als echter Pionier des Hawaiihemdes gilt Ellery J. Chung aus Honolulu, der 1937 sogar den Begriff "Aloha Shirt" als Marke eintrug. Spätestens mit den Surfern wurde das Teil zum echten Nationalhemd der Hawaiianer. Zu den prominenten Hawaiihemd-Trägern zählten Elvis Presley, US-Präsident Truman und Bing Crosby. Bis heute werden Promis wie Schauspieler Will Smith vom Hawaii-Fieber angesteckt. Vielen Dank für die Blumen

Wer es nicht so knallig bunt mag, der greift zu den dezent gemusterten Blumen-Hemden des New Yorker Designer Duos "Duckie Brown". Keine Angst: Die Blumenprints auf ihren Hemden wirken eher grafisch und cool, als romantisch und verträumt. Für sportliche Abwechslung sorgen Poloshirts mit Streifen in Knallfarben. Möchte man(n) weniger Blicke auf sich ziehen, dann greift er beispielsweise zum Used Look als lässige Variante oder zur maritimen Streifenoptik. Trendfarben sind dabei nicht nur Blautöne wie Petrol, Marine oder Kobalt, sondern auch Grüntöne wie Mint oder Jade. Ja sogar Rosa trägt der modische Mann von heute.

Raffinierte Details Neben den aktuellen knalligen Trends wie Hawaii, Floral- und Paisleymuster oder Colour Blocking, ist Weiß die Farbe jedes Sommers. Ein klassisches weißes Hemd ist zeitlos und gehört deshalb in jeden Kleiderschrank. Besonders im Trend liegen schmale, filigrane Kragenformen, Stehkragen oder einfach mal gar kein Kragen. Kleine Details, wie anders gemusterte oder farbige Manschetten und Knopfleisten, machen das Hemd zu einem besonders edlen Blickfang. Sommerliche Lässigkeit Ein Kontrast zu den edlen Seidenhemden bieten mindestens ebenso luftige Hemden aus leichten Leinen-Gemischen. Sie gibt es jetzt in coolen verwaschenen Farbtönen und interessanten Webmustern. Sie passen besonders gut zu den lässigen Sommeranzügen in Naturtönen. Wer den Ethno-Look mag, darf ruhig auch zu afrikanisch inspirierten Mustern und Kaftanhemden greifen. Diese wirken gerade mit langen Leinenhosen sommerlich elegant. Stylingtipps fürs Hemd

Was das Styling angeht, haben Sie die Wahl zwischen zwei Extremen: Sie tragen das Hemd offenherzig (dann bitte mit gestyltem Brusthaar) oder hochgeschlossen. Durch die aktuellen schmalen Krägen wirkt das diesen Sommer keineswegs bieder, sondern sehr stylish. Schauen Sie sich die schicken Kulthemden in der Foto-Show an und dann direkt ab in unseren Shop.

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