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US-Senator Graham kündigt "Arschtritt" für Russland an


US-Senator kündigt "Arschtritt" für Russland an

Von afp
19.02.2017Lesedauer: 1 Min.
US-Senator Lindsey Graham hat Russland bei der Sicherheitskonferenz in München mit scharfen Worten angegriffen.Vergrößern des BildesUS-Senator Lindsey Graham hat Russland bei der Sicherheitskonferenz in München mit scharfen Worten angegriffen. (Quelle: Reuters-bilder)
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Der republikanische Senator Lindsey Graham will Russland eine Lektion für die mutmaßliche Cyber-Einmischung in die Wahlkämpfe westlicher Staaten erteilen.

"2017 werdet Ihr einen Arschtritt bekommen für das, was Ihr getan habt", sagte der Republikaner auf der Münchner Sicherheitskonferenz in Richtung der russischen Delegation. "Ihr werdet Konsequenzen erleiden für das, was Ihr der freien Welt angetan habt."

Der US-Kongress werde mit großer Mehrheit einen Beschluss für schärfere Sanktionen gegen Russland fassen und an Präsident Donald Trump weiterleiten, sagte Graham.

Scharfe Kritik an Donald Trump

Er kritisierte scharf, dass der neue Präsident die russische Einmischung in den US-Wahlkampf bislang nicht verurteilt hat. Als "Führer der freien Welt" sollte Trump mit dem Kongress zusammenarbeiten, um das russische Vorgehen zu sanktionieren.

Russland hat nach Erkenntnissen von US-Geheimdiensten mit gezielten Falschinformationen und Hackerangriffen in den Wahlkampf eingegriffen, um Trumps Kandidatur zu fördern und seiner Gegnerin Hillary Clinton zu schaden.

Graham sagte in München, wenn der Kreml ungeschoren davonkomme, werde es solche Einmischungen immer wieder geben - in diesem Jahr etwa in Deutschland oder Frankreich.

Lawrow bestreitet Manipulationsvorwürfe

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte die Manipulationsvorwürfe am Samstag in München zurückgewiesen. Vor russischen Journalisten sprach er von einer "unverständlichen Obsession des Westens mit Cyber-Sicherheit und Cyber-Spionage".

Es seien "keine Beweise gegen Russland gefunden worden", sagte Lawrow.

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