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PrÀsident von Burkina Faso von meuternden Soldaten festgesetzt

Von dpa
24.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Roch Marc Kaboré: Der PrÀsident von Burkina Faso wurde offenbar von seinen eigenen Soldaten festgesetzt.
Roch Marc Kaboré: Der PrÀsident von Burkina Faso wurde offenbar von seinen eigenen Soldaten festgesetzt. (Quelle: Gavriil Grigorov/imago-images-bilder)
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In Burkina Faso erhebt sich das MilitÀr offenbar gegen den eigenen PrÀsidenten. Soldaten sollen ihn festgesetzt und einen nationalen Fernsehsender umstellt haben. Es ist nicht der erste Putschversuch.

Im westafrikanischen Burkina Faso ist PrÀsident Roch Marc Kaboré von meuternden Soldaten festgesetzt worden. Das sagte ein hochrangiger Soldat, der anonym bleiben wollte, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Der Staatschef des westafrikanischen Landes sei in ein MilitÀrcamp in der Hauptstadt Ouagadougou gefahren worden. Das GebÀude des nationalen Fernsehsenders in der Hauptstadt wurde am Montagmorgen bereits von ihnen umstellt.

Unmut in der Bevölkerung zuletzt massiv gewachsen

Am Tag zuvor war es in mehreren Kasernen des Landes zu schweren Schusswechseln gekommen. Die Regierung hatte zunĂ€chst einen Putschversuch geleugnet und erklĂ€rt, die Situation sei unter Kontrolle. Sie hatte jedoch eine landesweite Ausgangssperre zwischen 20.00 Uhr und 5.30 Uhr verhĂ€ngt. Westafrikas wirtschaftliche Staatengemeinschaft Ecowas erklĂ€rte, sie unterstĂŒtzte die Regierung. Sie rief die meuternden Soldaten zum Dialog auf. Die US-Botschaft in Ouagadougou blieb "aufgrund der anhaltenden Sicherheitsbedenken" geschlossen.

Erst Mitte Januar hatte die Armee mehrere Soldaten eines Putschversuchs beschuldigt und festgenommen. Am Samstag hatten Hunderte Demonstranten in der Hauptstadt KaborĂ©s RĂŒcktritt gefordert.

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Burkina Faso mit seinen 21 Millionen Einwohnern befindet sich wegen des zunehmenden islamistischen Terrors in der Sahelzone in einer schweren Krise. Viele Milizen, die zum Teil dem Islamischen Staat (IS) oder der Terrororganisation Al-Kaida die Treue geschworen haben, agieren ĂŒber die Grenzen zu Mali und dem Niger hinweg. Mehr als eine Million Einwohner gelten als Binnenvertriebene. Der Unmut innerhalb der Bevölkerung, die KaborĂ© und seiner Regierung HandlungsunfĂ€higkeit vorwirft, hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen.

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