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Tausende Festnahmen in Russland – Appell von Selenskyj

Von dpa, afp, cck

Aktualisiert am 07.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Protest in St. Petersburg: Bürgerrechtler berichten von mehr als 2.500 Festnahmen bei Antikriegsdemonstrationen in Russland.
Protest in St. Petersburg: Bürgerrechtler berichten von mehr als 2.500 Festnahmen bei Antikriegsdemonstrationen in Russland. (Quelle: Screenshot/Twitterprofil Fbkinfo)
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"Nein zum Krieg" und "Ukraine ist nicht unser Feind" rufen Tausende Demonstranten am Sonntag in russischen Städten. Die Sicherheitskräfte gehen gegen die Proteste vor, Tausende wurden bereits festgenommen.

Bei erneuten Demonstrationen gegen den Krieg in der Ukraine sind in Russland Bürgerrechtlern zufolge mehr als 4.400 Menschen festgenommen worden. Jeweils mehr als 200 Menschen seien am Sonntag im sibirischen Nowosibirsk und in Jekaterinburg am Ural in Gewahrsam genommen worden, teilte die Organisation Owd-Info auf Telegram und Twitter mit.

In Moskau wurden demnach mehr als 1.600 Menschen festgenommen. In Sankt Petersburg sperrte die Polizei den Angaben zufolge einen zentralen Platz und nahm mindestens 1.185 Menschen fest. Laut der auf die Beobachtung von Demonstrationen spezialisierten Nichtregierungsorganisation hat es in 50 Städten Festnahmen gegeben.

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Das russische Innenministerium sprach von landesweit 5.200 Demo-Teilnehmern, von denen mehr als 3.500 festgesetzt worden.

Gefangenentransporter in Moskau verunglückt

Das Team des inhaftierten Kremlgegners Alexej Nawalny veröffentlichte auf YouTube und Twitter Videos. Zu sehen sind etwa Gruppen von Menschen, die durch die Straßen ziehen und "Нет войне!" ("Nein zum Krieg") oder "Украина нам не враг!" ("Ukraine ist nicht unser Feind") rufen.

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Dieses Video von der Organisation von Nawalny soll eine Demonstration heute in St. Petersburg zeigen:

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Dieses Video zeigt einen Protest in Moskau:

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Auch über den Account des russischen Oppositionellen Andrei Pivovarov werden Videos geteilt. Pivovarov ist derzeit in Haft, sein Account wird von seinem Team bestückt. Das Video soll Festnahmen am Manezhnaya-Platz in Moskau zeigen:

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Ein weiteres Video von Pivovarovs Team soll zeigen, wie Polizisten in St. Petersburg Frauen unter Einsatz von Gewalt festnehmen:

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In Moskau verunglückte am Nachmittag Behördenangaben zufolge zudem ein Gefangenentransporter, in dem 24 festgenommene Demonstranten und 5 Polizisten saßen. Neun Menschen seien verletzt worden, hieß es, darunter sechs Zivilisten. Bilder in sozialen Netzwerken zeigten ein völlig zerstörtes Fahrzeug. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Der Account von Nawalnys Team teilte ein Video aus einer Verkehrsüberwachungskamera, das den Unfall zeigen soll.

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Ein Video einer Korrespondentin des russischen Wirtschaftsmediums Kommersant zeigt, wie russische Polizisten Passanten in Moskau anhalten und deren Telefone durchsuchen. "Sonst wird man nicht durchgelassen", schrieb die Korrespondentin Ana Vasilyeva dazu. Kommersant-Journalist Alexander Chernikh veröffentlichte Video und Nachricht in seiner Telegram-Gruppe. "Ich erinnere daran, dass mein Telefon durch das Briefgeheimnis geschützt ist. Es ist rechtswidrig, dass die Polizeibeamten verlangen, es vorzuzeigen", schrieb Vasilyeva weiter.

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Seit dem Beginn der russischen Militäroperationen in der Ukraine am 24. Februar wurden laut Owd-Info mehr als 13.000 Demonstranten festgenommen. In Russland drohen Menschen, die offen Kritik an der Militärintervention in der Ukraine üben, laut einem am Freitag verabschiedeten Gesetz drakonische Strafen von bis zu 15 Jahren Haft.

Selenskyj appelliert an Russen

Der inhaftierte russische Kremlkritiker Alexej Nawalny hatte dazu aufgerufen, trotz der Einschüchterung durch die Behörden täglich für den Frieden zu demonstrieren. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wandte sich direkt an die russische Bevölkerung und rief sie zu Protesten gegen die Invasion der Ukraine auf. "Bürger Russlands! Für Sie ist es nicht nur ein Kampf für den Frieden in der Ukraine! Dies ist ein Kampf für Ihr Land", sagte Selenskyj in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache, bei der er für den Appell von der ukrainischen in die russische Sprache wechselt. Wenn die Russen jetzt schwiegen, drohe ihnen selbst Armut und Unterdrückung.

Derartige Proteste sind in Russland untersagt, die Behörden gehen immer wieder hart gegen kremlkritische Demonstranten vor.

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Von Liesa Wölm
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