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Corona-Pandemie: Russland nimmt Flugverkehr mit acht Ländern wieder auf

Corona-Pandemie  

Russland nimmt Flugverkehr mit acht Ländern wieder auf

01.06.2021, 14:20 Uhr | dpa

Corona-Pandemie: Russland nimmt Flugverkehr mit acht Ländern wieder auf. Passagiere sitzen auf dem internationalen Flughafen Scheremetjewo in Moskau unter einer Fluginformationstafel.

Passagiere sitzen auf dem internationalen Flughafen Scheremetjewo in Moskau unter einer Fluginformationstafel. Russland nimmt den regulären Flugverkehr mit acht Ländern wieder auf. Foto: Alexander Zemlianichenko Jr/XinHua/dpa. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) – Russland nimmt trotz der Corona-Pandemie den regulären Flugverkehr mit acht Ländern wieder auf. Die Verbindungen mit Großbritannien werden vom 2. Juni wieder erlaubt, wie die Regierung in Moskau mitteilte.

Grund sei die Besserung der epidemiologischen Lage dort. Vom 10. Juni an beginnt demnach auch der reguläre Flugbetrieb unter anderem mit Österreich, Ungarn, Luxemburg und Kroatien wieder. Bereits im April war schon der Verkehr mit Deutschland wieder aufgenommen worden. Vorher hatte es nur vereinzelte Sonderflüge gegeben.

Deutlich ausgeweitet werden indes die Flüge zwischen der belarussischen Hauptstadt Minsk und Moskau. Der Flughafen in Minsk musste seinen Betrieb zuletzt deutlich zurückfahren, weil die staatliche belarussische Fluglinie Belavia in der EU nicht mehr starten und landen und auch den Luftraum nicht mehr nutzen darf. Hintergrund ist die erzwungene Landung einer Ryanair-Maschine am 23. Mai, die der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko genutzt hatte, um Gegner festnehmen zu lassen.

Erhöht wird vom 10. Juni an die Zahl der Flüge insgesamt mit neun Ländern, darunter auch Deutschland und Griechenland. Das für die Russen traditionell wichtige Ferienziel Türkei bleibt indes wegen der Corona-Lage dort weiter nur über Umwege erreichbar. Die Begrenzung des Flugverkehrs werde zunächst bis einschließlich 21. Juni verlängert. Russische Anbieter dürfen weiter keine Urlaubsreisen in die Türkei anbieten. Viele Russen nehmen aber Umwege über andere Länder wie Aserbaidschan oder Belarus.

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