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Brüssel stellt Hilfen für Oxfam auf den Prüfstand

Nach Sexparty-Berichten  

Brüssel stellt Hilfen für Oxfam auf den Prüfstand

12.02.2018, 16:26 Uhr | dpa

Brüssel stellt Hilfen für Oxfam auf den Prüfstand. Eine Filiale der Hilfsorganisation Oxfam in London: Nachdem Mitarbeitern der Hilfsorganisation Sexpartys in Einsatzgebieten vorgeworfen werden, will die Europäische Kommission die Hilfsmittel für Oxfam überprüfen. (Quelle: dpa/Nick Ansell/PA Wire)

Eine Filiale der Hilfsorganisation Oxfam in London: Nachdem Mitarbeitern der Hilfsorganisation Sexpartys in Einsatzgebieten vorgeworfen werden, will die Europäische Kommission die Hilfsmittel für Oxfam überprüfen. (Quelle: Nick Ansell/PA Wire/dpa)

Nach Berichten über Sexpartys in Haiti und im Tschad droht die Europäische Kommission, ihre Mittel für die britische Hilfsorganisation Oxfam zu streichen. Man erwarte eine schnelle Aufarbeitung der Anschuldigungen.

Nach den Vorwürfen gegen Mitarbeiter der britischen Hilfsorganisation Oxfam hat die Europäische Kommission angekündigt, die Hilfsmittel für den internationalen Verbund zu überprüfen. Man erwarte, dass die Anschuldigungen so schnell und transparent wie möglich aufgearbeitet würden, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde. Falls ein Partner den "hohen ethischen Standards" der EU nicht genüge, sei man dazu bereit, die Hilfe zu beenden. Brüssel habe die Arbeit der Hilfsorganisation in Haiti 2011 mit 1,7 Millionen Euro unterstützt. In dem Karibikstaat war es im Jahr zuvor zu einem schweren Erdbeben gekommen.

Am Freitag hatte die Zeitung "The Times" berichtet, Oxfam-Mitarbeiter hätten während ihres Einsatzes nach dem Erdbeben in Haiti Sexorgien mit Prostituierten veranstaltet. Am Sonntag berichtete das britische Wochenblatt "The Oberserver", im Tschad hätten Angehörige der Organisation 2006 wiederholt mutmaßliche Prostituierte in das Haus des Oxfam-Teams eingeladen. Oxfam habe einen leitenden Mitarbeiter damals wegen seines Verhaltens entlassen. Die Organisation teilte mit, sie nehme die Anschuldigungen sehr ernst und prüfe die Vorwürfe gründlich.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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