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Israel greift "Hamas-Terrorziele" im Gazastreifen an

Reaktion auf Raketen und Brandsätze  

Israel greift angebliche Hamas-Stützpunkte im Gazastreifen an

01.02.2020, 14:33 Uhr | AFP

Israel greift "Hamas-Terrorziele" im Gazastreifen an. Ein zerstörter Brunnen im Süden des Gazastreifen: Auch in den vergangenen Tagen flog Israel Angriffe auf die Palästinenser-Gebiete.  (Quelle: imago images/Ahmad Hasaballah)

Ein zerstörter Brunnen im Süden des Gazastreifen: Auch in den vergangenen Tagen flog Israel Angriffe auf die Palästinenser-Gebiete. (Quelle: Ahmad Hasaballah/imago images)

Die israelische Armee hat Waffenlager der Hamas im Gazastreifen beschossen. Damit reagiert das Land auf die Angriffe der Palästinenser der vergangenen Tage.

Als Reaktion auf Beschuss aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee nach eigenen Angaben erneut Ziele der radikalislamischen Hamas angegriffen. Kampfflugzeuge hätten "Hamas-Terrorziele im nördlichen Gazastreifen" getroffen, teilte die israelische Armee mit. Darunter seien "Waffenlager und eine unterirdische Infrastruktur" gewesen, die "von der Hamas-Terrororganisation genutzt wurde", hieß es in der Erklärung weiter. Über mögliche Todesopfer oder Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.

Nach der Vorstellung des Nahost-Plans durch US-Präsident Donald Trump waren in den vergangenen Tagen wiederholt Raketen sowie Ballons mit daran befestigten Brandsätzen vom Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden, worauf Israel mit dem Beschuss von Hamas-Zielen reagierte.

Palästinenser gegen Trumps Nahost-Plan

Trump hatte seinen lange erwarteten Nahost-Plan am Dienstag im Beisein von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Washington vorgestellt. Nach den Worten Trumps soll der Plan eine "realistische Zwei-Staaten-Lösung" ermöglichen. Vorgesehen wäre demnach Jerusalem als "ungeteilte Hauptstadt" Israels. Die Palästinenser sollten dem Plan zufolge die Möglichkeit erhalten, einen eigenen Staat zu gründen, dessen Hauptstadt im Ost-Jerusalemer Vorort Abu Dis wäre.

Die Palästinenserführung hatte den Plan umgehend abgelehnt. "Es ist unmöglich für jedes Kind, ob Araber oder Palästinenser, zu akzeptieren, dass Jerusalem nicht die Hauptstadt eines palästinensischen Staates ist", erklärte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Die radikalislamische Hamas im Gazastreifen kündigte an, sich "in allen Formen" gegen den Plan "zur Wehr zu setzen".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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