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Nordkorea: Kims wertvolles Geschenk für Südkoreas Präsidenten

Korea-Gipfel  

Kims wertvolles Geschenk für Südkoreas Präsidenten

20.09.2018, 17:34 Uhr | dpa

Nordkorea: Kims wertvolles Geschenk für Südkoreas Präsidenten. Moon Jae In (l) hält die Hand von Kim Jong Un (r): Die Machthaber von Nord- und Südkorea trafen sich bei einem Gipfel in Pjöngjang. (Quelle: dpa/Pyongyang Press Corps Pool)

Moon Jae In (l) hält die Hand von Kim Jong Un (r): Die Machthaber von Nord- und Südkorea trafen sich bei einem Gipfel in Pjöngjang. (Quelle: Pyongyang Press Corps Pool/dpa)

Der südkoreanische Präsident Moon Jae In hat nach dem Korea-Gipfel einen Grund zur Freude: Nordkoreas Diktator Kim Jong Un überreichte ihm ein besonderes Präsent.

Kiefernpilze sind in Nordkorea nicht nur eine Spezialität, sondern auch ein wichtiges Exportprodukt. Zwei Tonnen dieser begehrten und teuren Pilze schenkte jetzt Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In zum Abschluss ihres Gipfeltreffens in Pjöngjang in dieser Woche.

Mit dem Geschenk hat es seine ganz besondere Bewandtnis. Nordkorea hatte schon nach dem ersten Korea-Gipfel in Pjöngjang im Juni 2000 drei Tonnen dieser Pilze an das Präsdialamt in Seoul geschickt. Nach dem zweiten Gipfel in der nordkoreanischen Hauptstadt 2007 kamen noch einmal vier Tonnen in Seoul an.

Matsutake oder Kiefernpilz, der dem europäischen Krokodilritterling ähnlich ist, kommt in Südkorea nur selten vor und ist daher teuer. Die Wildpilze gelten als besonders gesundheitsfördernd. Sie müssen nach dem Pflücken rasch verzehrt werden.

Für Nordkorea sind sie eine wichtige Deviseneinnahmequelle. Es seien in dem Land schon länger Gerüchte kursiert, die Führung lasse Kiefernpilze als Geschenk für Südkorea sammeln, berichtete die auf Nordkorea spezialisierte Online-Zeitung "Daily NK". "Normalerweise werden sie mit großem Gewinn nach China verkauft." In Südkorea werde das Kilogramm zwischen 350.000 und 700.000 Won (266 bis 532 Euro) gehandelt, twitterte die Bloomberg-Journalistin Jihye Lee.

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