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Afghanistan: Bombenanschlag vor Studentenwohnheim – 30 Tote

Süden Afghanistan  

Bombenanschlag vor Studentenwohnheim – 30 Tote

30.04.2021, 20:03 Uhr | AFP, sle

Afghanistan: Bombenanschlag vor Studentenwohnheim – 30 Tote. Zerstörung in der Stadt Pul-e-Alam (Archivfoto): Bereits im vergangen Jahr tötete hier eine Bombe mehrere Menschen. (Quelle: imago images/Xinhua )

Zerstörung in der Stadt Pul-e-Alam (Archivfoto): Bereits im vergangen Jahr tötete hier eine Bombe mehrere Menschen. (Quelle: Xinhua /imago images)

Am Samstag soll der Abzug der Nato-Truppen beginnen. Doch in letzter Zeit hat die Gewalt in Afghanistan erneut zugenommen. Jetzt explodierte eine Bombe vor einem Studentenwohnheim.

Bei einem Bombenanschlag im Süden Afghanistans sind nach Behördenangaben zahlreiche Menschen getötet oder verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen gebe es mehr als 30 Tote oder Verletzte, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums in Kabul am Freitag. Örtliche Behörden bezifferten die Zahl der Verletzten auf mehr als 60.

Nach Behördenangaben explodierte eine Autobombe vor einem Studentenwohnheim in der Provinzhauptstadt Pul-e-Alam in der Provinz Logar. Unter den Opfern befanden sich zahlreiche Schüler sowie zudem Angehörige regierungsnaher Milizen, wie der Vorsitzende des Provinzrats, Hasibullah Staneksai, mitteilte.

"Jegliche notwendige Gegenmaßnahme zu ergreifen"

Der Angriff ereignete sich einen Tag vor dem formellen Beginn des Abzugs der US-Truppen aus Afghanistan. Seit Bekanntgabe der Nato-Truppenabzugspläne vor zwei Wochen hat die Gewalt in Afghanistan deutlich zugenommen. US-Präsident Joe Biden will bis zum 11. September alle Truppen abziehen. Sein Vorgänger Donald Trump hatte mit den Taliban eine Abzug bis zum 1. Mai verabredet.

Die Taliban bestehen weiter auf diesen Abzugstermin und warnten Mitte April, "jegliche notwendige Gegenmaßnahme zu ergreifen", sollten sich die USA nicht daran halten.

Wer für den Anschlag verantwortlich ist, blieb zunächst unklar. Von den aufständischen radikalislamischen Taliban war laut der Nachrichtenagentur Reuters zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa, rtr

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