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Neue Polizei-Erkenntnisse: Ex-Spion Sergek Skripal wohl zuhause vergiftet

Neue Polizei-Erkenntnisse  

Ex-Spion Skripal wohl zu Hause vergiftet

29.03.2018, 10:58 Uhr | AP

Neue Polizei-Erkenntnisse: Ex-Spion Sergek Skripal wohl zuhause vergiftet. Eingang zum Haus von Sergei Skripal: Ermittler fanden an der Eingangstür eine hohe Konzentration des Nervengiftes Nowitschok. (Quelle: Reuters/Peter Nicholls)

Eingang zum Haus von Sergei Skripal: Ermittler fanden an der Eingangstür eine hohe Konzentration des Nervengiftes Nowitschok. (Quelle: Peter Nicholls/Reuters)

Noch immer befinden sich Sergei Skripal und seine Tochter Julia in einem ernsten Zustand. Nun gibt es neue Erkenntnisse, wo die beiden mit dem gefährlichen Nervengift in Kontakt kamen.

Der bei einem Anschlag schwer verletzte russische Ex-Spion Sergei Skripal ist nach Erkenntnissen der britischen Ermittler in seinem Haus vergiftet worden. Skripal und seine Tochter Julia seien wahrscheinlich an ihrer Eingangstür mit dem Nervengift Nowitschok in Kontakt gekommen, sagte Polizeikommissar Dean Haydon am Mittwoch. Dort sei die höchste Konzentration des Giftes festgestellt worden. Die Ermittler konzentrierten ihre Arbeit deshalb jetzt auf die Wohnung und deren Umfeld.

Bislang hatten sich die Behörden nicht dazu geäußert, wo die Skripals vergiftet worden sein könnten. Untersucht wurden unter anderem ein Pub, ein Restaurant und ein Friedhof in Salisbury.

Großbritannien macht Russland für den Anschlag mit dem noch in der Sowjetunion entwickelten Gift verantwortlich. London hat ebenso wie später andere westliche Staaten russische Diplomaten ausgewiesen. Russland bestreitet jede Verwicklung. Skripal und seine Tochter liegen in ernstem Zustand im Krankenhaus.

US-Präsident Donald Trump besprach mit der britischen Premierministerin Theresa May ein koordiniertes Vorgehen. Beide seien sich einig gewesen, dass es darum gehe, russische Spionageringe zu zerstören, um Geheimaktionen einzudämmen und künftige Chemiewaffenangriffe in den USA und Großbritannien zu verhindern, erklärte das Weiße Haus am Mittwoch.

Verwendete Quellen:
  • AP

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