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Kampf für den Klimaschutz: Michael Bloomberg will nicht mehr US-Präsident werden

Kampf für den Klimaschutz  

Michael Bloomberg will nicht mehr US-Präsident werden

06.03.2019, 06:51 Uhr | dpa

Kampf für den Klimaschutz: Michael Bloomberg will nicht mehr US-Präsident werden. Michael Bloomberg ist einer der reichsten Männer der Welt.

Michael Bloomberg ist einer der reichsten Männer der Welt. Foto: Phelan M. Ebenhack/AP. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - Der Medienunternehmer Michael Bloomberg wird nicht für die US-Demokraten ins Rennen um das Weiße Haus gehen. Das kündigte der Milliardär, einer der reichsten Männer der Welt, an. "Ich glaube, ich würde Donald Trump schlagen", heißt es in einer Stellungnahme von Bloomberg.

"Aber ich habe einen klaren Blick dafür, dass es schwierig ist, in einem solch großen Feld der Demokraten die Nominierung zu schaffen." Bisher haben sich bereits 14 Frauen und Männer um die Kandidatur der Demokraten bei der Wahl im Jahr 2020 beworben. Darunter sind der Senator Cory Booker aus New Jersey und der 2016 parteiintern Hillary Clinton unterlegene Bernie Sanders als bisher prominenteste Kandidaten. Eine Kandidatur des früheren Vizepräsidenten von Barack Obama, Joe Biden, wird ebenfalls erwartet.

Anstelle einer Kandidatur will Bloomberg, einst Bürgermeister von New York, seine Bemühungen verstärken, die Energieversorgung unabhängig von Öl, Gas und Kohle zu machen. Außerdem wolle er die Wiederwahl Trumps verhindern, erklärte der 77-Jährige, auf den nicht wenige Anhänger der Demokraten ihre Hoffnungen für die Wahl 2020 gesetzt hatten.

"Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich Donald Trump für eine Gefahr für unser Land halte", heißt es in der Stellungnahme Bloombergs. Der selbst ernannte Zentrist nahm auch Trumps Republikaner in die Verantwortung. "Die Republikaner im Kongress erfüllen nicht ihre verfassungsgemäße Pflicht, den Präsidenten zur Rechenschaft zu ziehen."

Einem Bericht der "Washington Post" zufolge hatte Bloomberg bereits weitreichende Vorbereitungen für eine mögliche Bewerbung getroffen. So soll er schon Büroflächen für ein Wahlkampf-Hauptquartier in New York ins Auge gefasst haben. Außerdem habe er intensiv Umfragen erstellen und Wahlkampfhelfer anwerben lassen.

Das große Bewerberfeld der Demokraten könnte nach Meinung von Experten zur Gefahr für die Partei werden, falls es zu langen Auseinandersetzungen unter den vielen Kandidaten kommen sollte. Parteiinterne Gefechte zehren Ressourcen auf und helfen in der Regel dem Gegenkandidaten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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