Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

Beileids-Tweet: Trump verwechselt nach Amoklauf die Tatorte

Peinlicher Fehler  

Trump verwechselt Amoklauf-Tatorte

15.11.2017, 15:54 Uhr | rok, t-online.de

Beileids-Tweet: Trump verwechselt nach Amoklauf die Tatorte. Donald Trump ist ein peinlicher Fehler unterlaufen: Bei einem Beileids-Tweet nach einem Amoklauf verwechselte er die Tatorte. (Quelle: AP/dpa)

Donald Trump ist ein peinlicher Fehler unterlaufen: Bei einem Beileids-Tweet nach einem Amoklauf verwechselte er die Tatorte. (Quelle: AP/dpa)

Bei einer blutigen Schießerei tötet ein Amokläufer in Kalifornien vier Menschen. Präsident Trump will den Opfern auf Twitter sein Beileid aussprechen, kommt dabei aber mit den Tatorten durcheinander.

Ein Amokläufer hat im Norden Kaliforniens ein Blutbad angerichtet. Nach Angaben der Polizei schoss der Angreifer am Dienstag wahllos um sich und tötete vier Menschen, bevor er selbst von Einsatzkräften erschossen wurde.

Donald Trump ist ein peinlicher Fehler unterlaufen: Bei einem Beileids-Tweet nach einem Amoklauf verwechselte er die Tatorte. (Quelle: AP/dpa)Donald Trump ist ein peinlicher Fehler unterlaufen: Bei einem Beileids-Tweet nach einem Amoklauf verwechselte er die Tatorte. (Quelle: AP/dpa)

Der Amoklauf begann in einem Haus im Bezirk Tehama 160 Kilometer nördlich von Sacramento. Anschließend fuhr der Mann durch die Gemeinde und feuerte aus dem Auto heraus. Auch an einer Grundschule gab es Opfer.

Texas anstatt Kalifornien: Der – inzwischen gelöschte – Tweet von Donald Trump, in dem er die Tatorte der Schießereien verwechselt. (Quelle: Twitter/Donald Trump)Texas anstatt Kalifornien: Der – inzwischen gelöschte – Tweet von Donald Trump, in dem er die Tatorte der Schießereien verwechselt. (Quelle: Twitter/Donald Trump)

US-Präsident Donald Trump bezeugte über Twitter sein Beileid, verwechselte dabei aber den Ort, wie das Magazin "People" bemerkte. "Möge Gott mit den Menschen in Sutherland Springs, Texas, sein", twitterte Trump, der von seiner Asienreise kam, am späten Dienstag kurz vor Mitternacht. In dem Ort in Texas hatte am 5. November ein 26-Jähriger in einer Kirche 26 Menschen erschossen. Die Schießerei, die Trump meinte, ereignete sich jedoch in Kalifornien. Inzwischen wurde der Tweet vom Account des Präsidenten gelöscht.

Schusswaffenangriffe dieser Art geschehen in den USA immer wieder und lösen regelmäßig eine ergebnislose politische Debatte über die laxen Waffengesetze aus. So hatte erst vor gut einer Woche ein Schütze ein Blutbad in einer kleinen Kirche in Texas angerichtet. Er tötete 25 Gottesdienstbesucher sowie das ungeborene Kind einer Schwangeren. Auf dieses Massaker spielte Trump in seinem Tweet an.

Wiederum fünf Wochen davor hatte ein Heckenschütze in Las Vegas das schlimmste Schusswaffenmassaker der jüngeren US-Geschichte begangen. Er feuerte bei einem Countrymusik-Festival in die Besuchermenge und tötete 58 Menschen. 

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal