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Bericht: Saudische FĂŒhrung entschĂ€digt Khashoggis Kinder

Von dpa
Aktualisiert am 02.04.2019Lesedauer: 2 Min.
Das letzte Bild: Der saudische Journalist Jamal Khashoggi betritt das saudi-arabische Konsulat in Istanbul.
Das letzte Bild: Der saudische Journalist Jamal Khashoggi betritt das saudi-arabische Konsulat in Istanbul. (Quelle: CCTV via Hurriyet/AP./dpa)
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Washington (dpa) - Die Kinder des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi haben nach einem Bericht der "Washington Post" von der saudischen FĂŒhrung teure HĂ€user und hohe Geldsummen als Kompensation erhalten.

Die Zeitung berichtete am Montagabend (Ortszeit) unter Berufung auf aktuelle und frĂŒhere saudische Regierungsvertreter sowie auf das Umfeld der Familie Khashoggis, König Salman habe die Zuwendungen Ende vergangenen Jahres abgesegnet. Die zwei Söhne und zwei Töchter Khashoggis - der Kolumnist der "Washington Post" war - hĂ€tten teure HĂ€user in Saudi-Arabien bekommen und wĂŒrden monatliche Zahlungen in fĂŒnfstelliger Höhe erhalten.

Die Zeitung berichtete weiter, die saudische FĂŒhrung strebe eine langfristige Einigung mit den Kindern Khashoggis an. Ein Ziel dabei sei, dass diese sich mit öffentlichen Äußerungen zum Mord an ihrem Vater zurĂŒckhielten.

Der Regimekritiker war vor einem halben Jahr im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet worden. Saudi-Arabien hat eingerÀumt, dass der Journalist, der in den USA im Exil lebte, im Oktober 2018 von einem Spezialkommando aus Riad getötet wurde. Es lÀuft ein Prozess gegen elf Angeklagte.

Die "Washington Post" berichtete nun, Khashoggis Kinder könnten nach Abschluss des Verfahrens gegen die elf Angeklagten womöglich mit Zahlungen von zweistelligen MillionenbetrĂ€gen als "Blutgeld" rechnen. Berichte, dass Kronprinz Mohammed bin Salman in die Ermordung verstrickt sein könnte, hat Saudi-Arabien kategorisch zurĂŒckgewiesen. US-PrĂ€sident Donald Trump hatte Bin Salman in Schutz genommen und auf die GeschĂ€ftsbeziehungen der USA mit Saudi-Arabien verwiesen.

Ein halbes Jahr nach dem Mord ĂŒbte der Herausgeber der "Washington Post", Fred Ryan, scharfe Kritik am saudischen Kronprinzen und an US-PrĂ€sident Donald Trump. In einem Kommentar schrieb Ryan, Bin Salman habe den Mord angeordnet. Trump untergrabe mit seiner Haltung "die GlaubwĂŒrdigkeit und die moralische AutoritĂ€t der Vereinigten Staaten". Ryan rief den US-Kongress dazu auf, alles zu unternehmen, um die Mörder Khashoggis zur Verantwortung zu ziehen.

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