Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

Nach Massaker in Las Vegas: Donald Trump lässt Waffengesetze prüfen

Nach Massaker in Las Vegas  

Plötzlich kommt Bewegung in die Waffen-Diskussion

06.10.2017, 16:49 Uhr | Reuters, AP

Nach Massaker in Las Vegas: Donald Trump lässt Waffengesetze prüfen. US-Präsident Donald Trump spricht in Washington, District of Columbia, USA, während eines Treffens mit ranghohen Militärs im Weißen Haus.  (Quelle: AP/dpa/Pablo Martinez Monsivais/Archiv)

US-Präsident Donald Trump spricht in Washington, District of Columbia, USA, während eines Treffens mit ranghohen Militärs im Weißen Haus. (Quelle: Pablo Martinez Monsivais/Archiv/AP/dpa)

Nach dem Massenmord in Las Vegas hat US-Präsident Donald Trump der Prüfung eines Verbots von Dauerfeuer-Vorrichtungen für Schusswaffen zugestimmt. Dies hatte zuletzt sogar die NRA gefordert.

Die Vorrichtungen am Kolben von halbautomatischen Waffen erlauben ein Schießen mit Geschwindigkeiten wie bei automatischen Waffen. Auch republikanische Abgeordnete haben sich offen für eine gezielte Verschärfung der Waffengesetze gezeigt. Die einflussreiche Waffenlobby NRA signalisierte, dass sie sich einem solchen Schritt nicht entgegenstellen würde.

"Wir sind auf jeden Fall offen für diese Diskussion", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders. Sie begrüße, dass auch die NRA dieser Meinung sei. Die Waffenlobby erklärte, die Vorrichtungen sollten zusätzlichen Auflagen unterliegen. Die zuständigen Bundesbehörden sollten prüfen, ob sie überhaupt mit dem Gesetz im Einklang stünden.

Die Stellungnahme der NRA kam überraschend, stemmt sie sich doch normalerweise vehement gegen jeden Schritt, der den Waffenbesitz in den USA negativ beeinflussen könnte. Eine weitere Verschärfung des Waffenrechts lehnte die NRA aber ab. "Gesetzestreuen Amerikanern auf Grundlage eines Verbrechens durch einen Verrückten die Waffen zu verbieten, wird nicht dazu beitragen, zukünftige Angriffe zu verhindern", hieß es in der Erklärung.

Unter den 50 sichergestellten Schusswaffen des Attentäters von Las Vegas befanden sich zwölf mit der Vorrichtung. Von einem Hotelzimmer aus hatte er während eines Country-Konzerts 58 Menschen erschossen und 489 verletzt, bevor er sich den Ermittlern zufolge selbst das Leben nahm. Nach ihren Angaben ist das Motiv des Täters weiter rätselhaft. 

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entdecken Sie die neue Herbst-Winter-Business-Kollektion
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenhappy-size.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal