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Bericht: UN verbietet Bezeichnung "Krieg" – Ukraine spricht von Fake

Von t-online, sje

Aktualisiert am 08.03.2022Lesedauer: 2 Min.
UN-Vollversammlung in New York: Erst in der vergangenen Woche verurteilte die Staatengemeinschaft mit großer Mehrheit den russischen Krieg in der Ukraine.
UN-Vollversammlung in New York: Erst in der vergangenen Woche verurteilte die Staatengemeinschaft mit großer Mehrheit den russischen Krieg in der Ukraine. (Quelle: Seth Wenig/AP/dpa-bilder)
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Ein Bericht, der für Wirbel sorgte: Die Vereinten Nationen würden Mitarbeitern verbieten, im Bezug auf die Ukraine von "Krieg" oder "Invasion" zu sprechen. Aus der Ukraine und von den UN kommen Dementi.

Einem Bericht der "Irish Times" zufolge dürfen Mitarbeiter der Vereinten Nationen (UN) den Krieg in der Ukraine nicht mehr als solchen bezeichnen. Dies ginge aus einer internen E-Mail der Kommunikationsabteilung vom Montag hervor, von der die Zeitung Kenntnis erlangt habe. Ein UN-Sprecher dementierte ein entsprechende Anweisung, aus der Ukraine heißt es, es handle sich um eine Falschmeldung.

Die Zeitung berichtet, laut der E-Mail sollen Mitarbeiter statt "Krieg" oder "Invasion" von "Konflikt" oder "militärischer Offensive" sprechen. Zuvor hatte die russische Regierung um Präsident Wladimir Putin im Inland entsprechende Begriffe ebenfalls verboten.

Es heißt, die E-Mail solle "spezifische Beispiele" enthalten, welche Sprache verwendet oder nicht verwendet werden dürfe. Es ginge darum, eine Schädigung des Rufes der Organisation abzuwenden, Ziel sei die Abwägung politischer Empfindlichkeiten. "Dies ist eine wichtige Erinnerung daran, dass wir als internationale Beamte eine Verantwortung haben, unparteiisch zu sein", zitiert die "Irish Times" aus der Anweisung.

Update: UN dementieren offizielle Dienstanweisung

Mittlerweile hat die "Irish Times" ihren Bericht angepasst und zitiert in einer neueren Version des Artikels Stéphane Dujarric, Sprecher des UN-Generalsekretärs António Guterres. Demnach habe es eine entsprechende Anweisung nicht gegeben, auch wenn er nicht ausschließen könne, dass es eine solche E-Mail gegeben habe. In diesem Fall sei diese aber nicht als offizielle Anweisung an die Mitarbeiter anzusehen. Auch auf der Website des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen ist ein entsprechendes Dementi zu finden.

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Auch aus der Ukraine kommen Zweifel an der Meldung: Präsidentenberater Mychajlo Podoljak sprach auf Twitter von einem "Fake".

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Bericht sorgte für Kritik an den UN

Russland ist mächtiges Mitglied der Vereinten Nationen und eines von nur fünf Ländern mit Vetorecht im Sicherheitsrat. Der Bericht über die angebliche Annäherung an die russische Rhetorik sorgte in den sozialen Medien für heftige Kritik. Der ehemalige ukrainische Vertreter bei den Vereinten Nationen, Wolodymyr Jeltschenko, schrieb auf Twitter: "Die Vereinten Nationen sind tot."

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Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine hat nach Angaben der UN bereits mehr als 400 Zivilisten das Leben gekostet, die tatsächliche Zahl ziviler Opfer wird deutlich höher geschätzt. Mehr als zwei Millionen Ukrainer sind bisher vor den russischen Angriffen geflohen.

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