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Britische Polizei ermittelt gegen wichtige Brexit-Wahlk├Ąmpfer

Von dpa, jmt

Aktualisiert am 01.11.2018Lesedauer: 2 Min.
Arron Banks mit seinem Mitstreiter Andy Wigmore: Gemeinsam leiteten sie die "Leave.EU"-Kampagne ÔÇô und verstie├čen mutma├člich gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung. Geldgeber sollen im Ausland sitzen.
Arron Banks mit seinem Mitstreiter Andy Wigmore: Gemeinsam leiteten sie die "Leave.EU"-Kampagne ÔÇô und verstie├čen mutma├člich gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung. Geldgeber sollen im Ausland sitzen. (Quelle: Simon Dawson/Reuters-bilder)
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Arron Banks und seine Mitstreiter forcierten ma├čgeblich den Brexit ÔÇô nun stehen sie im Visier von Ermittlern. Sie sollen die Kampagne widerrechtlich mit Millionen aus dem Ausland finanziert haben.

Die britische Ermittlungsbeh├Ârde f├╝r schwere und organisierte Kriminalit├Ąt NCA hat Ermittlungen gegen den prominenten Brexit-Unterst├╝tzer Arron Banks eingeleitet. Das teilte die britische Wahlkommission mit. Dem Gesch├Ąftsmann und anderen wird vorgeworfen, vor dem Referendum ├╝ber den EU-Austritt 2016 gegen die Regeln der Wahlkampffinanzierung versto├čen zu haben. Auch die Kampagne "Leave.EU" ist demnach im Visier der Ermittler. Es habe m├Âglicherweise "eine Reihe von Straftaten" gegeben, hie├č es in der Mitteilung.

Herkunft des Geldes nicht korrekt angegeben

Konkret geht es um millionenschwere Kredite, die Pro-Brexit-Wahlkampfkampagnen wie "Leave.EU" und "Better for the Country" angeblich von Banks erhalten haben. Es gebe Gr├╝nde anzunehmen, dass die Herkunft des Geldes nicht ordnungsgem├Ą├č angegeben wurde, so die Wahlkommission. Demnach stammte das Geld mutma├člich nicht von Banks selbst, sondern von Firmen mit Sitz auf der Isle of Man und in Gibraltar, die sich damit widerrechtlich in den Wahlkampf vor dem Brexit-Referendum eingemischt h├Ątten.


Zuvor hatte der "Guardian" mehrfach ├╝ber Banks' Verbindungen nach Russland und die dubiosen Millionenspenden berichtet. So habe der russische Botschafter dem Gesch├Ąftsmann vor der Brexit-Kampagne exklusive Deals angeboten ÔÇô mit Ausblick auf m├Âglicherweise enorme Profite aus einem russischen Goldunternehmen. Banks hatte anschlie├čend auch Treffen mit einem weiteren russischen Diplomaten einr├Ąumen m├╝ssen, der mittlerweile wegen des Verdachts der Spionage des Landes verwiesen wurde.

Banks selbst wies die Vorw├╝rfe entschieden zur├╝ck. "Es gibt keinen Beweis, dass sich eine meiner Firmen schuldig gemacht hat. Ich bin ein britischer Steuerzahler und habe niemals irgendwelche ausl├Ąndischen Zuwendungen erhalten", sagte er der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. Auch die Verbindungen nach Russland hatte Banks in den vergangenen Jahren mehrfach dementiert ÔÇô bis er sie schlie├člich einr├Ąumen musste.

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