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Hunderte Migranten: Zwei Rettungsschiffe liegen seit Tagen vor Italien


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Zwei Rettungsschiffe liegen seit Tagen vor Italien

Von reuters, afp, dpa
24.06.2018Lesedauer: 2 Min.
Flüchtlinge am Bug des Rettungsschiffes "Lifeline" auf dem Mittelmeer: Italien lässt das Schiff nicht anlegen.
Flüchtlinge am Bug des Rettungsschiffes "Lifeline" auf dem Mittelmeer: Italien lässt das Schiff nicht anlegen. (Quelle: Hermine Poschmann/Mission Lifeline/dpa-bilder)
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Retter haben am Wochenende wieder Hunderte Migranten auf dem Mittelmeer aufgegriffen. Zwei Rettungsschiffe harren dort aus. Italien hat seine Häfen dicht gemacht.

Zwei Schiffe mit Hunderten Migranten an Bord harren derzeit auf dem Mittelmeer aus. Das eine liegt dort seit Donnerstag, das andere seit Freitag. Insgesamt sind im Mittelmeer und im Atlantik am Freitag und Samstag rund 1000 Migranten aufgegriffen worden, die in die EU wollten.


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Das Schiff "Lifeline" der deutschen Hilfsorganisation Mission Lifeline ist mit 239 Flüchtlingen seit Donnerstag auf dem Meer. Italien und Malta hatten der "Lifeline" das Anlaufen eines Hafens verweigert. Italien droht mit der Beschlagnahmung des Schiffes. An Bord sind auch vier Kleinkinder.

Ein Containerschiff hat zudem eine Gruppe von 113 Migranten aufgenommen, die es bis kurz vor die Küste Italiens geschafft hatten. Die "Alexander Maersk" nahm die Migranten auf Bitten der Koordinierungsstelle für Seerettung am Freitagmorgen an Bord, sagte ein Sprecher der Reederei. Das Schiff wartet seitdem vor Sizilien auf weitere Anweisungen.

Italien macht seine Häfen dicht

Auch am Sonntagmorgen war nicht klar, wann das Boot anlegen darf. Italienische Medien zeigten ein Video, wie die Migranten teils in Wärmedecken draußen auf dem Schiff warten. Eine Schwangere mit ihrer kleinen Tochter und zwei weitere Kinder und eine Frau seien als Notfälle an Land gebracht worden, schreibt die Nachrichtenagentur Ansa.

Zuletzt hatte sich Italien geweigert, Schiffe von Hilfsorganisationen mit aufgegriffenen Migranten in seine Häfen zu lassen. Die Behörden werfen den Helfern vor, die Menschen schon in den Küstengewässern Libyens aufzunehmen und damit den kriminellen Schleppern in die Hände zu spielen.

"Italien anlaufen – das können sie vergessen!", schreibt der italienische Innenminister Matteo Salvini von der fremdenfeindlichen Lega auf Facebook. Italien wirft der "Lifeline" sowie dem Schiff "Seefuchs" der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye zudem vor, ohne rechtliche Grundlage unter niederländischer Flagge zu fahren. Die Organisationen weisen das zurück.

Die Hilfsorganisation Mission Lifeline wandte sich in einem Tweet an Salvini. "Wir haben kein Fleisch an Bord, sondern Menschen", schreibt die Organisation und spielt damit auf eine Aussage Salvinis an. Er hatte Migranten als "Menschenfleisch" bezeichnet.

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Spanische Seenotretter nahmen am Freitag und Samstag fast 600 Migranten auf. 449 seien in 20 Schlauchbooten im Mittelmeer unterwegs gewesen, teilte der Rettungsdienst mit. Weitere 129 hätten versucht, mit einem Holzfloß von Westafrika auf die Kanaren zu gelangen.

Weniger Migranten machen sich von Libyen aus auf den Weg

Die libysche Küstenwache nahm nach eigenen Angaben am Freitag 185 Migranten vor der Westküste des Landes auf und barg fünf Leichen. Die Beamten hätten bei zwei Einsätzen Gruppen von 91 beziehungsweise 94 Personen an Land zurückgebracht, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Die fünf Toten hätten sich mit anderen Personen in einem Schlauchboot befunden, das in Schwierigkeiten geraten sei.

In der vergangenen Woche hat die libysche Küstenwache rund 950 Personen, die nach Italien wollten, an die nordafrikanische Küste zurückgebracht. Die Zahl der Menschen, die vom Westen Libyens aus versuchen, nach Europa zu gelangen, hat seit Juli 2017 aber stark abgenommen, da die Küstenwache mit Unterstützung der Europäischen Union ihre Präsenz deutlich erhöht hat.

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Verwendete Quellen
  • Reuters, AFP, dpa
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