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Lawrow: "Beziehungen zu Deutschland nicht gespannt"

Russischer Außenminister  

Lawrow: "Beziehungen zu Deutschland nicht gespannt"

13.09.2018, 08:39 Uhr | dpa

Lawrow: "Beziehungen zu Deutschland nicht gespannt". Sergej Lawrow: Der russische Außenminister trifft sich am Freitag mit Bundesaußenminister Heiko Maas. (Quelle: imago/Itar-Tass)

Sergej Lawrow: Der russische Außenminister trifft sich am Freitag mit Bundesaußenminister Heiko Maas. (Quelle: Itar-Tass/imago)

Am Freitag kommt Russlands Außenminister Lawrow nach Deutschland. Vorher will er klarstellen, wie es um das Verhältnis der beiden Staaten steht – und dass sein Land nicht Schuld am Konflikt mit dem Westen ist.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht trotz Meinungsverschiedenheiten Chancen für eine Verständigung mit Deutschland. "Ich würde die Beziehungen zwischen unseren Ländern nicht gespannt nennen", sagte er in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur vor einem Besuch in Berlin. "Ja, es gibt unterschiedliche Positionen, und sie machen einiges in unserem bilateralen Verhältnis komplizierter."

Die Verflechtung in Wirtschaft, Kultur und Geschichte lege aber nahe, gemeinsam auf eine "gute und vorhersagbare Zukunft" zu setzen, sagte Lawrow. Er wird am Freitag in Berlin mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) das deutsch-russische Jahr der Städtepartnerschaften beenden und über Syrien und andere Krisenherde sprechen.

Russland sei nicht Schuld am Zerwürfnis

Lawrow blieb bei der Sicht, dass nicht Russland schuld sei am derzeitigen Zerwürfnis mit dem Westen. "Nicht Russland hat das Vertrauen untergraben. Die westlichen Länder haben im letzten Vierteljahrhundert weiter die Linie verfolgt, Russland einzudämmen", sagte er.

Er forderte die EU auf, nicht den antirussischen Sanktionen zu folgen, die Washington vorgebe. "Es wundert uns, wie schnell sich die EU mit Einbußen in Milliardenhöhe abfindet." Die EU und die USA haben 2014 Sanktionen verhängt wegen der russischen Übergriffe auf die Ukraine. Die USA drohen auch mit Strafmaßnahmen gegen die Erdgaspipeline Nord Stream 2 durch die Ostsee.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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