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Video aus Frankreich: Polizist verprügelt Gelbwesten-Aktivist

Empörung über Handyfilm  

Polizist verprügelt "Gelbwesten"-Aktivisten

11.03.2019, 14:16 Uhr | AFP

Video aus Frankreich: Polizist verprügelt Gelbwesten-Aktivist. Polizisten bei "Gelbwesten"-Demonstrationen vor dem Eifelturm in Paris: Die "Gelbwesten" werfen der Polizei übermäßige Gewaltanwendung vor. (Quelle: imago images/Le Pictorium)

Polizisten bei "Gelbwesten"-Demonstrationen vor dem Eifelturm in Paris: Die "Gelbwesten" werfen der Polizei übermäßige Gewaltanwendung vor. (Quelle: Le Pictorium/imago images)

Ein Video sorgt in Frankreich für Aufregung: Es zeigt einen Bereitschaftspolizisten, der auf einen "Gelbwesten"-Demonstranten mit einem Schlagstock einschlägt.

In Frankreich sorgt ein Video von mutmaßlicher Polizeigewalt gegen einen "Gelbwesten"-Aktivisten für Empörung. Der Handyfilm wurde bis Montag fast 700.000 Mal auf Onlinenetzwerken wie Twitter und Facebook angeklickt. Er zeigt, wie ein Bereitschaftspolizist mit seinem Schlagstock immer wieder auf den Demonstranten einschlägt, der sich an ein Brückengeländer klammert. Die Schläge sollen offenbar seine Gegenwehr unterbinden.

"Ich wurde ohne Grund geschlagen", sagte der 25-jährige "Gelbwesten"-Aktivist Max Barré zu dem Vorfall bei der Demonstration am Samstag im bretonischen Quimper. Er sei über eine Brücke gelaufen, als die Polizisten ihn festgehalten und auf ihn eingeprügelt hätten. Einzelne Schläge trafen demnach auch seinen Kopf und seine Finger. Der junge Mann will Anzeige erstatten.

Seit Beginn der Proteste über 2.000 Demonstranten verletzt

Ein anderer "Gelbwesten"-Vertreter sagte, die Polizisten seien zuvor mit einer Flasche beworfen worden und hätten Barré wahllos aus der Menge herausgegriffen. Die Präfektur wollte zu dem Vorfall keine Stellung nehmen. Sie erklärte, die Polizei habe insgesamt neun Demonstranten in Gewahrsam genommen und verurteilte die Gewaltbereitschaft angereister Aktivisten.
 

 
Die "Gelbwesten" demonstrieren seit fast vier Monaten gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron. Sie werfen der Polizei übermäßige Gewaltanwendung vor. Nach Angaben des Innenministeriums wurden seit Beginn der Proteste rund 2.200 Demonstranten verletzt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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