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Florence Gaub: "Damit hat Putin nicht gerechnet"

Von Charlotte Zink

Aktualisiert am 23.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Florence Gaub (Archivbild): In der j├╝ngsten Lanz-Sendung sprach die Sicherheitsexpertin ├╝ber den Krieg in der Ukraine.
Florence Gaub (Archivbild): In der j├╝ngsten Lanz-Sendung sprach die Sicherheitsexpertin ├╝ber den Krieg in der Ukraine. (Quelle: M├╝ller-Stauffenberg/imago-images-bilder)
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Hat Russland den Krieg schon gewonnen? Die G├Ąste bei "Markus Lanz" diskutierten heftig ├╝ber diese Frage ÔÇô mit unterschiedlichen Ansichten.

Die Bundesregierung steht Berichten zufolge kurz davor, die n├Ąchste Stufe im Notfallplan Gas auszurufen. In der Nacht zu Donnerstag wollte Markus Lanz von seinen G├Ąsten wissen, ob der vorherrschende "Alarmismus" angebracht sei.

Die G├Ąste:

  • Alexander Graf Lambsdorff, FDP-Fraktionsvize
  • Florence Gaub, Sicherheitsexpertin
  • Claudia Kemfert, Energie├Âkonomin
  • Wolfram Weimer, Publizist

"Wir haben eine enorme Versorgungsproblematik gerade", best├Ątigte FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff. Absehbar werde es zu einer Gasknappheit kommen. Die Art, wie Wirtschaftsminister Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner die Probleme "klar artikulieren", finde er deswegen richtig.

Was sich in den vergangenen Tagen ge├Ąndert habe, damit nun "derma├čen Alarm" geschlagen werde, hakte Lanz bei der Expertenrunde nach.

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Neue Erkenntnisse, die das rechtfertigten, gebe es eigentlich nicht, erkl├Ąrte Energie├Âkonomin Claudia Kemfert. Bereits seit dem ersten Kriegstag sei bekannt gewesen, inwieweit die Abh├Ąngigkeit von Russland zu Versorgungsproblemen f├╝hren k├Ânne. Zwei Faktoren h├Ątten die Lage nun noch versch├Ąrft.

Zum einen habe ein Unfall dazu gef├╝hrt, dass Deutschland aus den USA rund 20 Prozent weniger Frackinggas kaufen k├Ânne, als geplant war. Zum anderen habe die drastische Drosselung der russischen Gaslieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 die Lage versch├Ąrft.

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Weimer: Putin hat "die Waffe auf den Tisch" gelegt

Putin habe den Gaskrieg er├Âffnet, erkl├Ąrte Publizist Wolfram Weimer angesichts der verringerten Gaslieferungen aus Russland. Seine Analyse: Bisher habe die Bundesrepublik noch gedacht, Gaslieferungen w├╝rden wie im Kalten Krieg weiterlaufen. Jetzt habe Putin jedoch "die Waffe auf den Tisch" gelegt.

Die Lage sei "wirklich ernst", zumal Nord Stream 1 am 11. Juli f├╝r zehnt├Ągige Wartungsarbeiten abgestellt werde und unklar sei, ob danach ├╝berhaupt wieder Gas flie├če und wenn ja, wie viel.

Doch wie soll das W├Ąrmeproblem im Winter gel├Âst werden? Kemferts Verweise auf einen Ausbau auf erneuerbare Energien wie gr├╝nen Wasserstoff wollte Lanz mit Blick auf die Dringlichkeit der L├Âsungsfindung nicht gelten lassen.

Weimer und Lambsdorff sind sich einig: AKWs am Netz lassen

Sowohl Lambsdorff als auch Weimer sprachen sich daf├╝r aus, funktionierende Atomkraftwerke zur ├ťberbr├╝ckung der Knappheitsphase weiter am Netz zu lassen. Habeck handele "ein St├╝ck weit unverantwortlich", indem er AKWs nicht laufen lie├če, bem├Ąngelte Weimer in diesem Zusammenhang.

W├Ąhrend Kemfert erkl├Ąrte, dass es gesetzliche H├╝rden gebe, die es erschwerten, AKWs weiterlaufen zu lassen, sah Weimer eher einen anderen Grund f├╝r den Stillstand. "In Wahrheit f├Ąllt es den Gr├╝nen viel zu schwer, wieder 'Ja' zu sagen", mutma├čte er.

Lambsdorff zu autofreien Sonntagen: "Nicht national machen"

Wie es denn um das gesetzlich verordnete Sparen von Energie stehe, wollte Lanz von Lambsdorff wissen und brachte die Sprache auf autofreie Sonntage. "Ich w├╝rde das nicht national machen", so der FDP-Politiker. Der Grund: W├Ąhrend autofrei in der Stadt ohne Probleme gehe, bedeute "autofrei" in l├Ąndlichen Gegenden auch "omafrei".

"Dass jetzt immer die Oma rausgeholt wird, das ist wirklich unter unserem Niveau", r├╝gte ihn Lanz am├╝siert. "Das ist das pralle Leben", erwiderte Lambsdorff. "Dann besuchen sie die Oma doch am Samstag, wo ist das Problem?", so Lanz.

Verschiedene Meinungen gab es in der Nacht zum Donnerstag auch bei einem anderen Aspekt. "The European"-Verleger Weimer war der Meinung, dass die Ukraine im Krieg gegen Russland aus realpolitischer Sicht nicht mehr gewinnen k├Ânne und deswegen st├Ąrker auf Diplomatie setzen solle.

Gaub: Mit der Einigkeit des Westens hat Putin nicht gerechnet

Sowohl Lambsdorff als auch Sicherheitsexpertin Florence Gaub widersprachen. "Ich bin nicht der Meinung, dass Russland den Krieg gewonnen hat", so Gaub. Zu sagen, die Ukraine k├Ânne nicht mehr gewinnen, finde sie "zynisch". Was Russland anbiete, sei aus ihrer Sicht keine Verhandlung, sondern eine Kapitulation. Dar├╝ber hinaus m├╝sse die Ukraine selbst entscheiden, wann sie bereit sei, auf Diplomatie zu setzen.

Diese Ansicht teilte auch Lambsdorff. Die Ukraine habe mit der Bewahrung ihrer staatlichen Existenz bereits ihr zentrales Kriegsziel erreicht. Der Westen seien dabei die Alliierten.

Mit Blick auf westliche Staaten waren sowohl Lambsdorff als auch Gaub der Meinung, dass das Ausma├č der Einigkeit im Westen Putin ├╝berrascht habe. "Damit hat er nicht gerechnet", erkl├Ąrte Gaub.

Zu Putins Zielen mit Blick auf Europa habe es unter anderem geh├Ârt, Uneinigkeit zu s├Ąen, so die Sicherheitsexpertin. Dass stattdessen "Gro├če Einigkeit der Nationen des Westens" herrsche, sei eine gute Nachricht, so Lambsdorff. Demonstriert werde diese in naher Zukunft wieder beim EU-Gipfel in Br├╝ssel sowie der G7-Runde und dem Nato-Treffen.

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Von Miriam Hollstein, Daniel M├╝tzel
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