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Das ist mit dem neuen Corona-Impfzertifikat möglich

  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen

Aktualisiert am 31.05.2021Lesedauer: 3 Min.
Impfzertifikat (Symbolfoto): Ein europaweit anerkannter Nachweis soll Geimpften bald weitgehende Freiheiten ermöglichen.
Impfzertifikat (Symbolfoto): Ein europaweit anerkannter Nachweis soll Geimpften bald weitgehende Freiheiten ermöglichen. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Bis zum Sommer soll es einen digitalen Impfausweis geben. Doch wofür kann das Zertifikat genutzt werden? Wohin können wir damit wieder reisen? Ein Überblick.

Das Wichtigste im Überblick


Bisher gibt es zum Nachweis der Corona-Impfung das gelbe Impfbuch oder auch eine Bescheinigung vom Arzt. Damit können vollständig Geimpfte schon jetzt einige ihrer Grundrechte wieder wahrnehmen und beispielsweise die Gastronomie oder Freizeiteinrichtungen ohne Test nutzen. Auch Erleichterungen beim Reisen sind geplant, vor allem durch einen digitalen Impfnachweis, der zunächst EU-weit und schließlich auch international anerkannt werden soll. Wie soll das funktionieren?


Corona-Impfstoffe im Vergleich: Wie wirksam sind sie?

In der EU zugelassen sind bislang vier Präparate: die Corona-Impfstoffe von Biontech /Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Doch wie wirksam sind die Mittel im Vergleich?
Astrazeneca: Nach Herstellerangaben schützt der Impfstoff zu 76 Prozent vor einer Corona-Infektion mit Symptomen. Gegen schwere Covid-Erkrankungen sei der Impfstoff zu 100 Prozent wirksam, erklärte das Unternehmen.
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Was ist der digitale Impfnachweis?

Es ist eine Smartphone-App geplant, die "CovPass" heißen und noch vor den Sommerferien zur Verfügung stehen soll. Der geplante digitale Impfnachweis in Deutschland soll dann nicht nur als Bescheinigung eines vollständigen Impfschutzes genutzt werden, sondern auch offizielle negative Corona-Testergebnisse anzeigen können. Die App soll auch für Genesene zum Nachweis einer überstandenen Corona-Erkrankung dienen.

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Wie funktioniert die App als Impfzertifikat?

Der digitale Impfnachweis wird direkt bei der Impfung in der Arztpraxis oder in einem Impfzentrum ausgestellt. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein Barcode erstellt, den die Nutzer direkt abscannen können oder auf einem Papierausdruck mitbekommen und später einscannen können. Danach können Sie den Nachweis in der App steuern.

Die App soll schnell und fälschungssicher nachweisen, dass der Nutzer geimpft oder von Covid-19 genesen ist und somit bestimmte Grundrechte wieder wahrnehmen darf. Der Nachweis soll aber auch über andere Apps angezeigt werden können, unter anderem durch die Corona-Warn-App des Bundes. Die "CovPass"-App kann auch mit einem älteren Smartphone genutzt werden. Bei den iPhones wird das Betriebssystem iOS 12 oder ein neueres vorausgesetzt, sodass alle Apple-Smartphones ab dem iPhone 5s kompatibel sind. Bei den Android-Smartphones läuft die Anwendung ab Version 6 ("Marshmellow"), die im Herbst 2015 auf den Markt kam.

Kann ich die App auch nutzen, wenn ich kein Smartphone habe?

Für Menschen, die kein Smartphone besitzen, gibt es einen Nachweis auf Papier mit einem QR-Code, der an Prüfstellen digital eingelesen werden kann. Zudem soll die App nicht nur einen Smartphone-Besitzer speichern können, sondern die Daten mehrerer Personen. So ist es ausreichend, wenn beispielsweise ein Elternteil die Nachweise für die gesamte Familie vorlegen kann.

Was passiert, wenn Sie bereits geimpft sind?

Das Gesundheitsministerium prüft aktuell verschiedene Möglichkeiten, um auch noch nachträglich digitale Impfzertifikate zu erstellen. Grundsätzlich soll die nachträgliche Ausstellung demnach dort stattfinden, wo Sie geimpft worden sind. Wenn in den Impfzentren entsprechende Kontaktdaten vorliegen, sollen die QR-Codes möglichst automatisch per Post zugesandt werden. Zudem könnten Ärzte sowie Apotheker nachträglich Impfnachweise ausstellen, viele haben jedoch bereits angekündigt, dass sie diesen bürokratischen Mehraufwand nicht leisten können und wollen.

Wohin können Sie mit dem Impfnachweis reisen?

Der digitale Impfnachweis soll in allen EU-Staaten plus Norwegen, Schweiz, Liechtenstein und Island den Impf- beziehungsweise Teststatus oder den Antikörperschutz nachweisen können. So soll das Reisen innerhalb der EU wieder einfacher werden.

Zusätzlich bemüht sich die EU-Kommission darum, dass das europäische Impfzertifikat auch weltweit anerkannt wird. So könnten auch internationale Reisen wieder besser möglich sein.

In vielen Ländern wird Geimpften das Reisen schon jetzt erleichtert, indem beispielsweise eine Quarantäne oder Testpflicht bei Einreise entfällt. Das gilt beispielsweise für Dänemark, Griechenland, Kroatien, Österreich, Polen oder auch Madeira. Auch einige Länder außerhalb der EU erleichtern die Einreise bei einer vollständigen Impfung.

Welchen Vorteil gibt es bei der Rückkehr nach Deutschland?

Geimpfte können mit dem Impfzertifikat auch bei der Rückreise nach Deutschland komfortabler nachweisen, dass sie immun sind. Dann entfällt bei der Rückreise aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten die Test- und Quarantänepflicht. Gleiches gilt für die Testpflicht bei der Rückreise mit dem Flugzeug.

Wenn Sie jedoch aus einem Virusvarianten-Gebiet zurückreisen, müssen Sie auch trotz Impfung in Quarantäne und sich auf das Coronavirus testen lassen. Als Beleg für die Impfung ist dabei allerdings nicht zwingend das Impfzertifikat notwendig, es genügt auch der Impfpass aus Papier oder ein anderer ärztlicher Nachweis.

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