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Dutzende Tote bei Anschlag in Mali

Von dpa
Aktualisiert am 18.01.2017Lesedauer: 2 Min.
Die malische Armee auf Patrouille im Norden des Landes.
Die malische Armee auf Patrouille im Norden des Landes. (Quelle: ap-bilder)
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Der Norden Malis kommt nicht zur Ruhe. Extremisten wollen den Frieden torpedieren. Mit einem blutigen Anschlag in Gao melden sie sich zurück. Dort ist auch die Bundeswehr stationiert.

Bei dem Selbstmordanschlag nahe einem Militärstützpunkt sind mindestens 35 Menschen getötet worden. Der Attentäter sprengte sich vor einem Lager in die Luft, als malische Streitkräfte und frühere Rebellen sich für eine gemeinsame Patrouille versammelten. Dies ging aus einer im staatlichen Fernsehen verlesenen Erklärung der Regierung hervor. Es soll zudem viele Verletzte geben.


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Die Bundeswehr beteiligt sich in Gao mit mehr als 500 Soldaten an einer UN-Friedensmission zur Stabilisierung des westafrikanischen Landes. Malis Präsident Ibrahim Boubacar Keita ordnete nach dem Anschlag eine dreitägige Staatstrauer an, wie sein Büro über Twitter erklärte.

Rebellen sollen integriert werden

"Das Krankenhaus ist überfüllt. Überall sind verstümmelte Körper", sagte Arboncana Maiga, ein Bewohner des Stadtviertels am Telefon. "So etwas haben wir in Gao noch nicht erlebt."

Die gemeinsamen Patrouillen von Streitkräften und früheren Rebellen, die der Attentäter offenbar zum Ziel hatte, sind eines der wichtigsten Elemente des Friedensabkommens zur Stabilisierung des Landes. Sie sollen die früheren Rebellen integrieren.

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Von der Leyen besuchte deutsche Soldaten

In Gao befindet sich einer der wichtigsten UN-Stützpunkte im Land. Das Attentat war auch ein klarer Beleg, dass Extremisten im Norden Malis weiter zu großen Anschlägen fähig sind.

Frankreichs Präsident Francois Hollande hatte erst am Samstag Einsatztruppen in Gao besucht. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen war zuletzt kurz vor Weihnachten bei den Bundeswehrsoldaten in Gao gewesen. Die Bundesregierung hat diesen Monat eine Verdoppelung der Mandatsobergrenze für Mali auf rund 1000 Soldaten beschlossen.

Der UN-Sicherheitsrat sollte sich noch am Mittwoch in einer seit längerem geplanten Aussprache mit der Lage in Mali befassen. Die Blauhelm-Mission in Mali ist derzeit der gefährlichste UN-Einsatz.

Der Norden Malis und die angrenzenden Gebiete der Sahelzone sind ein Rückzugsgebiet für Rebellen und islamistische Terroristen. Neben Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) sind dort die islamistischen Terrorgruppen Ansar Dine und Al Mourabitoun aktiv.

Zuletzt gab es auch vermehrt Anschläge im Zentrum des Landes. Bis zu 15.000 UN-Blauhelmsoldaten und Polizisten bemühen sich um eine Stabilisierung des Landes.

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