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Wie Russland Donald Trump zum Präsidenten machen wollte

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Insider berichten über Strategie-Papiere  

Wie Russland Trump zum Präsidenten machen wollte

20.04.2017, 06:29 Uhr | Reuters, cwe

Wie Russland Donald Trump zum Präsidenten machen wollte. Ein Werbeplakat in Serbien im November 2016. (Quelle: dpa)

Ein Werbeplakat in Serbien im November 2016. (Quelle: dpa)

Hinweise darauf gibt es schon lange, jetzt haben sich erstmals auch Insider geäußert: Russland entwickelte demnach zumindest Pläne dafür, die US-Präsidentschaftswahl zu beeinflussen. Eine Strategie zielte offenbar darauf ab, das Wahlsystem in Misskredit zu bringen.

Wie drei amtierende und vier frühere amerikanische Behördenmitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters sagten, ging es bei den Plänen der russischen Regierung darum, einen Meinungsumschwung zugunsten des späteren Siegers Donald Trump zu erreichen und das Vertrauen in das Wahlsystem zu untergraben.

Das Russische Institut für Strategische Studien habe zwei entsprechende Papiere verfasst. Diese Dokumente seien die Grundlage für die Einschätzung der US-Geheimdienste gewesen, wonach Russland versuchte, die Wahl zu beeinflussen. Die Moskauer Forschungseinrichtung wird von hochrangigen Ex-Geheimdienstlern geleitet, die vom Präsidialamt ernannt werden.

Moskau wollte russlandfreundlichen Präsidenten

Das erste Papier stammt von Juni 2016 und wurde unter hochrangigen russischen Regierungsmitgliedern verbreitet, wie die Insider erklärten. Darin wird empfohlen, dass das Präsidialamt von Staatschef Wladimir Putin eine Propagandakampagne in sozialen Medien und russischen Auslandsmedien startet. Damit sollten den Insidern zufolge US-Wähler beeinflusst werden, einen russlandfreundlicheren Präsidenten als Barack Obama zu wählen.

In einem zweiten Dokument vom Oktober wurde dann vor einem Wahlsieg von Trumps Rivalin Hillary Clinton gewarnt. Deswegen solle man lieber Berichte über Wahlbetrug verbreiten und das Wahlsystem insgesamt in Misskredit bringen, um Clintons Präsidentschaft zu schaden.

Den Insidern zufolge wird in keinem Papier der Hackerangriff auf die Demokraten erwähnt. Dabei wurden E-Mails erbeutet und später veröffentlicht, die Clinton schadeten. Die Insider sagten, diese Aktion sei vom Kreml selbst aus geführt worden.

Trump sieht keine Beeinflussung

Putin hat Vorwürfe zurückgewiesen, dass Russland die Wahl beeinflusste. Sein Sprecher und das russische Institut reagierten nicht auf Anfragen. Trump hat erklärt, die russischen Aktivitäten hätten auf den Ausgang der Wahl keinen Einfluss gehabt.

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