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Russland verbietet russische Angestellte in US-Vertretungen


Nach amerikanischen Sanktionen
Kreml verbietet russische Angestellte in US-Vertretungen

Von afp
31.07.2021Lesedauer: 1 Min.
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer Konferenz (Archivbild). Seine Regierung verstärkt diplomatische Maßnahmen gegen die USA.Vergrößern des BildesRusslands Präsident Wladimir Putin bei einer Konferenz (Archivbild). Seine Regierung verstärkt diplomatische Maßnahmen gegen die USA. (Quelle: imago-images-bilder)
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Die Spannungen zwischen den USA und Russland nehmen zu. Jetzt hat Moskau die Beschäftigung von russischen Angestellten in US-Vertretungen untersagt. Auch Personal aus Drittstaaten ist betroffen.

Die diplomatischen US-Vertretungen in Russland müssen wegen Streitigkeiten zwischen Washington und Moskau knapp 200 russische Angestellte entlassen. "Ab August verbietet die russische Regierung den USA, russisches Personal oder Personal aus Drittländern zu beschäftigen, einzustellen oder unter Vertrag zu nehmen", erklärte US-Außenminister Antony Blinken am Freitag. Ausgenommen sei lediglich das Sicherheitspersonal.

182 russische Angestellte in den Vertretungen in Moskau, Wladiwostok und Jekaterinburg und dutzende Vertragsarbeiter sind demnach betroffen. "Diese bedauerlichen Maßnahmen werden die Arbeit der US-Mission in Russland ernsthaft beeinträchtigen, möglicherweise auch die Sicherheit unseres Personals und unsere Fähigkeit, mit der russischen Regierung diplomatisch zu verhandeln", warnte Blinken.

Hintergrund ist der Streit um Vorwürfe russischer Einflussnahme auf die Präsidentschaftswahl in den USA sowie mutmaßliche russische Cyberangriffe. Die US-Regierung hatte deshalb im April zehn russische Diplomaten ausgewiesen, Beschränkungen für russische Banken ausgeweitet und 32 russische Staatsbürger auf eine Sanktionsliste gesetzt. Als Reaktion wies Moskau ebenfalls zehn US-Diplomaten aus und verhängte für ab dem 1. August das Verbot für US-Vertretungen in Russland, nicht-US-Bürger zu beschäftigen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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