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Bericht: Mehr als 50 Deutsche in kurdischen Händen in Syrien

Krieg in Syrien  

Bericht: Kurden halten über 50 deutsche IS-Kämpfer gefangen

07.03.2019, 19:49 Uhr | dpa

Kurdische Kämpfer bewachen gefangene Terroristen: Über 50 IS-Kämpfer, die in kurdischen Händen in Syrien sind, kommen aus Deutschland. (Quelle: Reuters/Rodi Said)
Justizministerin Katarina Barley: Deutsche IS-Kämpfer können nach Deutschland einreisen

Bundesjustizministerin Katarina Barley sieht keine Notwendigkeit dafür, dass deutsche IS-Kämpfer aus der Kriegsgefangenschaft in Syrien nach Deutschland zu überführen, um sie in Deutschland vor Gericht zu bringen. Quelle Thumb imago Metodi Popow

Nach Festnahme in Stuttgart: So werden deutsche IS-Kämpfer zurückgeführt und hier vor das Gericht gestellt. (Quelle: t-online.de)


Einem Bericht zufolge befinden sich mehr als 50 deutsche IS-Anhänger in kurdischer Gefangenschaft in Syrien. US-Präsident Trump fordert derweil, die Kämpfer in ihren Heimatländern vor Gericht zu stellen.

Mehr als 50 deutsche mutmaßliche IS-Kämpfer befinden sich in den Händen kurdischer Kräfte der syrischen Opposition. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf das Bundesinnenministerium. Anfang der Woche seien es 51 Deutsche gewesen.

US-Präsident Donald Trump hatte Deutschland und andere europäische Staaten aufgerufen, mehr als 800 in Syrien gefangene Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat zurückzunehmen und vor Gericht zu stellen. Gegen die von syrischen Kurden gefangenen IS-Kämpfer aus Deutschland liegen aber bisher nur in wenigen Fällen Beweise vor, die vor Gericht Bestand hätten.

200 Menschen ums Leben gekommen

Die deutschen Islamisten, die seit 2013 nach Syrien und in den Irak ausgereist sind, haben dem Zeitungsbericht zufolge mehr als 50 minderjährige Kinder. "Diese Angaben basieren auf Informationen des Bundeskriminalamtes", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums dem RND.

Nach Angaben des Ministeriums sind von den gut 1.050 ausgereisten deutschen Islamisten bereits rund 300 wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Etwa 200 der ausgereisten Personen seien in Syrien oder dem Irak ums Leben gekommen, weitere 100 verschollen. Die übrigen seien noch im Kampfgebiet oder hätten sich in zentralasiatische Nachbarstaaten abgesetzt.
 

 
"Wir gehen davon aus, dass eine niedrige dreistellige Zahl unter den aus Deutschland ausgereisten Islamisten mit Doppelpass ist", sagte ein Sprecher von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) dem RND.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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