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Ukraine-Konflikt: Russland hält neue Manöver ab – nach Gesprächen mit Westen

Nach Gesprächen mit dem Westen  

Russland hält unangekündigt neue Manöver ab

14.01.2022, 12:27 Uhr | dpa

Ukraine-Konflikt: Russland hält neue Manöver ab – nach Gesprächen mit Westen. Russische Soldaten nehmen an Schießübung teil: Russland hat weiterhin rund 100.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine im Einsatz. (Quelle: dpa/AP)

Russische Soldaten nehmen an Schießübung teil: Russland hat weiterhin rund 100.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine im Einsatz. (Quelle: AP/dpa)

Erst in dieser Woche wurde Russland vorgeworfen, sich im Ukraine-Konflikt nicht um Entspannung zu bemühen. Nun hat das russische Militär seine Gefechtsbereitschaft überprüft.

Nach Krisengesprächen zwischen Russland und westlichen Staaten hat das russische Militär neue Manöver abgehalten. Im Wehrbezirk Ost habe es eine nicht angekündigte Überprüfung der Gefechtsbereitschaft gegeben, teilte das Verteidigungsministerium am Freitag in der Hauptstadt Moskau mit.

Es veröffentlichte dazu ein Video, das Kolonnen von Militärfahrzeugen zeigte und wie Panzer auf Eisenbahnwaggons verladen wurden. Soldaten seien zu entfernten Übungsplätzen gebracht worden. Ein Augenmerk habe zudem auf der Infrastruktur gelegen, "um den Transport von Truppen innerhalb einer bestimmten Zeit zu gewährleisten", hieß es.

Die USA hatten Russland erst in dieser Woche vorgeworfen, im Ukraine-Konflikt bislang keine Bemühungen um eine Entspannung gezeigt zu haben. Russland habe weiterhin rund 100.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine im Einsatz, sagte die US-Botschafterin bei der Nato, Julianne Smith, dem US-Sender CNN.

Zehntausend Soldaten haben mit Manövern begonnen

Bereits am Mittwoch begannen im Süden Russlands mehr als 10.000 Soldaten auf mehr als 20 Übungsplätzen mit Manövern. Am selben Tag führten Vertreter der 30 Nato-Staaten und Russlands das erste Mal seit zweieinhalb Jahren Gespräche – über den Ukraine-Konflikt und Sicherheitsgarantien, die Moskau von dem transatlantischen Militärbündnis fordert.

Dazu gab es am Donnerstag auch eine Sitzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Bereits am Montag wurde ein hochrangiges Treffen von Vertretern Russlands und der USA in Genf abgehalten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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