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Zarenzug: Russische Armee nutzt 30-Kilometer-Zug als Wall


Russland will Ukrainer mit "Zarenzug" stoppen


Aktualisiert am 12.02.2024Lesedauer: 1 Min.
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Ukrainische Güterwagons in der besetzten Region Donezk (Archivbild): Mit 2.100 solcher Wagons sollen russische Soldaten einen Wall gebaut haben.Vergrößern des Bildes
Ukrainische Güterwaggons in der besetzten Region Donezk (Archivbild): Mit 2.100 solcher Waggons sollen russische Soldaten einen Wall gebaut haben. (Quelle: Nikolai Trishin/imago images)

Mit einem 30 Kilometer langen Zug wollen sich russische Soldaten wohl vor ukrainischen Angriffen schützen. Der Verteidigungswall aus Güterwaggons ist sogar auf Satellitenbildern zu sehen.

Das russische Militär nutzt laut Experten der US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) einen 30 Kilometer langen Güterzug, um sich in der besetzten ukrainischen Region Donezk zu verteidigen. Der sogenannte Zarenzug befindet sich demnach zwischen den Orten Olenivka und Volnovakha und soll künftige Offensiven der ukrainischen Armee aufhalten.

Russische Soldaten hätten in den letzten neun Monaten 2.100 Güterwaggons zu einem Zug zusammengehängt, schreibt der ISW mit Verweis auf Satellitenbilder vom 10. Mai 2023 und vom 6. und 10. Februar 2024. Der "Zarenzug" sei sechs Kilometer von der Front entfernt und befinde sich in einem Gebiet, das vergleichsweise ruhig gewesen sei, als die Konstruktion des Zuges begann.

Dem ISW zufolge hat Russland in der Region kleinere Gebiete erobert. Der Zug könnte dazu dienen, diese zu sichern. Die genauen Gründe für die Konstruktion seien aber unklar.

Laut dem ukrainischen Militärblogger "Deep State" haben die russischen Soldaten die Waggons aus den besetzten Gebieten gestohlen. "Deep State" zufolge könne für die ukrainische Armee äußerst schwierig werden, die 30 Kilometer lange Metallbarriere zu bewegen oder in die Luft zu sprengen.

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