Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikAuslandInternationale Politik

Atomwaffen: USA und Russland streiten weiter über Abrüstung


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für ein VideoPrügel-Eklat im türkischen ParlamentSymbolbild für einen TextExperten fürchten Millionengrab in BremenSymbolbild für einen Text"Promi Big Brother": Zwei Stars sind rausSymbolbild für einen TextEU-Land meldet Leck bei AKW-TestSymbolbild für ein VideoSo feiern Marokko-Fans die WM-SensationSymbolbild für einen TextSchweinsteiger verblüfft mit AussageSymbolbild für einen TextEx-KZ-Sekretärin: "Es tut mir leid"Symbolbild für einen TextFrau vor 29 Jahren getötet – neue HinweiseSymbolbild für einen TextFormel-1-Star ist wieder SingleSymbolbild für einen TextKirstie Alley: Todesursache bekanntSymbolbild für einen TextWeihnachtsmarkt-Angriffe: Mehr SecuritySymbolbild für einen Watson TeaserMbappé reagiert deutlich auf Spanien-AusSymbolbild für einen TextLounge 777 – das Gratis-Casino mit hohen Jackpots
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

USA und Russland streiten weiter über ihren Atomdeal

Von dpa
23.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Russlands Präsident Wladimir Putin: Das letzte Abrüstungsabkommen zwischen den USA und Russland steht auf der Kippe.
Russlands Präsident Wladimir Putin: Das letzte Abrüstungsabkommen zwischen den USA und Russland steht auf der Kippe. (Quelle: Alexei Nikolsky/Sputnik/Kremlin Pool/ap-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Um die nukleare Abrüstung der USA und Russlands steht es schlecht. 2021 endet das letzte Abkommen. Trotzdem wollen die Verhandler ihre Gespräche fortsetzen – sie seien bislang "sehr positiv" verlaufen.

Nach dem Ende der Gespräche mit Russland über die nukleare Abrüstung in Wien hat die US-Seite eine zweite Runde in Aussicht gestellt. Die Gespräche am Montag seien "sehr positiv" verlaufen und man habe sich grundsätzlich auf eine zweite Runde geeinigt, erklärte der US-Sonderbeauftragte für Abrüstungsfragen, Marshall Billingslea, am Abend auf Twitter – und stellte ein Foto mit dem russischen Verhandlungsführer inklusive Händedruck dazu. Es seien technische Arbeitsgruppen einberufen worden. Zuvor hatte Billingslea angekündigt, an diesem Dienstag eine Pressekonferenz zu Ergebnissen der Verhandlungen zu halten.


70 Jahre Nato

1991: Nato-Generalsekretär Manfred Wörner (Deutschland/CDU) spricht während einer Pressekonferenz in Bonn. Die Themen sind der Zusammenbruch der Sowjetunion, wodurch auch der 1955 als Gegenbündnis zur Nato gegründete Warschauer Pakt aufgelöst wird.
1994: Bei der Durchsetzung einer UN-Flugverbotszone über Bosnien schießt die Nato vier serbische Militärmaschinen ab. Es ist die erste Kampfhandlung in der Geschichte des Militärbündnisses.
+11

Die USA und Russland verhandeln über die Rettung ihres letzten großen atomaren Abrüstungsabkommens. Große Hoffnungen auf eine Einigung bestehen nicht. Die USA wollten auch China einbinden, allerdings lehnte Peking eine Einladung nach Wien ab. Nach nur einem Tag erklärte der russische Diplomat Michail Uljanow die Gespräche am Montagabend via Twitter für beendet.

Das bisherige Abkommen "New Start" läuft in acht Monaten am 5. Februar 2021 aus. Es sieht vor, die russischen und amerikanischen Nukleararsenale auf je 800 Trägersysteme und 1.550 einsatzbereite Atomsprengköpfe zu verringern.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Wird der Vertrag nicht verlängert oder kein neues Abkommen geschlossen, gäbe es erstmals seit Jahrzehnten keinen Vertrag mehr, der dem Lagerbestand an strategischen Atomwaffen Grenzen setzt. Russlands Vize-Außenminister Sergej Rjabkow, der für Russland die Verhandlungen in Wien führte, hatte immer wieder auf einen Beginn der Verhandlungen gedrungen – auch mit Blick auf die US-Wahl im November.

Erst im vergangenen Sommer war ein anderes wichtiges Abrüstungsabkommen beider Länder aufgekündigt worden: der INF-Vertrag über das Verbot landgestützter atomarer Kurz- und Mittelstreckenwaffen. Die USA hatten zuletzt zudem den Ausstieg aus dem Abkommen über militärische Beobachtungsflüge ("Open Skies") angekündigt, weil Russland sich an das Abkommen nicht halte. Moskau wies das zurück.

Die US-Regierung hält den New-Start-Vertrag angesichts der Herausforderungen für die Zukunft für unzureichend. Sie will deshalb China mit in ein multilaterales Abkommen einbeziehen. Peking lehnt das aber ab. Billingslea hatte am Montag bei Twitter ein Foto veröffentlicht, das den Verhandlungsraum in Wien zeigen sollte – mit freien Plätzen mit vier kleinen chinesischen Fahnen für eine Delegation aus Peking.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Experte warnt vor Gefahren durch russische "Schattenflotte"
  • Marianne Max
  • Arno Wölk
Von Marianne Max, Arno Wölk
ChinaPekingRusslandTwitterUSAWladimir Putin

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website