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Streit um US-Strafzölle: Trump schickt China To-Do-Liste

Streit um US-Strafzölle  

Trump schickt China To-do-Liste

26.03.2018, 10:30 Uhr | rtr, pdi

Streit um US-Strafzölle: Trump schickt China To-Do-Liste. Donald Trump spricht im Weißen Haus: Der US-Präsident fordert von China, seinen Handelsüberschuss gegenüber den USA zu senken. (Quelle: dpa)

Donald Trump spricht im Weißen Haus: Der US-Präsident fordert von China, seinen Handelsüberschuss gegenüber den USA zu senken. (Quelle: dpa)

US-Präsident Donald Trump will mit Strafzöllen gegen den chinesischen Handelsüberschuss vorgehen. Jetzt schickten die USA eine Aufgabenliste nach Peking. China plant Gegenmaßnahmen.

Im drohenden Handelskrieg haben die USA einem Medienbericht zufolge China aufgefordert, Zölle auf amerikanische Autos zu senken und US-Firmen größeren Zugang zu seinem Finanzsektor einzuräumen. Außerdem solle die Volksrepublik mehr Halbleiter aus den USA importieren, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. 

China forderte die USA derweil auf, seine "wirtschaftliche Einschüchterung" zu beenden. Zugleich sagte eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, China sei bereit für Verhandlungen über die Beilegung handelspolitischer Unstimmigkeiten.

US-Finanzminister Steven Mnuchin und der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer haben dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Liu He eine Liste von Aufgaben geschickt, die die US-Regierung erfüllt sehen will, hieß es im "Wall Street Journal" weiter. Mnuchin erwäge einen Besuch in Peking, um Verhandlungen zu führen. Ein Sprecher des US-Finanzministerium bestätigte weder den Brief an Liu noch Pläne Mnuchins für eine Chinareise.

USA und China im Dialog

Am Wochenende hatten Mnuchin und Liu miteinander telefoniert, um die Chancen für eine Annäherung auszuloten. "Sie haben auch das Handelsdefizit zwischen unseren beiden Staaten diskutiert", sagte der Sprecher des US-Finanzministeriums. Beide hätten sich bereit erklärt, den Dialog fortzusetzen, um einen für beide Seiten gangbaren Weg zu finden, das Defizit zu verringern. Die USA haben China aufgefordert, seinen Handelsbilanzüberschuss gegenüber den USA in Höhe von 375 Milliarden Dollar um 100 Milliarden zu senken.

Seit Freitag müssen Firmen aus China und anderen Ländern auf Stahl- und Aluminiumeinfuhren in die USA neue Zölle zahlen. Für eine Reihe von Staaten und die EU, zu denen die Vereinigten Staaten besonders enge Handelsbeziehungen pflegen, gibt es vorläufige Ausnahmen. Sie gelten bis zum 1. Mai und sollen nach dem Willen der EU in weiteren Verhandlungen auf Dauer festgezurrt werden.

Furcht vor Handelskrieg

China plant im Gegenzug Zölle auf US-Produkte wie Früchte und Wein im Wert von drei Milliarden Dollar. Weitere Maßnahmen könnten folgen, zum Beispiel Abgaben auf Flugzeuge, Autos, Halbleiter und Sojabohnen. Das könne insbesondere US-Konzerne treffen, die einen erheblichen Teil ihres Umsatzes in China machen, sagte Volkswirt Alex Wolf von Aberdeen Standard Investment. "US-Unternehmen wie Apple, Microsoft, Starbucks, GM, Nike und andere könnten so in die Schusslinie geraten." An den Finanzmärkten hatte die Furcht vor einem Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt bereits für eine Abkühlung gesorgt.

Vor einem Handelskrieg hat Donald Trump aber laut Bekunden des US-Finanzministers Steven Mnuchin keine Angst. "Wir werden mit unseren Zöllen fortfahren. Wir arbeiten daran", sagte Mnuchin dem Sender Fox News. Trump habe trotz der von China angedrohten Vergeltungsmaßnahmen nicht die Absicht, einen Rückzieher bei seinen Plänen zu machen.

Verwendete Quellen:
  • Reuters

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