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Italien k├Ąmpft gegen den n├Ąchsten Corona-Schrecken

Von dpa
21.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Impfzentrum in Neapel (Symbolbild): Ein Arzt zieht eine Spritze auf.
Impfzentrum in Neapel (Symbolbild): Ein Arzt zieht eine Spritze auf. (Quelle: Pasquale Gargano/imago-images-bilder)
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Sie sollen impfen, doch verweigern selbst die Spritze: In Italien d├╝rfen deswegen nun Hunderte Mediziner nicht mehr ihrem Beruf nachgehen. Die Infektionszahlen im Land steigen derweil wieder rasant an.

In Italien sind 1.913 ├ärzte und Zahn├Ąrzte vom Dienst suspendiert, weil sie sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Das teilte die nationale ├ärzte- und Zahn├Ąrztekammer (FNOMCeO) am Freitag mit. Jene Mediziner haben bislang keinen Nachweis einer Impfung in das einheitliche digitale Erfassungssystem hochgeladen und k├Ânnen damit nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen.

Die Zahl der suspendierten Mediziner steigt damit an: Im November 2021 hatte die Kammer noch 1.656 F├Ąlle gemeldet und eigentlich gehofft, dass sich immer mehr ├ärzte impfen lassen. In Italien gilt seit April 2021 eine Impfpflicht im Gesundheitswesen.

Tausende Mitarbeiter fehlen

Insgesamt haben aktuell gar mehr als 33.500 ├ärzte ein unvollst├Ąndiges Corona-Impfregister, wie FNOMCeO mitteilte. In diese Gruppe werden aber auch jene gez├Ąhlt, die etwa wegen einer Genesung auf eine Impfdosis warten m├╝ssen, die im Ausland geimpft wurden oder die aus gesundheitlichen Gr├╝nden kein Vakzin erhalten k├Ânnen.

Neben den suspendierten ├ärzten fehlen dem Gesundheitssystem in dem Mittelmeerland auch tausende andere Mitarbeiter. Etwa 6.000 Krankenschwestern und Pfleger sind aktuell suspendiert, weil sie nicht geimpft sind. Dazu kommen laut Aussage eines Sprechers der zust├Ąndigen Kammer (Fnopi) weitere mehr als 6.000 Angestellte, die mit Corona infiziert oder als Kontaktpersonen in Quarant├Ąne sind.

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Italiens Inzidenz liegt fast bei 2.000

In Italien ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter leicht gestiegen. Stand Donnerstag registrierten die Beh├Ârden in den zur├╝ckliegenden sieben Tagen landesweit durchschnittlich 2.011 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner, wie das Oberste Gesundheitsinstitut (ISS) am Freitag mitteilte. In der Vorwoche lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 1.988 F├Ąllen. Nach Ansicht der Experten stabilisiert sich der Wert damit etwas. Insgesamt wurden am Freitag etwas mehr 179.000 Neuinfektionen registriert, am Donnerstag waren es knapp 189.000. 373 Menschen starben mit Corona.

Die Lage auf den Intensivstationen sei mit einer Belegung durch Covid-19-Patienten von etwa 17 Prozent verglichen mit dem Vorwochenwert etwa gleich geblieben. Auf den Klinik-Stationen stieg die Rate dagegen leicht auf 31 Prozent an.

Regeln werden versch├Ąrft

Der rasante Anstieg der t├Ąglichen Corona-Neuinfektionen seit dem Jahreswechsel veranlasste die Regierung dazu, die Regeln weiter zu versch├Ąrfen. Am Freitag legte sie per Dekret fest, dass in den Gesch├Ąften des t├Ąglichen Bedarfs, also etwa Superm├Ąrkten und Apotheken, ab dem 1. Februar kein Corona-Nachweis n├Âtig ist. Damit gilt jedoch ab dann in anderen L├Ąden, die nicht in diese Kategorie fallen, die 3G-Regel. Beispielsweise ist dann f├╝r den Tabakwarenladen oder die Buchhandlung ein negativer Test, Impf- oder Genesungsnachweis n├Âtig.

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Seit Donnerstag m├╝ssen Menschen beim Friseur oder im Sch├Ânheitssalon mindestens einen negativen Corona-Test vorzeigen, um sich zum Beispiel die Haare schneiden lassen zu k├Ânnen. Anfang des Monats f├╝hrte Italien au├čerdem eine umstrittene Corona-Impfpflicht f├╝r Menschen ├Ąlter als 50 Jahre ein. Nach offiziellen Angaben stieg seitdem Zahl der Immunisierungen gegen die Krankheit in dieser Altersklasse deutlich.

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