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UNO: 152.000 Menschen vor Kämpfen im Nordwesten Syriens geflohen

Zahlen der UNO  

Zehntausende vor Kämpfen im Nordwesten Syriens geflohen

08.05.2019, 11:12 Uhr | AFP

UNO: 152.000 Menschen vor Kämpfen im Nordwesten Syriens geflohen. Eine Familie in Aleppo: Zehntausende Menschen müssen ihre Heimat wegen Kämpfen verlassen. (Quelle: Reuters/Omar Sanadiki)

Eine Familie in Aleppo: Zehntausende Menschen müssen ihre Heimat wegen Kämpfen verlassen. (Quelle: Omar Sanadiki/Reuters)

Immer mehr Menschen fliehen aus Idlib und Aleppo. Die UNO spricht bisher von über 150.000 Flüchtenden, die den Nordwesten Syriens bereits verlassen haben. 

Mehr als 150.000 Menschen sind nach UN-Angabe vor den Kämpfen im Nordwesten Syriens geflohen. Innerhalb einer Woche hätten mehr als 152.000 Männer, Frauen und Kinder ihr Zuhause in den Provinzen Idlib und Aleppo verlassen, sagte David Swanson, Sprecher des UN-Büros für humanitäre Hilfe (Ocha), der Nachrichtenagentur AFP.

Swanson zeigte sich "alarmiert" über die jüngsten Berichte zu Luftangriffen auf Wohngebiete und zivile Infrastruktur. "Hunderte" Zivilisten seien dadurch getötet oder verletzt worden. Seit Ende April wurden nach Ocha-Angaben in der teils von Rebellen gehaltenen Region mindestens zwölf Krankenhäuser und zehn Schulen bombardiert. Drei Mitarbeiter von Krankenhäusern seien ums Leben gekommen.

13 Zivilisten getötet

Bei neuen Angriffen auf Dörfer in den Provinzen Idlib und Hama wurden am Dienstag nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte 13 Zivilisten getötet. Bei heftigen Gefechten seien zudem 53 Kämpfer gestorben. 24 Kämpfer der Regierungstruppen und 29 Dschihadisten seien getötet worden, darunter Kämpfer der Dschihadistenmiliz Hajat Tahrir al-Scham (HTS) und der mit ihr verbündeten Islamischen Partei Turkistans. HTS ist der ehemalige syrische Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida.
 

 
Die russische Luftwaffe und syrische Regierungstruppen hatten in den vergangenen Tagen ihre Angriffe auf die Region massiv ausgeweitet. Russland ist der engste Verbündete von Syriens Machthaber Baschar al-Assad. In der Region gilt seit September eine Waffenruhe mit den Truppen Assads, doch gibt es immer wieder Kämpfe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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