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US-Geheimdienstbericht: Ursprung von Corona bleibt r├Ątselhaft

Von afp
Aktualisiert am 25.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Stra├čenmarkt in Wuhan: Bei den US-Geheimdiensten herrsche Uneinigkeit dar├╝ber, ob der Ausbruch der Pandemie auf eine ├ťbertragung des Virus von Tieren auf den Menschen zur├╝ckgehe oder auf einen Laborunfall.
Stra├čenmarkt in Wuhan: Bei den US-Geheimdiensten herrsche Uneinigkeit dar├╝ber, ob der Ausbruch der Pandemie auf eine ├ťbertragung des Virus von Tieren auf den Menschen oder einen Laborunfall zur├╝ckgehe. (Quelle: Aly Song/Reuters-bilder)
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Im Mai hatte US-Pr├Ąsident Biden seine Geheimdienste mit einer eigenen Untersuchung zum Ursprung des Coronavirus beauftragt. Doch der Ermittlungsbericht liefert offenbar keine Antwort.

Ein von US-Pr├Ąsident Joe Biden angeforderter Geheimdienstbericht zum Ursprung des Coronavirus hat Medienberichten zufolge keine eindeutigen Ergebnisse gebracht. Die vor drei Monaten in Auftrag gegebene Untersuchung habe nicht abschlie├čend aufkl├Ąren k├Ânnen, ob das zuerst in China festgestellte Virus durch Tiere auf den Menschen ├╝bertragen wurde oder aus einem Labor stammen k├Ânnte, berichtete die "Washington Post" am Dienstag.

Teile des bisher geheimen Berichts, der am Dienstag dem Wei├čen Haus vorgelegt wurde, k├Ânnten der "Washington Post" zufolge in den kommenden Tagen freigegeben werden. Die Zeitung berief sich dabei auf zwei mit dem Fall vertraute US-Beamte.

China verhindert Zugang zu Informationen

Die nicht eindeutigen Ergebnisse seien unter anderem auf fehlende Informationen aus China zur├╝ckzuf├╝hren, berichtete das "Wall Street Journal". "Wenn China keinen Zugang zu bestimmten Datens├Ątzen gew├Ąhrt, wird man nie wirklich etwas erfahren", sagte ein nicht namentlich genannter US-Beamter der Zeitung.

Die Pandemie, der mittlerweile mehr als vier Millionen Menschen weltweit zum Opfer gefallen sind, hatte Ende 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan ihren Anfang genommen. Schon bald war dar├╝ber spekuliert worden, dass das Virus bei einem Unfall aus dem Institut f├╝r Virologie in Wuhan entwichen sein k├Ânnte, in dem an Coronaviren geforscht wird. Die chinesische Regierung bestreitet das energisch.

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Sicherheitskr├Ąfte vor dem Institut f├╝r Virologie in Wuhan: Erst mehr als ein Jahr nach Ausbruch des Virus hatte ein Team der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Wuhan besuchen k├Ânnen.
Sicherheitskr├Ąfte vor dem Institut f├╝r Virologie in Wuhan: Erst mehr als ein Jahr nach Ausbruch des Virus konnte ein Team der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Wuhan besuchen. (Quelle: Thomas Peter/Reuters-bilder)

WHO-Experten: Labor-Theorie "extrem unwahrscheinlich"

Erst in diesem Januar hatte ein Team internationaler Experten im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Wuhan besuchen k├Ânnen ÔÇô mehr als ein Jahr nach Entdeckung des Virus. Ihr Bericht wurde Ende M├Ąrz ver├Âffentlicht, lieferte aber keine klaren Ergebnisse. Die sogenannte Labor-Theorie stuften die WHO-Experten damals als "extrem unwahrscheinlich" ein.

An der Untersuchung und dem Bericht wurden aber schnell Zweifel laut. Viele L├Ąnder ├Ąu├čerten ihre Besorgnis dar├╝ber, dass den internationalen Experten bei ihrer Untersuchung in China der Zugang zu wichtigen Daten verwehrt worden sei. Auch WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus r├Ąumte ein, dass die erste Untersuchung nicht weit genug gegangen sei, und mahnte weitere Nachforschungen an.

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Biden wies daraufhin im Mai die US-Geheimdienste an, ihm binnen 90 Tagen einen Bericht zu der Frage vorzulegen, ob der Ausbruch der Pandemie auf eine ├ťbertragung des Virus von Tieren auf den Menschen oder auf einen Laborunfall zur├╝ckgehe. Bei den US-Geheimdiensten herrsche Uneinigkeit in der Frage, welches Szenario wahrscheinlicher sei, hatte Biden damals gesagt.

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