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Explosionen in mehreren Städten gemeldet – Russland-Kritik an EU

Von dpa, t-online
25.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Ein Feuerwehrmann löscht einen Brand nach einem Angriff in Charkiw (Archivbild): Aus der Stadt wurden am Samstag Explosionen gemeldet.
Ein Feuerwehrmann löscht einen Brand nach einem Angriff in Charkiw (Archivbild): Aus der Stadt wurden am Samstag Explosionen gemeldet. (Quelle: Orlando Barria/imago-images-bilder)
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In der Ukraine hat es offenbar im ganzen Land Luftangriffe gegeben. Moskau sieht die EU-Erweiterung gegen Russland gerichtet. Die wichtigsten Geschehnisse.

Der ukrainische Sender U24 berichtete am frühen Samstagmorgen über mehrere Explosionen. Diese seien aus den Regionen. Ternopil, Lwiw und Schytomyr gemeldet worden. Auch in Charkiw seien Luftangriffe gesehen worden. Über Kiew seien Luftabwehrraketen aufgestiegen. Der Luftraum über Kiew sei gesperrt worden, berichtet der Sender unter Verweis auf entsprechende Meldungen des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Es gebe Hinweise, dass westliche Botschaften Ziel von russischen Angriffen sein sollen. Dafür gibt es aber keine unabhängige Überprüfung.

Um den Krieg in der Ukraine und die Auswirkungen auf die globalen Probleme geht es auch beim G7 Gipfel dieses Wochenende. Und was der EU-Beitritt der Ukraine für uns alle bedeuten würde, dazu mehr in unserer Podcast-Folge:

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In der von Russland angegriffenen Ukraine ist in der Nacht zum Samstag mehrmals landesweit Luftalarm ausgelöst worden. Das ging aus einer entsprechenden Übersicht zur Lage in dem Land hervor. Wie die ukrainische Nachrichtenseite 24tv berichtete, gab es Berichte über Explosionen aus der Stadt Saporischschja im Südosten des Landes – ebenso wie aus der zentralukrainischen Stadt Dnipro. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Nach Mitternacht war der Luftalarm dann noch für die Regionen Donezk und Luhansk aktiv, gegen drei Uhr heulten die Sirenen laut offiziellem Telegramkanal erneut im ganzen Land.

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Lage in Lyssytschansk unklar

Im Osten der Ukraine gibt es widersprüchliche Angaben zur Lage in der umkämpften Großstadt Lyssytschansk. Russische Truppen haben nach eigenen Angaben die Stadt von Süden her blockiert. Das teilte das russische Verteidigungsministerium am Freitagabend in Moskau mit. Die Verteidigungsstellungen ukrainischer Truppen seien durchbrochen worden, hieß es.

Zuvor hatte der Generalstab der ukrainischen Armee von Luftangriffen durch Russland auf Lyssytschansk am Westufer des Flusses Siwerskyj Donez gesprochen. "Die ukrainischen Verteidiger haben erfolgreich einen Sturm am südlichen Stadtrand Lyssytschansk abgewehrt." Alle Angaben lassen sich nicht oder nur schwer unabhängig überprüfen.

Ein Berater des ukrainischen Präsidenten, Olexij Arestowytsch, rechnet nicht damit, dass russische Truppen die komplette Region Donezk einnehmen werden. Dazu müssten vier Städte erobert werden, sagte er dem Portal strana.news zufolge. Der Ballungsraum Slowjansk – Kramatorsk, wo vor dem Krieg gut eine halbe Million Menschen wohnten, gilt als besonders gut befestigt. Dort ist das Hauptquartier der ukrainischen Streitkräfte im Donbass-Gebiet.

Russland sieht EU-Beitritt gegen sich gerichtet

Das russische Außenministerium sieht in der Entscheidung für einen möglichen EU-Beitritt der Ukraine und der Republik Moldau eine gegen Moskau gerichtete Politik. Die Europäische Union setze damit ihre Linie fort, in die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) zum Zweck der Eindämmung Russlands weiter vorzudringen, teilte Sprecherin Maria Sacharowa am Freitagabend in Moskau mit.

"Dabei werden alle Mittel eingesetzt, vom finanziellen und wirtschaftlichen Druckmittel bis zur militärischen Unterstützung." Sacharowa erklärte, die EU habe zudem die sonst strengen Kriterien für einen Beitritt wie Korruptionsbekämpfung, Rechtsstaatlichkeit und Unabhängigkeit der Justiz beiseitegeschoben.

Selenskyj vergleicht Beitritt mit Mount-Everest-Besteigung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zuversichtlich, dass sein von Russland angegriffenes Land die Kriterien für einen EU-Beitritt erfüllen wird. Die Ukraine konzentriere sich nun auf die Anforderungen der EU, sagte das Staatsoberhaupt in seiner abendlichen Videoansprache. "Aber macht uns das Angst? Nein. Weil wir davor Hunderte erfolgreich abgeschlossen haben." Zu den Kriterien für einen Beitritt gehören unter anderem Rechtsstaatlichkeit, Kampf gegen Korruption, Garantie der Grundrechte und eine funktionierende Marktwirtschaft.

Selenskyj rief seine Landsleute auf, sich über den Beschluss des EU-Gipfels, der Ukraine den Status eines Beitrittskandidaten zu geben, zu freuen. Er verglich den Weg hin zu einer Mitgliedschaft mit dem Besteigen des Mount Everests. Wer auf den letzten 1848 Metern darüber rede, wie schwierig die weitere Strecke werde, entwerte seinen Erfolg, den Berg bereits auf 7.000 Metern bezwungen zu haben.

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Von Sonja Eichert
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