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Libyen-Konflikt: EU will Waffenembargo mit Marinemission überwachen


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EU beschließt neue Mission im Libyen-Konflikt

Von dpa
Aktualisiert am 17.02.2020Lesedauer: 2 Min.
Die Fregatte "Augsburg", die an der Mission "Sophia" beteiligt war: Mit dem Einsatz soll überwacht werden, ob das Waffenembargo eingehalten wird. (Archivbild)
Die Fregatte "Augsburg", die an der Mission "Sophia" beteiligt war: Mit dem Einsatz soll überwacht werden, ob das Waffenembargo eingehalten wird. (Archivbild) (Quelle: BildFunkMV/imago-images-bilder)
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Die Euphorie nach dem Libyen-Gipfel in Berlin war groß. Doch dann passierte vier Wochen lang wenig. Jetzt will die EU wieder Marineschiffe aufs Mittelmeer schicken – trotz des Streits um den letzten Einsatz.

Die EU will das Waffenembargo gegen Libyen künftig mit einer neuen Marinemission überwachen. Es habe eine Grundsatzentscheidung für einen neuen EU-Einsatz gegeben, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas in Brüssel. "Diese Mission soll auch eine maritime Komponente haben, die sich an den Routen derjenigen orientiert, die Waffen nach Libyen bringen, also im östlichen Mittelmeer."

In Libyen war 2011 nach Sturz und Tötung des Machthabers Muammar al-Gaddafi ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Bei einem Gipfel vor vier Wochen in Berlin hatten sich 16 Staaten und Organisationen darauf verständigt, die Einmischung von außen in den seit neun Jahren anhaltenden Konflikt zu beenden.

Die EU wollte dazu die Überwachung des Waffenembargos übernehmen. In den vergangenen Wochen war darüber diskutiert worden, die Marinemission "Sophia" wiederzubeleben. Dagegen wehrte sich jedoch unter anderem Österreich. Wien argumentierte, dadurch würde ein sogenannter Pull-Effekt entstehen, also mehr Migranten würden nach Europa kommen. Maas betonte, die neue Mission solle schwerpunktmäßig den Waffenschmuggel überwachen.

Weil die Mission zu viele Menschen rettete, wurde sie eingestellt

"Sophia" sollte ursprünglich Schmuggel und Menschenhandel eindämmen. Bis zum Ende des Marineeinsatzes Ende April 2019 wurden jedoch immer wieder Migranten aus Seenot gerettet. Die Staaten konnten sich aber nicht auf die Verteilung der Geretteten einigen. Deshalb ist die EU seit Frühjahr 2019 nicht mehr mit Schiffen vor Ort. Das aktuelle Mandat ohne Schiffe läuft Ende März aus und müsste bald verlängert werden.

In Libyen ist die Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch international anerkannt, hält aber nur kleine Gebiete um die Hauptstadt Tripolis im Westen des Landes. Gegen ihn kämpft General Chalifa Haftar mit Verbündeten, die weite Teile des ölreichen Landes beherrschen. Libyen ist ein wichtiges Transitland für Migranten auf dem Weg nach Europa.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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