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Handelsstreit: China setzt Wirtschaftsabkommen mit Australien aus

Abkommen ausgesetzt  

Spannungen zwischen China und Australien spitzen sich zu

06.05.2021, 07:06 Uhr | AFP

Handelsstreit: China setzt Wirtschaftsabkommen mit Australien aus. Australische Botschaft in Peking: Die Stimmung zwischen den Staaten ist angespannt. (Quelle: AP/dpa/Andy Wong)

Australische Botschaft in Peking: Die Stimmung zwischen den Staaten ist angespannt. (Quelle: Andy Wong/AP/dpa)

Den wachsenden Einfluss Chinas im indopazifischem Raum sieht Australien kritisch. Nachdem das Land ein chinesisches Unternehmen aus einem wichtigen Handelshafen verbannt hatte, schlägt Peking zurück. 

China hat ein Wirtschaftsabkommen mit Australien ausgesetzt. Peking habe den "Strategic Economic Dialogue Deal" (Vereinbarung über strategisch-wirtschaftlichen Dialog) wegen der "derzeitigen Haltung" der australischen Regierung pausiert, teilte Chinas Nationale Kommission für Entwicklung und Reform am Donnerstag mit. Im vergangenen Monat hatte die Regierung von Premierminister Scott Morrison ein zwischen China und dem australischen Bundesstaat Victoria geschlossenes Abkommen zur "Belt and Road Initiative" aufgekündigt, die auch als "Neue Seidenstraße" bezeichnet wird.

Peking beschuldigte australische Vertreter der "ideologischen Diskriminierung" und teilte mit, "auf unbestimmte Zeit alle Aktivitäten im Rahmen des Abkommens" auszusetzen.

Australien sieht wachsenden Einfluss Pekings kritisch

Die Beziehung zwischen Australien und China sind stark angespannt. Canberra hatte am Montag angekündigt, den Pachtvertrag eines chinesischen Unternehmens für den strategisch wichtigen Hafen von Darwin zu prüfen und möglicherweise zu annullieren.

Im Zuge seines Seidenstraßen-Programms treibt China den Ausbau von Verkehr-, Handels- und Industrie-Infrastruktur in zahlreichen Ländern voran. Zahlreiche Staaten, darunter Australien und die USA, sehen den wachsenden Einfluss Pekings kritisch und sagen, Peking benutze die Unternehmen und Projekte des Programms als Hebel, um seinen geopolitischen Einfluss auszuweiten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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