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Donald Trump verschiebt Sonderzölle für deutsche Autos offenbar erneut

Bericht über erneute Verschiebung  

Trump will zunächst keine Zölle auf deutsche Autos verhängen

12.11.2019, 16:07 Uhr | rtr

Donald Trump verschiebt Sonderzölle für deutsche Autos offenbar erneut. Donald Trump: Der US-Präsident hatte mit Sonderzöllen von bis zu 25 Prozent auf deutsche Autos gedroht.  (Quelle: AP/dpa)

Donald Trump: Der US-Präsident hatte mit Sonderzöllen von bis zu 25 Prozent auf deutsche Autos gedroht. (Quelle: AP/dpa)

Schon lange droht US-Präsident Donald Trump, Fahrzeuge von VW, Daimler und BMW mit einer Sondersteuer zu belegen. Nun will Trump die Maßnahme wohl erneut verschieben.  

US-Präsident Donald Trump wird einem Medienbericht zufolge seine Entscheidung über Autozölle für EU-Importwagen wahrscheinlich abermals verschieben. Der Republikaner dürfte noch in dieser Woche einen Aufschub um weitere sechs Monate bekannt geben, berichtet das Nachrichtenportal "Politico" unter Berufung auf eine mit den Plänen vertraute Person.

Die US-Regierung will früheren Angaben zufolge am 14. November entscheiden, ob die Abgaben auf die Einfuhr von Autos und Autoteilen aus der EU erhöht werden. Sie hatte die angedrohten Strafzölle im Mai zunächst für ein halbes Jahr ausgesetzt.

Trump hat in der Vergangenheit mehrfach mit Schutzzöllen auf Autoimporte aus Europa von bis zu 25 Prozent gedroht, was insbesondere die exportlastige deutsche Wirtschaft treffen würde. Laut US-Präsidialamt sieht er einige Autoimporte als potenzielle Bedrohung für die USA. US-Handelsminister Wilbur Ross hatte vor kurzem indes einen möglichen Verzicht auf Strafzölle für Importwagen aus der Europäischen Union und Japan angedeutet.
 

 
Von den angedrohten Maßnahmen wären vor allem Hersteller wie Volkswagen, BMW und Daimler betroffen. Sollten die US-Strafzölle letztlich doch kommen, drohen der deutschen Wirtschaft laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jährliche Mehrkosten in Höhe von sechs Milliarden Euro. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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