Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Schlüsselzeuge in Bedrängnis - Bericht: Drei Frauen werfen Sondland sexuelle Übergriffe vor

Schlüsselzeuge in Bedrängnis  

Bericht: Drei Frauen werfen Sondland sexuelle Übergriffe vor

28.11.2019, 10:44 Uhr | dpa

Schlüsselzeuge in Bedrängnis - Bericht: Drei Frauen werfen Sondland sexuelle Übergriffe vor. Gordon Sondland hält sein Eröffnungsplädoyer während seiner öffentlichen Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Kongresses.

Gordon Sondland hält sein Eröffnungsplädoyer während seiner öffentlichen Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Kongresses. Sondland ist US-Botschafter bei der Europäischen Union. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - Eine Woche nach seiner aufsehenerregenden Aussage vor dem US-Kongress zu den Impeachment-Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump ist ein Schlüsselzeuge in Bedrängnis geraten.

Drei Frauen werfen dem US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, sexuelle Übergriffe vor, wie "ProPublica" und "Portland Monthly" in einem gemeinsam am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Artikel berichteten. In einer Erklärung wies der 62-Jährige die Anschuldigungen zurück. Sie seien "zu politischen Zwecken" abgestimmt worden.

Die Vorwürfe umfassen die Jahre 2003 bis 2010 und somit die Zeit vor Sondlands Zeit als Botschafter. Nachdem die Frauen ihn zurückgewiesen hätten, soll der damalige Unternehmer dem Bericht zufolge berufliche Vergeltungsmaßnahmen gegen sie ergriffen haben.

Sondland hatte dem Trump-Team für die Feierlichkeiten zur Amtseinführung im Januar 2017 eine Million US-Dollar gespendet. Er wurde 2018 zum Botschafter ernannt.

Mit seiner Aussage hatte Sondland Trump und weitere Schlüsselfiguren in dessen Umfeld schwer belastet. Trump habe ihn und andere Regierungsvertreter ausdrücklich angewiesen, in Sachen Ukraine mit seinem Anwalt Rudy Giuliani zusammenzuarbeiten. Giuliani wiederum habe im Gegenzug für ein Treffen im Weißen Haus eine öffentliche Ankündigung Selenskyjs zu Untersuchungen gegen den Sohn des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden gefordert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal