• Home
  • Politik
  • Ukraine
  • Russland: Angebliche britische Kriegsgefangene im Staats-TV prĂ€sentiert


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextUS-Schauspielerin in Fluss ertrunkenSymbolbild fĂŒr einen TextPushbacks: FlĂŒchtlinge als HandlangerSymbolbild fĂŒr einen TextMann auf offener Straße erschossenSymbolbild fĂŒr einen TextRussland kann Zahlungen nicht leistenSymbolbild fĂŒr einen TextJunge erschießt einjĂ€hriges MĂ€dchenSymbolbild fĂŒr einen TextDeshalb will Lewandowski zu BarçaSymbolbild fĂŒr einen TextFrau seit mehr als 1.000 Tagen vermisstSymbolbild fĂŒr einen TextARD-Serienstar wird ersetztSymbolbild fĂŒr einen TextUS-Star als Teenie vergewaltigtSymbolbild fĂŒr einen TextVW zeigt Elektropassat als LimousineSymbolbild fĂŒr einen TextBerlin: Kuriose Lösung fĂŒr LehrermangelSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserSarah Engels mit Seitenhieb gegen ExSymbolbild fĂŒr einen TextDieses StĂ€dteaufbauspiel wird Sie fesseln

Russisches Staatsfernsehen zeigt angeblich britische Kriegsgefangene

Von afp
Aktualisiert am 18.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Viktor Medwedtschuk: Der Putin-Vertraute war in der Ukraine festgenommen und wegen Hochverrats angeklagt worden.
Viktor Medwedtschuk: Der Putin-Vertraute war in der Ukraine festgenommen und wegen Hochverrats angeklagt worden. (Quelle: ITAR-TASS/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Im russischen Staatsfernsehen werden britische Kriegsgefangene prĂ€sentiert, sie wenden sich direkt an Boris Johnson. Die Forderung: Ihr Austausch fĂŒr einen Putin-Vertrauten, der in der Ukraine angeklagt ist.

Das russische Staatsfernsehen hat ein Video zweier angeblich britischer Kriegsgefangener veröffentlicht, die um ihren Austausch gegen den ukrainischen Unternehmer und Putin-Freund Viktor Medwedtschuk bitten. In dem am Montag ausgestrahlten Video richten sich die beiden ausgezehrt wirkenden MĂ€nner an Großbritanniens Premierminister Boris Johnson und bitten ihn darum, ihre Freilassung zu verhandeln.

Nahezu zeitgleich veröffentlichte der ukrainische Inlandsgeheimdienst ein Video des festgenommenen Medwedtschuks, in dem dieser um seinen Austausch gegen die verbliebenen ukrainischen Verteidiger und Bewohner Mariupols bittet.

Angebliche Briten sollen fĂŒr die Ukraine gekĂ€mpft haben

Bei den angeblichen britischen Kriegsgefangenen handelt es sich dem russischen Staatssender WGTRK zufolge um Aiden Aslin und Shaun Pinner, die im Ukraine-Krieg fĂŒr Kiew gekĂ€mpft haben sollen. In dem Video Ă€ußern sich die beiden MĂ€nner nicht dazu, ob sie von der russischen Armee oder den pro-russischen Separatisten in der Ostukraine festgehalten werden.

Auch der Ort der Aufnahme war zunĂ€chst unklar. Russischen Medienberichten zufolge wurden die MĂ€nner in der seit Wochen heftig umkĂ€mpften sĂŒdukrainischen Hafenstadt Mariupol festgenommen.

Bitte um Gefangenenaustausch fĂŒr Putin-Vertrauten

Befragt werden die beiden MÀnner in dem Video von dem WGTRK-Journalisten Andrej Rudenko. Er zeigt ihnen ein in der vergangenen Woche veröffentlichtes Video von Medwedtschuks Frau Oxana Martschenko, in dem diese den Austausch ihres Mannes gegen die beiden Briten fordert. Die beiden Gefangenen bitten daraufhin ihrerseits auf Englisch um einen solchen Austausch.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Schon kommt die nÀchste Krise
In der EuropÀischen Zentralbank in Frankfurt wird Europas Geldpolitik gemacht.


Aslins Mutter Ang Wood hatte am Freitag in einem Interview mit der britischen Zeitung "Daily Telegraph" um die Freilassung ihres Sohnes gebeten. Der 28-JÀhrige sei ein "Mitglied der ukrainischen StreitkrÀfte und ist als solcher ein Kriegsgefangener, der mit Menschlichkeit behandelt werden muss", erklÀrte sie.

Medwedtschuk in der Ukraine angeklagt

Der pro-russische Unternehmer Medwedtschuk war in der vergangenen Woche in der Ukraine festgenommen worden. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, ukrainische MilitÀrgeheimnisse an Moskau weitergegeben zu haben. Er war im vergangenen Jahr des Hochverrats angeklagt und unter Hausarrest gestellt worden. Kurz nach Beginn des russischen MilitÀreinsatzes in der Ukraine am 24. Februar war er aber untergetaucht, vergangene Woche wurde er dann gefasst.

In dem vom ukrainischen Geheimdienst SBU veröffentlichten Video blickt der schwarz gekleidete Medwedtschuk direkt in die Kamera und richtet sich an die Staatschefs Russlands und der Ukraine: "Ich möchte den russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin und den ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj bitten, mich gegen die ukrainischen Verteidiger und Bewohner von Mariupol auszutauschen." FĂŒr die Menschen in Mariupol gebe es "keine Möglichkeit eines sicheren Auswegs durch humanitĂ€re Korridore".

Medwedtschuk gilt als enger Putin-Vertrauter. Der Kreml-Chef ist nach Angaben des Unternehmers Patenonkel seiner jĂŒngsten Tochter. Mit einem geschĂ€tzten Vermögen von 620 Millionen Dollar gilt Medwedtschuk als der zwölftreichste Ukrainer.

Selenskyj hatte Moskau in der vergangenen Woche angeboten, Medwedtschuk gegen ukrainische Kriegsgefangene auszutauschen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte daraufhin erklĂ€rt, Medwedtschuk sei "kein russischer StaatsbĂŒrger".

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Patrick Diekmann, Madrid
Boris JohnsonGroßbritannienKiewMoskauUkraine
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website