Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Neue Proteste: Generalstreik gegen Separatistenprozess lähmt Katalonien

Neue Proteste  

Generalstreik gegen Separatistenprozess lähmt Katalonien

21.02.2019, 21:26 Uhr | dpa

Neue Proteste: Generalstreik gegen Separatistenprozess lähmt Katalonien. Befürworter der katalanischen Unabhängigkeit nehmen an dem Protest gegen den Separatistenprozess in Barcelona teil.

Befürworter der katalanischen Unabhängigkeit nehmen an dem Protest gegen den Separatistenprozess in Barcelona teil. Foto: Matthias Oesterle/ZUMA Wire. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Ein Generalstreik gegen den Separatistenprozess vor dem Obersten Gericht in Madrid hat Teile Kataloniens lahm gelegt.

Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei wurden mehr als 30 Menschen verletzt. Jedoch sei die Beteiligung an dem Ausstand niedriger gewesen als die Organisatoren gehofft hätten, berichtete die Zeitung "El País". Zu den Protesten unter dem Motto "Ohne Rechte gibt es keine Freiheit" hatte die Gewerkschaftsföderation CSC aufgerufen.

Unterstützt wurde die CSC von der separatistischen Regionalregierung. Die großen katalanischen Gewerkschaften unterstützen den Streik aber nicht. Vor allem viele Studenten versammelten sich spanischen Medien zufolge den ganzen Tag über zu Protestaktionen.

Am frühen Abend gingen in Barcelona zudem erneut Zehntausende Menschen auf die Straße, um ihrem Unmut über das Gerichtsverfahren Luft zu machen. Die örtliche Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl am Abend auf 40.000, die Organisatoren sprachen von 200.000 Demonstranten. Am Vormittag hatten sich Behördenangaben zufolge bereits 13.000 Menschen in der Nähe der Universität der katalanischen Hauptstadt unter dem Motto "Dies ist kein Prozess, sondern eine Schande" versammelt. Schon am vergangenen Wochenende gab es in der Metropole eine Großdemo mit Hunderttausenden Teilnehmern.

Seit dem 12. Februar müssen sich zwölf prominente Separatistenführer vor Gericht verantworten, darunter frühere Minister und Aktivisten, die bei dem verbotenen Unabhängigkeitsreferendum vom Oktober 2017 zentrale Rollen gespielt hatten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Rebellion vor. Den Angeklagten drohen langjährige Haftstrafen. Der frühere Regionalpräsident Carles Puigdemont steht nicht vor Gericht - er hatte sich ins Exil nach Belgien abgesetzt.

Mehrmals blockierten Demonstranten Straßen in verschiedenen Teilen Kataloniens. Die Polizei rückte an. Vier Streikende seien festgenommen worden, berichteten spanische Medien.

Von dem Ausstand betroffen waren vor allem Busse und Bahnen sowie Krankenhäuser und Apotheken. Der öffentliche Fern- und Nahverkehr lief aber - wie gesetzlich vorgeschrieben - mit Minimalbetrieb weiter. In Barcelona waren während des Berufsverkehrs etwa 50 Prozent der öffentlichen Verkehrsmittel im Einsatz, bei den Regionalzügen fuhr nur ein Drittel planmäßig weiter.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Hier finden Sie Ostergeschenke für jeden Geschmack
jetzt Gutschein einlösen und sparen bei Weltbild
Anzeige
Nichts für Warmduscher: coole Badezimmereinrichtungen
jetzt auf otto.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2019