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Teure Häuser und viel Geld - Bericht: Saudische Führung entschädigt Khashoggis Kinder

Teure Häuser und viel Geld  

Bericht: Saudische Führung entschädigt Khashoggis Kinder

02.04.2019, 16:16 Uhr | dpa

Teure Häuser und viel Geld - Bericht: Saudische Führung entschädigt Khashoggis Kinder. Das letzte Bild: Der saudische Journalist Jamal Khashoggi betritt das saudi-arabische Konsulat in Istanbul.

Das letzte Bild: Der saudische Journalist Jamal Khashoggi betritt das saudi-arabische Konsulat in Istanbul. Foto: CCTV via Hurriyet/AP. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - Die Kinder des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi haben nach einem Bericht der "Washington Post" von der saudischen Führung teure Häuser und hohe Geldsummen als Kompensation erhalten.

Die Zeitung berichtete am Montagabend (Ortszeit) unter Berufung auf aktuelle und frühere saudische Regierungsvertreter sowie auf das Umfeld der Familie Khashoggis, König Salman habe die Zuwendungen Ende vergangenen Jahres abgesegnet. Die zwei Söhne und zwei Töchter Khashoggis - der Kolumnist der "Washington Post" war - hätten teure Häuser in Saudi-Arabien bekommen und würden monatliche Zahlungen in fünfstelliger Höhe erhalten.

Die Zeitung berichtete weiter, die saudische Führung strebe eine langfristige Einigung mit den Kindern Khashoggis an. Ein Ziel dabei sei, dass diese sich mit öffentlichen Äußerungen zum Mord an ihrem Vater zurückhielten.

Der Regimekritiker war vor einem halben Jahr im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet worden. Saudi-Arabien hat eingeräumt, dass der Journalist, der in den USA im Exil lebte, im Oktober 2018 von einem Spezialkommando aus Riad getötet wurde. Es läuft ein Prozess gegen elf Angeklagte.

Die "Washington Post" berichtete nun, Khashoggis Kinder könnten nach Abschluss des Verfahrens gegen die elf Angeklagten womöglich mit Zahlungen von zweistelligen Millionenbeträgen als "Blutgeld" rechnen. Berichte, dass Kronprinz Mohammed bin Salman in die Ermordung verstrickt sein könnte, hat Saudi-Arabien kategorisch zurückgewiesen. US-Präsident Donald Trump hatte Bin Salman in Schutz genommen und auf die Geschäftsbeziehungen der USA mit Saudi-Arabien verwiesen.

Ein halbes Jahr nach dem Mord übte der Herausgeber der "Washington Post", Fred Ryan, scharfe Kritik am saudischen Kronprinzen und an US-Präsident Donald Trump. In einem Kommentar schrieb Ryan, Bin Salman habe den Mord angeordnet. Trump untergrabe mit seiner Haltung "die Glaubwürdigkeit und die moralische Autorität der Vereinigten Staaten". Ryan rief den US-Kongress dazu auf, alles zu unternehmen, um die Mörder Khashoggis zur Verantwortung zu ziehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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