Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikAuslandEuropäische Union

Griechenland: Ministerpräsident Alexis Tsipras kann weiterregieren


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextFußball-Ikone Pelé auf PalliativstationSymbolbild für einen TextKommt das E-Auto-Fahrverbot?Symbolbild für einen Text"Tatort"-Star posiert in NetzstrumpfhoseSymbolbild für einen TextEx-Profi mit 115 Kilo Kokain erwischtSymbolbild für einen TextTödlicher Unfall am Flughafen HamburgSymbolbild für einen TextSchweden liefert PKK-Mitglied ausSymbolbild für einen TextMillionen-Deal: Estland kauft US-WaffenSymbolbild für ein VideoMeuterei unter russischen SoldatenSymbolbild für einen TextGirokarte: Funktion wird abgeschafftSymbolbild für ein VideoDeutsche Erfindung beeindrucktSymbolbild für einen TextUnbekannte attackieren Grünen-BüroSymbolbild für einen Watson TeaserNach WM-Aus: Nächster Belgien-AufregerSymbolbild für einen TextAnzeige: Jahres-LOS kaufen und Einzel-LOS gratis dazu sichern
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Griechischer Premier Tsipras kann weiterregieren

Von dpa
Aktualisiert am 16.01.2019Lesedauer: 2 Min.
Alexis Tsipras: Der griechische Ministerpräsident hat eine Vertrauensabstimmung überstanden.
Alexis Tsipras: Der griechische Ministerpräsident hat eine Vertrauensabstimmung überstanden. (Quelle: Angelos Tzortzinis/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Kleines Problem mit großer Wirkung: Griechenlands Premier Tsipras musste im Namensstreit um Nordmazedonien die Vertrauensfrage stellen. Das Parlament hat sich nun hinter ihn gestellt.

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras kann vorerst als Chef einer Minderheitsregierung weiterregieren. Das Parlament in Athen sprach dem Linkspolitiker am Mittwochabend das Vertrauen aus. Wie das Parlamentspräsidium mitteilte, votierten 151 Abgeordnete für Tsipras. 148 stimmten demnach gegen ihn, eine Stimme wurde nicht abgegeben. Die Regierungspartei Syriza selbst verfügt über 145 Parlamentssitze - weitere sechs Stimmen kamen nun bei der Abstimmung von unabhängigen Parlamentariern und Abgeordneten kleinerer Parteien.

Die potenziellen Mehrheitsbeschaffer standen schon während der vorangegangenen Parlamentsdebatte besonders in der Kritik. Einige von ihnen gehören sogar Tsipras' ehemaligem Koalitionspartner, der Partei Unabhängiger Griechen (Anel), an. "Sie bekommen die Stimmen von hausierenden Abgeordneten, die ein politisches Dach über dem Kopf suchen", rief Oppositionschef Kyriakos Mitsotakis von der konservativen Partei Nea Dimokratia in Richtung Tsipras.

Andere Oppositionelle warnten, die Stimmen der sechs Parlamentarier seien nun keinesfalls bei der anstehenden Abstimmung sicher, bei der es um den umstrittenen Namenskompromiss mit dem Nachbarland Mazedonien geht.

Tsipras wollte die Vertrauensfrage sowieso nicht mit der Abstimmung zum Namensstreit verquickt sehen. "Ich brauche die Mehrheit und das Vertrauen des Parlaments, um alle Gesetze zu billigen, die notwendig sind, um das Land in Richtung Wachstum zu führen", sagte er.

Tsipras hatte die Vertrauensfrage am Sonntag beantragt, nachdem der Rechtspopulist Panos Kammenos von der Anel die Koalition mit der Regierungspartei Syriza aufgekündigt hatte. Bei dem Streit ging es um eben jene Vereinbarung, die Tsipras vergangenes Jahr mit Mazedonien ausgehandelt hatte - und die Kammenos nicht mittragen wollte.

Demnach soll das Nachbarland künftig Nordmazedonien heißen. Griechenland hat dafür zugesagt, eine Annäherung Mazedoniens an die EU und Nato nicht weiter blockieren zu wollen. Konservativen und Nationalisten reicht die Namensänderung allerdings nicht aus, weil auch eine nordgriechische Provinz Mazedonien heißt. Sie machen gegen den Kompromiss mobil und kritisieren, dass künftig international eine mazedonische Sprache und eine mazedonische Nation anerkannt würden.

Das Parlament in Skopje hat dem neuen Namen bereits zugestimmt; nun muss noch das griechische Parlament zustimmen. Die Abstimmung findet voraussichtlich nächste Woche statt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
EU beschließt Preisdeckel für russisches Öl
  • Camilla Kohrs
Von Camilla Kohrs
AthenGriechenlandMazedonienNordmazedonien

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website