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Russische Panzer und das Problem mit dem "Schachtelteufel-Effekt"

Von t-online, mk

Aktualisiert am 28.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Abgesprengter GeschĂĽtzturm eines russischen Panzers in der Ukraine: "Wer da nicht in der ersten Sekunde rauskommt, wird getoastet."
Abgesprengter GeschĂĽtzturm eines russischen Panzers in der Ukraine: "Wer da nicht in der ersten Sekunde rauskommt, wird getoastet." (Quelle: Viktor Drachev/imago-images-bilder)
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Selbst ein indirekter Treffer kann russische Panzer komplett zerstören. Das zeigen unzählige Bilder aus der Ukraine von abgesprengten Geschütztürmen. Fachleute erkennen einen fatalen Konstruktionsfehler.

Abgesprengte und ausgebrannte Geschütztürme, oft viele Meter weit entfernt vom Rest des Wracks, manchmal sogar in den oberen Stockwerken zerstörter Häuser: Die Bilder von den Schlachtfeldern in der Ukraine dokumentieren nicht nur das Debakel der russischen Invasion, sondern offenbaren auch einen fatalen Konstruktionsfehler, den alle russischen Panzer gemeinsam haben.

Bei ihnen wird die Munition – bis zu 40 schwere Granaten – direkt im Geschützturm gelagert. Die in der Regel drei Besatzungsmitglieder sitzen in unmittelbarer Nähe der explosiven Ladung: "Jeder Treffer entzündet sofort die Munition und verursacht eine massive Explosion, die den Geschützturm buchstäblich absprengt", sagt der Militärexperte Sam Bendett. "Wer da nicht in der ersten Sekunde rauskommt, wird getoastet."

Dieses auf Twitter verbreitete Foto soll den Geschützturm eines russischen T-64-Panzers zeigen – im zweiten Stock eines Wohngebäudes in der Ukraine:

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"Sarg auf Rädern"

Dieser sogenannte Schachtelteufel-Effekt betrifft dabei nicht nur die älteren Modelle wie den T-64, den T-72 und den T-80, sondern auch den modernsten russischen Kampfpanzer vom Typ T-90. Dieser sei zwar stärker gepanzert als seine Vorgänger, das Problem mit der ungünstig gelagerten Munition bestehe aber fort, so der frühere britische Offizier Nicholas Drummond. Der leichte russische Truppentransporter BMD-4 sei ebenfalls wie ein "mobiler Sarg" und werde von einem direkten Treffer "ausgelöscht", so Drummond zu CNN.

Dieser Effekt sei schon im Irak-Krieg 1990 beobachtet worden. Die irakische Armee schickte damals vor allem Panzer vom Typ T-72 in den Kampf gegen die US-Armee. "Westliche Armeen haben aus dem Irak-Krieg die Lehre gezogen, dass die Munition gesondert von der Crew gelagert werden muss", erläutert Drummond.

Russland soll fast 600 Panzer in der Ukraine verloren haben

Beim Panzer "M1 Abrams" etwa, den die US-Armee einsetzt, befindet sich die Munition in einem abgesonderten Teil des Fahrzeugs, sodass die vier Besatzungsmitglieder auch bei einem Treffer noch Überlebenschancen haben. Die sowjetischen Konstrukteure setzten stattdessen darauf, die Panzer möglichst klein und kompakt zu bauen, um möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

Gegen die Guerillataktik der ukrainischen Armee geht diese Rechnung allerdings nicht auf: Fast 600 Panzer soll die russische Armee nach Schätzungen des britischen Verteidigungsministeriums in der Ukraine schon verloren haben. Das Recherchenetzwerk Oryx hat mindestens 300 Abschüsse fotografisch dokumentiert.

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Von Liesa Wölm
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