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Frankreich gesteht nach "Gelbwesten"-Krawallen Fehler ein

Von dpa
Aktualisiert am 17.03.2019Lesedauer: 2 Min.
Demonstranten der "Gelbwesten" inmitten brennender Objekte: Das Innenministerium hat Fehler bei der Sicherheitsstrategie eingestanden.
Demonstranten der "Gelbwesten" inmitten brennender Objekte: Das Innenministerium hat Fehler bei der Sicherheitsstrategie eingestanden. (Quelle: -/kyodo/dpa-bilder)
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Die Pariser Prachtmeile Champs-Élysées glich am Samstag einem Schlachtfeld. Präsident Macron hat eine harte Reaktion angekündigt. Seine Regierung gibt sich aber auch selbstkritisch.

Nach der erneuten Eskalation der Gewalt bei den "Gelbwesten"-Protesten hat die französische Regierung Fehler eingestanden. Es habe beim Sicherheitskonzept Dysfunktionen gegeben, hieß es in einer Mitteilung von Premierminister Édouard Philippe.


Ausschreitungen bei "Gelbwesten"-Protesten

Feuer: Bei den Protesten der "Gelbwesten" in Paris ist es zu schweren gewalttätigen Ausschreitungen gekommen.
Ein französischer Bereitschaftspolizist zielt auf Protestierende.
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"Die Analyse der gestrigen Ereignisse ergab jedoch Mängel in der Ausführung, die es nicht ermöglichten, die Gewalt einzudämmen und die Aktionen der Randalierer zu verhindern." Philippe will Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nun am Montag Vorschläge zur Verbesserung unterbreiten.

Champs-Élysées glich einem Schlachtfeld

Am Samstag war vier Monate nach Beginn der "Gelbwesten"-Proteste die Gewalt wieder eskaliert. Die Anhänger der Bewegung randalierten rund um die Pariser Prachtmeile Champs-Élysées. Läden und Restaurants wurden geplündert, Autos und Zeitungsstände angezündet – der Boulevard glich einem Schlachtfeld.

Ein Wohnhaus ging in Flammen auf, mehrere Menschen wurden verletzt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron brach einen Skiurlaub ab und kündigte harte Entscheidungen an, um solche Ausschreitungen künftig zu verhindern.

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Nach dem Beginn der Proteste gegen die Reformpolitik Macrons im November hatten die Demonstrationen in den vergangenen Monaten an Zulauf verloren. "Das sind Menschen, die die Republik zerstören wollen, auf die Gefahr hin, zu töten", sagte Macron, der am späten Samstagabend an einer Krisensitzung im Innenministerium teilnahm.

Kritik an Macrons Skiurlaub

Fotos des Präsidenten beim Skifahren in den Pyrenäen hatten zuvor in Frankreich für Kritik gesorgt. Er kehrte daraufhin nach Paris zurück. Alle, die auf den Champs-Élysées waren, hätten sich zu Komplizen gemacht, so Macron. Man habe zwar seit November viel getan, aber das reiche offensichtlich nicht aus.

Für die "Gelbwesten" war es ein entscheidendes Wochenende: Nachdem sich zuletzt immer weniger Menschen an den Protesten beteiligt hatten, riefen die Führungsfiguren in der vergangenen Woche recht einhellig dazu auf, Stärke zu zeigen – und zwar in der Hauptstadt Paris.


Landesweit protestierten dem Innenminister zufolge 32.300 Menschen – das sind rund 4.000 mehr als am vergangenen Wochenende. Allerdings hat sich die Zahl der Demonstranten in Paris im Vergleich zur Vorwoche fast vervierfacht.

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