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Nach Kritik an Coronavirus-Zahlen: China nennt Aussagen der USA "schamlos"

Nach Kritik an Corona-Zahlen  

China nennt Aussagen der USA "schamlos"

02.04.2020, 12:49 Uhr | rtr

Corona-Kurven: Schwedens Sonderweg und ein Land mit beeindruckender Entwicklung

Das Coronavirus hat sich auf der ganzen Welt ausgebreitet. Doch die Entwicklungen in den einzelnen Ländern sind höchst unterschiedlich. Das zeigen auch diese animierten Verlaufskurven im direkten Vergleich. (Quelle: t-online.de)

Neuinfektionen und Genesene: Die weltweiten Kurven zeigen, wie sich Schwedens Sonderweg auswirkt und welches Land eine beeindruckende Entwicklung genommen hat. (Quelle: t-online.de)


Im chinesischen Wuhan hat die weltweite Corona-Pandemie ihren Ursprung. Die USA werfen dem Land vor, Fälle nicht früh genug bekannt gegeben zu haben. Nun meldet sich China zu Wort.

China hat die US-Regierung für Äußerungen kritisiert, die amtliche Informationen über Coronavirus-Fälle in der Volksrepublik anzweifelten. Solche Kommentare seien "schamlos", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums am Donnerstag in Peking. Sie bekräftigte, dass China offen und transparent über den Coronavirus-Ausbruch berichtet habe. Die Vereinigten Staaten sollten aufhören, ein Gesundheitsproblem politisch zu instrumentalisieren und sich stattdessen auf den Schutz ihrer Bevölkerung konzentrieren.

Vermutung: Infiziertenzahl Chinas nicht korrekt

Zuletzt war wiederholt vermutet worden, dass eine hohe Zahl von Infizierten in der offiziellen Statistik Chinas nicht auftaucht. Die Behörden hatten dann Ende März erklärt, ab Anfang April auch die Zahlen von Infizierten ohne Krankheitssymptome zu veröffentlichen.


Offiziell gelten in China mit seinen knapp 1,4 Milliarden Einwohnern derzeit knapp 82.000 Menschen als infiziert. In Staaten mit deutlich weniger Einwohnern – den USA, Italien und Spanien – werden höhere Fallzahlen genannt. Auch die Zahl der Menschen, die an der Lungenerkrankung gestorben sind, liegt dort höher als in China.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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