Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Europäische Union >

EU-Parlament untersucht mögliche Zahlungen an Nigel Farage

Sanktionen drohen  

EU-Parlament untersucht mögliche Zahlungen an Nigel Farage

22.05.2019, 23:41 Uhr | dpa

EU-Parlament untersucht mögliche Zahlungen an Nigel Farage. Nigel Farage bei einer Debatte im EU-Parlament: Hinter den Grimassen des Polit-Clowns verbirgt sich ein ehrgeiziges Ziel. (Quelle: Reuters/incent Kessler)

Nigel Farage bei einer Debatte im EU-Parlament: Hinter den Grimassen des Polit-Clowns verbirgt sich ein ehrgeiziges Ziel. (Quelle: incent Kessler/Reuters)

EU-Abgeordnete sollen laut einem Verhaltenskodex bestimmte Zuwendungen offenlegen. Das Parlament prüft nun, ob der britische Rechtspopulist Farage Geschenke in Höhe von rund einer halben Million Euro erhalten hat.

Das Europaparlament untersucht finanzielle Zuwendungen an den europakritischen britischen EU-Abgeordneten Nigel Farage. EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani habe den Fall Farage an den Beratenden Ausschuss zum Verhalten von Mitgliedern verwiesen, bestätigte ein Sprecher am Mittwoch in Brüssel.

Sollte das Gremium ein Fehlverhalten feststellen, könnten gegen Farage Sanktionen verhängt werden. Möglich wäre zum Beispiel, ihm Tagegelder zu streichen oder ein Ämterverbot zu verhängen.

Hintergrund der Untersuchung sind Medienberichte in Großbritannien. Nach diesen soll Farage Zuwendungen in Höhe von etwa 450.000 Britische Pfund (umgerechnet rund 510.000 Euro) von dem Millionär und Brexit-Befürworter Arron Banks für die Finanzierung seines extravaganten Lebensstils erhalten haben. Darunter sind Flugreisen, ein Auto mitsamt Chauffeur und die Miete für eine Wohnung im Londoner Nobelviertel Chelsea. Der britische Fernsehsender Channel 4 will dafür Belege in Form von Rechnungen, E-Mails und anderen Dokumenten eingesehen haben.

Verhaltenscodex gebrochen?

Der Beratende Ausschuss des Europaparlaments untersucht Fälle, in denen es Zweifel daran gibt, dass sich Abgeordnete an den Verhaltenskodex halten. Der Verhaltenskodex verpflichtet die Abgeordneten zum Beispiel, ihre finanziellen Interessen und bestimmte Geschenke offenzulegen.




Farage ist seit 1999 Mitglied des Europaparlaments. Er ist einer der Vorreiter der Brexit-Bewegung und hat für die diesjährige Europawahl eine neue Brexit-Partei gegründet, über die er aller Voraussicht nach wieder ins Parlament einziehen wird. 2014 war Farage über die EU-feindliche Unabhängigkeitspartei Ukip ins Parlament gewählt worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Bereit für den Sommer? Finde luftig, leichte Kleider
jetzt auf otto.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe