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Macron gegen Le Pen: Stichwahl startet in ersten Überseegebieten Frankreichs


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Stichwahl startet in ersten französischen Überseegebieten

Von dpa
Aktualisiert am 23.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Le Pen und Macron bei der TV-Debatte: Es geht ums Ganze.
Le Pen und Macron bei der TV-Debatte: Es geht ums Ganze. (Quelle: Eric Feferberg/Reuters-bilder)
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Macron oder Le Pen? Der Amtsinhaber und seine Herausforderin gehen am Sonntag in die entscheidende Stichwahl. Doch in einigen Überseegebieten beginnt die Abstimmung schon heute.

In der Stichwahl um die französische Präsidentschaft treffen am Sonntag der liberale Amtsinhaber Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen aufeinander. Die Abstimmung gilt als Richtungswahl, die auch für Deutschland und Europa Auswirkungen haben könnte. Le Pen gilt als scharfe EU-Kritikerin und hat eine Neuausrichtung der französischen Außenpolitik angekündigt – unter anderem eine stärkere Abkopplung vom deutschen Nachbarn und der EU.


Emmanuel Macron – Krisen und Freundschaften in der ersten Amtszeit

Emmanuel Macron ist im Wahlkampf um die französische Präsidentschaft gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen angetreten. Dabei hat er ihr bereits eine Amtszeit voraus – mit Höhen und Tiefen.
Am 14. Mai 2017 wird Emmanuel Macron neuer Präsident von Frankreich. Mit damals 39 Jahren ist er der jüngste Präsident Frankreichs. Sein Vorgänger François Hollande war nicht erneut zur Wahl angetreten. In der Stichwahl setzte sich Macron dann mit 66 Prozent der Stimmen gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen durch. Zum Amtsantritt lässt er die Europahymne spielen.
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Eigentlich beginnt die Wahl erst am Sonntag, zumindest auf dem französischen Festland: Denn wegen der Zeitverschiebung zu den französischen Überseegebieten, die mehrere Stunden hinter Paris liegen, wird dort bereits am Samstag abgestimmt. Den Anfang macht die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon vor der Ostküste Kanadas, wo die Wahllokale um 12.00 Uhr MEZ (8.00 Uhr Ortszeit) öffnen. Es folgen Französisch-Guyana, Guadeloupe, Martinique und Französisch-Polynesien.

Es wird knapp

Umfragen sahen Macron mit 55,5 bis 57,5 Prozent vor Le Pen. Seitdem sie sich vor etwa zwei Wochen für die Stichwahl qualifiziert haben, hat er seinen Vorsprung langsam, aber sicher ausgebaut. Auch in der ersten Wahlrunde hatte er mehr Stimmen als sie. Immer wieder gewann in Frankreich aber auch der Kandidat die Stichwahl, der in der ersten Runde auf Platz zwei gelandet war. Im ersten Wahldurchgang hatte es insgesamt zwölf Kandidatinnen und Kandidaten gegeben.

Der französische Präsident hat weitreichende Machtbefugnisse und amtiert für fünf Jahre. Er ist mächtiger als der von ihm bestimmte Premierminister und beeinflusst die Geschicke des Landes maßgeblich. Insgesamt 48,7 Millionen Menschen sind für die Wahl eingeschrieben.

Warnungen vor Le Pen: "Geschenk für Putin"

EU-Vize-Parlamentspräsidentin Katarina Barley (SPD) hat vor einem Aufstieg von Autokraten in Europa gewarnt. "Pro-europäische Kräfte treten am Sonntag in Paris und Ljubljana gegen Europaverachtung und Populismus an", sagte Barley dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben). Auch in Slowenien wird am Sonntag gewählt, wo der Nationalpopulist und Amtsinhaber Janez Jansa von einer neuen Freiheitsbewegung herausgefordert wird.

Die internationale Presse warnt vor einer neuen Präsidentin Le Pen: Die Londoner "Times" nennt einen möglichen Sieg Le Pens "ein Geschenk an Wladimir Putin": "Sie ist seit Langem eine Bewunderin des russischen Präsidenten und ihre Partei hat Kredite von einer mit dem Kreml verbundenen Bank angenommen. Selbst wenn sie nicht die parlamentarische Mehrheit für die Umsetzung vieler ihrer Maßnahmen erlangen sollte, was wahrscheinlich ist, würde ihre Wahl zur Lähmung im In- und Ausland führen und den Zusammenhalt des Westens inmitten einer Krise gefährden."

Auch der Schweizer "Tages-Anzeiger" sieht düstere Zeiten bei einer Niederlage von Amtsinhaber Macron: Würde dieser verlieren, "wäre das das Ende der EU, so wie sie jetzt besteht: Marine Le Pen mag zwar sanfter tönen als früher, und ihre Vorstellungen von einem dezentralen Europa mögen uns Schweizern nicht so fremd sein, aber die Macht Brüssels würde erheblich eingeschränkt, und die Allianz gegen Wladimir Putin hätte ein Riesenloch. Auch wirtschaftspolitisch käme es zu einem gefährlichen Mix aus Protektionismus und teuren Sozialexperimenten".

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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