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London will Grenzvertrag mit Frankreich erhalten


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London zahlt Millionen an Frankreich

ap, Martin Roy

18.01.2018Lesedauer: 2 Min.
Der französische Präsident Emmanuel Macron und die britische Premierministerin Theresa May: Zusammen wollen sie das Verhältnis von Großbritannien und Frankreich nach dem bevorstehenden Brexit beschließen.
Der französische Präsident Emmanuel Macron und die britische Premierministerin Theresa May: Zusammen wollen sie das Verhältnis von Großbritannien und Frankreich nach dem bevorstehenden Brexit beschließen. (Quelle: Yui Mok/PA Wire/dpa-bilder)
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Gut 14 Monate vor dem Brexit bemüht sich London um Impulse für das künftige Verhältnis zu Frankreich. Dessen Präsident Macron hat auch ein Stück mittelalterlicher Geschichte im Verhandlungsgepäck. 44,5 Millionen Pfund sollen in Grenzkontrollen investiert werden.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron reist erstmals seit seinem Amtsantritt nach Großbritannien. Bei einem Treffen mit Premierministerin Theresa May in der Militärakademie Sandhurst geht es vor allem um das Verhältnis beider Länder nach dem EU-Austritt Großbritanniens im kommenden Jahr. London ist bereit, 44,5 Millionen Pfund (rund 50 Millionen Euro) für zusätzliche Sicherheitskameras und weitere Maßnahmen in Calais und anderen Häfen am Ärmelkanal zu zahlen.

Hintergrund ist ein Grenzabkommen beider Länder, mit dem illegale Einreisen in Großbritannien verhindert werden sollen. Danach finden britische Grenzkontrollen bereits im französischen Calais statt, wo zahlreiche Zuwanderer auf eine Gelegenheit warten, nach Großbritannien zu gelangen. Die Verantwortung, das zu verhindern, fällt Frankreich zu, was dort für Verdruss sorgt. Außerdem möchte Paris, dass Großbritannien mehr Migranten aus Calais aufnimmt.

Zusammen gegen den Terror

Neben May und Macron treffen sich auch die Chefs der fünf wichtigsten Geheimdienste Frankreichs und Großbritanniens. Beide Länder sind in den vergangenen Jahren Ziel schwerer islamistischer Terroranschläge gewesen und wollen jetzt ihren Datenaustausch ausweiten.

Großbritannien hat außerdem zugesagt, der französischen Einsatztruppe gegen Islamisten südlich der Sahara drei Hubschrauber und Dutzende Militärangehörige zur Verfügung zu stellen. Außerdem erklärte May, ihr Land unterstütze Macrons Vorstoß für eine europäische Eingreiftruppe, eine gemeinsame europäische Sicherheitsdoktrin und einen gemeinsamen Verteidigungshaushalt. Großbritannien betrachte dies nicht als EU-Armee, erklärten Regierungsbeamte. Im Gegenzug wird Frankreich im kommenden Jahr Soldaten zur Unterstützung der von Großbritannien geführten Nato-Truppe in Estland entsenden.

Ausleihe von Kulturgut

Darüber hinaus hat Macron für den EU-Austrittskandidaten Großbritannien auch Kulturgeschichte im Gepäck. Frankreich ist bereit, den im 11. Jahrhundert gewebten Teppich von Bayeux an Großbritannien auszuleihen. Auf dem mittelalterlichen Meisterwerk wird die Landung von Normannen aus Frankreich in England im Jahr 1066 dargestellt – ein Schlüsselereignis in der britischen Geschichte.

Quelle:

- AP

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Von Sonja Eichert, Clara Lipkowski
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