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Türkei statt IS: 1700 kurdische Kämpfer nach Afrin verlegt

Zum Kampf gegen die Türkei  

Kurden verlegen Hunderte Kämpfer nach Afrin

06.03.2018, 20:56 Uhr | AP

Türkei statt IS: 1700 kurdische Kämpfer nach Afrin verlegt. Kurdische Kämpfer in der ehemaligen IS-Hochburg Rakka: Die YPG-Miliz zieht statt gegen die islamistischen Terroristen nun gegen die Türkei in den Kampf. (Quelle: dpa/Archivbild/Morukc Umnaber)

Kurdische Kämpfer in der ehemaligen IS-Hochburg Rakka: Die YPG-Miliz zieht statt gegen die islamistischen Terroristen nun gegen die Türkei in den Kampf. (Quelle: Archivbild/Morukc Umnaber/dpa)

1700 kurdische Kämpfer werden vom Kampf gegen den Islamischen Staat abgezogen und zum Einsatz nach Afrin verlegt, um dort gegen die türkische Offensive vorzugehen. Damit unterstützen sie die syrisch-kurdische YPG-Miliz.

Zur Verstärkung der kurdischen Kämpfer in der Enklave Afrin ziehen syrisch-kurdische Kräfte Kämpfer von der Front gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien ab. 1700 Kämpfer würden von Dair as-Saur und anderen Fronten verlegt, zitierte die kurdische Nachrichtenagentur Rudaw Abu Omar al-Idilbi, einen Sprecher arabischer Milizen innerhalb der vorwiegend kurdischen SDF-Allianz.

Hier liegt die Krisen-Region Afrin: t-online.de zeigt, wo Türkei, Kurden und syrische Truppen kämpfen. (Quelle: t-online.de / Google Earth Studio)

In einer SDF-Erklärung hieß es, die Kämpfer hätten die "schwierige Entscheidung" wegen der als brutal bezeichneten türkischen Offensive in Afrin getroffen. US-Regierungsvertreter haben davor gewarnt, dass die türkische Offensive gegen die von den USA unterstützte syrisch-kurdische YPG-Miliz den Kampf gegen den IS beeinträchtigen könnte.

Die Türkei bezeichnet die YPG, die die SDF dominiert, als Terrorgruppe und verlängerten Arm der kurdischen Rebellenorganisation PKK in der Türkei. Für die USA ist die YPG dagegen ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat.

Verwendete Quellen:
  • AP

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