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Bangladesch: Rohingya-Flüchtlinge sollen nach Myanmar zurückkehren

Abkommen unterzeichnet  

Rohingya sollen nach Myanmar zurückkehren

23.11.2017, 21:41 Uhr | AFP

Bangladesch: Rohingya-Flüchtlinge sollen nach Myanmar zurückkehren. Die Rohingyas sahen sich dazu gezwungen, das Land zu verlassen, weil sie in Myanmar kaum Rechte hatten. (Quelle: AP/dpa/Bernat Armangue)

Die Rohingyas sahen sich dazu gezwungen, das Land zu verlassen, weil sie in Myanmar kaum Rechte hatten. (Quelle: Bernat Armangue/AP/dpa)

Seit August sind über 600.000 Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch geflohen. Nun soll ihnen die Rückkehr ermöglicht werden.

Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi und Bangladeschs Außenminister Abul Hassan Mahmood Ali haben sich bei einem Treffen auf die Rückkehr der Vertriebenen geeinigt. Bei der Zusammenkunft in Naypidaw, der Hauptstadt Myanmars, unterzeichneten beide eine entsprechende Grundsatzeinigung.

Ein ranghoher Vertreter des myanmarischen Ministeriums für Arbeit, Einwanderung und Bevölkerung wollte keine Details nennen. Damit blieb unklar, wieviele Flüchtlinge nach Myanmar zurückkehren sollen – seit August sind mehr als 620.000 muslimische Rohingya von Myanmar nach Bangladesch geflohen. Die Flüchtlinge leben dort in riesigen, überfüllten Lagern.

Der Außenminister von Bangladesch sprach vor der Presse von einem "ersten Schritt". Myanmar werde die Rohingya zurücknehmen. "Jetzt müssen wir mit der Arbeit beginnen."

Myanmar und Bangladesch haben eine Grundsatzeinigung zu Flüchtlingen unterschrieben. (Quelle: AP/dpa/Myanmar Information Ministry)Myanmar und Bangladesch haben eine Grundsatzeinigung zu Flüchtlingen unterschrieben. (Quelle: Myanmar Information Ministry/AP/dpa)

Der seit Jahren andauernde Konflikt in Myanmar war Ende August eskaliert, als Rohingya-Rebellen Soldaten und Polizisten angriffen und dutzende Sicherheitskräfte töteten. Das Militär reagierte mit brutaler Gegengewalt.

Die UNO, die US-Regierung und Menschenrechtsorganisationen sprechen von "ethnischen Säuberungen". Die Führung von Myanmar bestreitet, dass Gräueltaten an der muslimischen Minderheit der Rohingya begangen wurden.

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